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LA 2028: Bürgermeisterin fordert Rücktritt von OK-Chef

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© AFP/SID/FREDERIC J. BROWN

Casey Wasserman, Organisationschef der Olympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles, gerät aufgrund seiner Rolle in den jüngsten Enthüllungen um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein immer stärker unter Druck. Am Montag (Ortszeit) forderte Karen Bass, Bürgermeisterin von LA, die Ablösung des OK-Vorsitzenden. Die Unterstützung für Wasserman durch das Exekutivkomitee nannte Bass "bedauerlich". Bei CNN sagte sie: "Meiner Meinung nach sollte er zurücktreten."

Zuvor hatten vor allem Lokalpolitiker in Los Angeles Wassermans Rücktritt beziehungsweise seine Abberufung gefordert. Dagegen stellten sich das Exko der kommenden Sommerspiele und das Nationale Olympische Komitee der USA (USOPC) hinter den einflussreichen Unternehmer.

Wasserman (51) hatte Ende Januar in einer Erklärung um Entschuldigung gebeten, nachdem pikante E-Mails, die er 2003 an Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell geschickt hatte, bei einer weiteren Charge veröffentlichter Akten im Epstein-Fall publik geworden waren.

Maxwell (64) wurde 2022 wegen Sexhandels mit Minderjährigen und weiterer Vergehen zu 20 Jahren Haft verurteilt. Die Britin hatte über Jahre minderjährige Mädchen und junge Frauen für den sexuellen Missbrauch durch Epstein, der 2019 im Gefängnis starb, rekrutiert.

In seiner Erklärung hatte Wasserman beteuert, dass er "niemals eine persönliche oder geschäftliche Beziehung zu Jeffrey Epstein gehabt" habe.

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