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so laufen die nächsten olympischen winterspiele ab

Olympia 2030 in den französischen Alpen: Die Austragungsorte im Überblick

  • Aktualisiert: 23.02.2026
  • 10:23 Uhr
  • Philipp Kubießa

Vom Mittelmeer bis zum Mont Blanc: Frankreichs Winterspiele werden zur logistischen Herausforderung – und zum Nachhaltigkeits-Experiment.

Von den Olympischen Winterspielen berichtet Philipp Kubießa

Die Olympischen Winterspiele 2030 (1. bis 17. Februar) kehren zurück nach Frankreich. Das Spektakel verteilt sich über vier Zonen zwischen Mittelmeerküste und Hochalpen. Der Plan: 93 Prozent der Anlagen sind bereits vorhanden oder werden nur temporär errichtet.

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Olympia 2030: Wettbewerbe in vier Zonen aufgeteilt

Savoie: Courchevel übernimmt Ski Alpin der Herren, Skispringen und Nordische Kombination (NoKo-Wettbewerbe könnten 2026 letztmal olympisch gewesen sein, Entscheidung ausstehend). Nachdem Meribel im Juli 2025 zurückzog, richtet Val d’Isere die Damen-Rennen aus. In La Plagne finden Bob, Rodel und Skeleton statt.

Haute-Savoie: Mit La Clusaz (Langlauf) und Le Grand-Bornand (Biathlon) setzen die Ausrichter auf zwei aus dem Weltcup bekannte Standorte.

Briancon-Cluster: Serre Chevalier und Montgenevre übernehmen Freestyle und Snowboard.

Nizza: Die Mittelmeer-Metropole richtet die Eisdisziplinen Curling, Eishockey, Eiskunstlauf und Shorttrack aus. Die Schlussfeier soll an der Promenade des Anglais stattfinden – also wie bei den Winterspielen 2026 eine Olympia-Zeremonie außerhalb eines Stadions.

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Olympia 2030: Viele offene Baustellen

Die Eröffnungsfeier ist noch nicht festgelegt. Organisationschef Edgar Grospiron brachte das Fußballstadion von Olympique Lyon ins Spiel.

Die größte Unbekannte ist das Eisschnelllaufen. Frankreich verzichtet aufgrund der Kosten auf einen Neubau einer 400-Meter-Bahn. Als mögliche Austragungsorte sind das Oval Lingotto im italienischen Turin (bereits 2006 genutzt) oder sogar das Eisschnelllauf-Mekka "Thialf" im niederländischen Heerenveen im Gespräch.

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Olympia 2030: Turbulenzen hinter den Kulissen

Die Vorbereitung läuft holprig: Seit 2025 traten sowohl der Generaldirektor als auch der COO und Kommunikationsdirektor zurück. Zudem verließ Biathlon-Star Martin Fourcade das Organisationskomitee – ein PR-Desaster. Umweltorganisationen kritisieren, dass trotz Klimakrise ein Event gefördert wird, dessen Skigebiete nur mit massivem Kunstschnee-Einsatz überleben.

Der Weg bis Februar 2030 bleibt steinig. Ob die Spiele als Vorbild für zukünftige Winterspiele dienen können oder die logistischen Herausforderungen zwischen Nizza und Courchevel zu groß werden – das wird sich zeigen. Eines ist sicher: Diese Winterspiele werden wieder anders.

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