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Berlin gibt Startschuss für Olympia-Kampagne

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© IMAGO/SID/VITALII KLIUIEV

Berlin hat den offiziellen Startschuss für seine Kampagne zur Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele gegeben. Am Freitag stellte der Senat im Berliner Velodrom unter dem Titel "Berlin gewinnt mit Olympia" die ersten Kampagnenmotive sowie das Logo vor.

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner, Sportsenatorin Iris Spranger, Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch und Berlins Olympia-Beauftragter Kaweh Niroomand präsentierten vor rund 300 Gästen neun Motive. Zentrales Element der Kampagne ist ein Logo mit dem Berliner Bären in den Farben der Olympischen Ringe.

Unter den Gästen befanden sich auch mehrere Olympia-Botschafter, darunter 3x3-Olympiasiegerin Svenja Brunckhorst, der zweimalige Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe, Volleyball-Nationalspieler Ruben Schott, der frühere Handball-Nationalspieler Paul Drux sowie Elena Semechin, Paralympics-Siegerin über 100 Meter Brustschwimmen.

Wegner bezeichnete die Bewerbung als "große Chance für Berlin und für Deutschland". Berlin sei "die Sportmetropole in Deutschland und hat eine internationale Strahlkraft. Da haben wir einen klaren Vorteil gegenüber unseren Mitbewerbern."

Spranger verwies auf den nachhaltigen Ansatz der Planungen und erklärte, man wolle "bis zu 90 Prozent bereits vorhandene Anlagen" nutzen. Olympische und Paralympische Spiele könnten Investitionen in Sportstätten, Infrastruktur und Mobilität vorantreiben. "Moderne Sportstätten, bessere Trainingsbedingungen und neue Bewegungsräume kommen nicht nur dem Spitzensport zugute, sondern vor allem den Berlinerinnen und Berlinern im Alltag", sagte Spranger.

Berlin bewirbt sich neben München, dem Rhein-Ruhr-Gebiet und Hamburg um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Von den vier deutschen Interessenten hat bislang nur München vor rund drei Monaten ein Referendum durchgeführt, das mit einer Zustimmung von 66,4 Prozent erfolgreich war. Die Region Rhein-Ruhr plant für den 19. April eine Befragung in den beteiligten NRW-Kommunen, in Hamburg wird am 31. Mai abgestimmt. Als einziger Bewerber verzichtet Berlin auf ein Referendum.

Der Deutsche Olympische Sportbund will am 26. September 2026 in Baden-Baden über eine deutsche Bewerbung entscheiden.

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