Wintersport Olympia
Kaputte Olympia-Medaillen: OK bietet Reparatur an
Olympioniken mit Mangel-Medaillen der Winterspiele in Mailand und Cortina haben Anspruch auf eine Reklamation. Das Organisationskomitee hat betroffene Athletinnen und Athleten gebeten, ihre beschädigten Plaketten "über die entsprechenden Kanäle zurückzusenden, damit sie umgehend repariert und zurückgegeben werden können".
Einige Medaillengewinnerinnen und -gewinner haben bei diesen Spielen über Materialfehler an Gold, Silber oder Bronze geklagt. Beim deutschen Biathleten Justus Strelow gab es nach Bronze mit der Mixed-Staffel ebenso Probleme mit dem Steg, an dem das Medaillenband hängt, wie bei Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson (USA). Auch die schwedische Langläuferin Ebba Andersson (Silber) oder US-Eiskunstläuferin Alysa Liu (Team-Gold) waren betroffen.
Das OK sprach von "einer kleinen Anzahl von Medaillen". Der Sachverhalt sei "umgehend" und in Zusammenarbeit mit der staatlichen Münzprägeanstalt, die die Medaillen hergestellt hatte, überprüft worden. "Eine Lösung wurde gefunden", hieß es.
Das OK bekräftigte, es setze sich "weiterhin uneingeschränkt dafür ein, dass die Medaillen, die den Höhepunkt der Karriere eines jeden Athleten darstellen, höchsten Qualitäts- und Sorgfaltsstandards entsprechen".
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