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Olympia heute LIVE: Rast Emma Aicher im Super-G zu Gold? Rodler erneut mit Chancen - der Tag im Liveticker
- Aktualisiert: 11.02.2026
- 20:26 Uhr
- ran.de, SID
Olympia 2026 in Mailand und Cortina läuft! Mit unserem Liveticker verpasst ihr keine Medaillenentscheidung.
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo sind in vollem Gange! Täglich kämpfen rund 2.900 Athletinnen und Athleten aus über 90 Nationen in 16 Sportarten mit insgesamt 116 Entscheidungen um Gold, Silber und Bronze.
Liveticker Olympia heute: Welche Entscheidungen stehen an?
11.30 Uhr: Ski Alpin Super-G Frauen
12.15 Uhr: Ski Freestyle Buckelpiste Männer
13.00 Uhr: Langlauf 10 km Freier Stil Frauen
13.45 Uhr: Snowboard Snowboardcross Männer
16.30 Uhr: Eisschnelllauf 5.000 Meter Frauen
18.30 Uhr: Rodeln Teamstaffel
19.30 Uhr: Snowboard Halfpipe Frauen
20.15 Uhr: Shorttrack 500 Meter Frauen
20:15 Uhr: Shorttrack 1.000 Meter Männer
Verfolgt live die Ergebnisse, Zwischenstände und Kommentare zu den Wettkämpfen, erfahrt sofort, wenn Team D eine Medaille holt oder ein Favorit patzt. Der Ticker wird fortlaufend aktualisiert.
Olympia 2026 live: Aktueller Liveticker – alle Highlights heute im Überblick
Externer Inhalt
Heutige Medaillenchancen Deutschlands
Folgt nach zweimal Silber nun das erste Gold? Emma Aicher möchte beim Super-G (ab 11:30 Uhr) um die Bestzeit fahren. Die junge Deutsche gehört zu den Mitfavoritinnen, während Kira Weidle-Winkelmann eher in der Underdog-Rolle ist.
Der Sieg geht allerdings nur über Sofia Goggia, die als Weltcup-Führende in dieser Disziplin das italienische Publikum jubeln lassen möchte. Alice Robinson (Neuseeland) und Malorie Blanc (Schweiz) dürften auch ganz vorne vertreten sein.
Maximal Außenseiter-Chancen haben die deutschen Langläuferinnen über zehn Kilometer im Freistil. Katharina Hennig ist in Abwesenheit von Victoria Karl, hat aber wohl nicht die Form, um den ganz großen Coup zu landen.
Mit großen Hoffnungen treten hingegen die deutschen Snowboardcross-Athleten an. Martin Nörl, der 2022 und 2023 den Gesamt-Weltcup gewinnen konnte, bei Olympischen Spielen aber noch ohne Medaille ist, führt das vierköpfige deutsche Aufgebot an.
Eine Medaille ist möglich, jedoch kann im Snowboardcross immer alles passieren. Zunächst steht um 10 Uhr die Qualifikation an, ehe ab 13:45 die Finalrunde mit dem Achtelfinale startet.
Eine sichere Bank aus deutscher Sicht sind normalerweise die Rodler. Nach zwei Goldmedaillen in den Einzel-Entscheidungen sowie Silber und Bronze bei den Doppel-Wettbewerben geht Deutschland in der Team-Entscheidung als Top-Favorit an den Start.
Doch Achtung: Insbesondere Österreich und Italien sind auf Augenhöhe unterwegs. Zudem kann bei den Wechseln so einiges schief gehen. Der Wettbewerb startet um 18:45 Uhr.
Rodeln: Wendl/Arlt springen aufs Podium
Mit einem lupenreinen Finallauf haben Tobias Wendl und Tobias Arlt im Doppelsitzer die Bronzemedaille gewonnen. Das erfolgsverwöhnte deutsche Duo ging auf dem fünften Rang liegend in den zweiten Lauf und schob sich noch auf den dritten Platz nach vorne.
Wendl/Arlt verdrängten das zweite deutsche Duo Toni Eggert und Flaorian Mueller, die am Ende auf Platz vier landeten, sowie das in Führung liegende US-Gespann.
Gold ging an die italienischen Gastgeber in der Besetzung Emanuel Rieder & Simon Kainzwaldner. Die Österreicher Thomas Steuer und Wolfgang Kindl sicherten sich die Silbermedaille.
Wendl/Arlt hatten sich 2014, 2018 und 2022 noch mit Gold küren können. Nun ist es die erste Bronze-Medaille des Duos.
Rodeln: Eitberger/Matschina holen Silber
Der Eiskanal ist aus deutscher Sicht weiterhin ein gutes Medaillenpflaster. Das Duo Dajana Eitberger und Magdalena Matchin mussten sich zwar dem italienischen Gespann Andrea Vöttler & Marion Oberhofer geschlagen geben, gewann aber nach zwei sauberen Läufen die Silbermedaillen.
Beim ersten Frauen-Doppelsitzer-Wettbewerb in der Olympia-Historie fehlten den Deutschen zwölf Hundertstel auf den Siege. Platz drei ging an die österreichischen Favoritinnen Kipp/Egle.
Biathlon: Preuß patzt beim letzten Schießen - Sieg für Simon
Bis zum letzten Schießen lag die deutsche Biathletin Franziska Preuß beim Einzel auf Medaillenkurs, ehe sie mit zwei Fehlern im letzten Anschlag sämtliche Chancen verlor. Preuß musste sich mit Platz zehn begnügen und war damit nur drittbeste Deutsche. Vanessa Voigt blieb fehlerfrei, brauchte beim Schießen und auf der Strecke etwas zu lange und verpasste das Podium als Vierte knapp. Janina Httich-Walz belegte Platz acht.
Der Sieg ging an die Französin Julia Simon, die sich nur einen Fehler leistete und ihre Landsfrau Lou Jeanmonnot auf den Silber-Platz verdrängte. Bronze ging völlig überraschend an die fehlerfreie Bulgarin Lora Christowa.
Nordische Kombination: Medaillentraum von Geiger platzt
Die deutschen Kombiniere sind etwas überraschend ohne Medaille geblieben. Beim Sieg des Norwegers Jens Lucas Oftebro vor dem Österreicher Johannes Lamparter und dem finnischen Underdog Eero Hiervonen hatten die deutschen Athleten Probleme mit der schwierigen Strecke und dem weichen Schnee.
Vincent Geiger, der in Peking noch Gold gewonnen hatte, ging nach dem Springen aussichtsreich platziert auf die Strecke, brach jedoch ein und musste sich mit Rang zehn begnügen. Bester DSV-Starter war Johannes Rydzek auf dem achten Platz. Julian Schmid belegte Platz 14.
Ski Alpin: von Allmen kürt sich zum Doppel-Olympiasieger
Der Schweizer Franjo von Allmen hat nach seinem Gold-Triumph bei der Abfahrt auch den olympischen Super.G gewonnen. Der Speed-Spezialist ging erneut volles Risiko und siegte trotz eines kleinen Fehlers im unteren Teil.
Die Ränge zwei und drei belegten der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (+0,13 Sekunden) und Marco Odermatt (+0,28) aus der Schweiz. Simon Jocher fuhr bei schlechter werdenden Sichtbedingungen ein ordentliches Rennen und belegte als bester und einziger Deutscher Rang 17.
Heutige Medaillenchancen Deutschlands
Biathletin Franziska Preuß würde bei ihren letzten Olympischen Spielen zu gerne ihre erste Einzelmedaille gewinnen. Eine Chance darauf bekommt sie ab 14:15 Uhr im Einzel über 15 km. Das Rennen ist eine Seltenheit im Weltcup-Kalender, es kommt dabei auf die vier Schießen an: Jeder Fehler wird mit einer Minute bestraft. Auch Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Selina Grotian sind am Start.
Nach dem Coup von Max Langenhan bei den Einsitzern wollen die deutschen Rodel-Doppel in Cortina nachlegen. Tobias Wendl und Tobias Arlt, Goldmedaillengewinner von Peking, sind um 17:48 und 19:37 Uhr gefordert, auch Toni Eggert und Florian Müller gehen in den Eiskanal. Bei den Frauen wird es um 17:00 und 18:48 Uhr für Dajana Eitberger und Magdalena Matschina ernst.
Zum Abschluss der Speed-Wettbewerbe der Männer steht für die alpinen Skirennläufer der Super-G auf dem Programm. Auf der Stelvio nimmt Weltmeister Marco Odermatt aus der Schweiz seinen dritten Anlauf auf Gold bei den Winterspielen von Mailand und Cortina. In der Abfahrt und im Teamwettbewerb hatte der Super-G-Gesamtführende im Weltcup jeweils seinen Landsleuten den Vortritt lassen müssen. Als DSV-Starter ist Simon Jocher dabei.
Nur Rang vier: Raimund geht mit Mixed-Team leer aus
Überflieger Philipp Raimund hat bei den Olympischen Spielen seinen zweiten Skisprung-Coup verpasst. Keine 24 Stunden nach Einzel-Gold musste sich der Oberstdorfer an der Seite von Selina Freitag, Felix Hoffmann und Agnes Reisch im Mixed-Team nach einem Krimi mit Rang vier begnügen. Gold ging wie 2022 an Slowenien vor Norwegen und Japan.
Das deutsche Quartett kam nach zwei Durchgängen auf 1032,8 Punkte, zum Podest fehlten umgerechnet nur 60 Zentimeter. Auch im zweiten Mixed-Wettkampf der Olympiageschichte ging Deutschland somit leer aus, vor vier Jahren hatte eine Disqualifikation von Katharina Schmid alle Träume zerstört. Nicht zu schlagen waren die neuen Olympiasieger Domen und Nika Prevc, Anze Lanisek und Nika Vodan (1069,2), die vom ersten bis zum letzten Durchgang in Führung lagen.
Die fast 5000 Zuschauer an der Normalschanze, darunter erneut viele Deutsche sowie die nicht nominierten Andreas Wellinger und Fahnenträgerin Schmid als Edelfans, sahen einen von Beginn an spannenden Wettkampf. Schon nach dem ersten Durchgang lag das DSV-Team auf Rang vier, am Ende reichte es nicht zum erhofften Platz auf dem Podium. Erneut in guter Form war Schlussspringer Raimund, der 26-Jährige flog auf 98,0 und 102,5 m. Noch besser war aber Hoffmann (100,5 und 102,5 m), auch Reisch (95,5 und 96,0 m) überzeugte. Luft nach oben hatte dagegen die schon im Einzel leer ausgegangene Freitag, die mit mehr Anlauf auf 91,5 und 98,5 m kam.
Für die Skispringer steht nun der Wechsel auf die Großschanze an. Raimund und Co. bieten sich dort mit dem Einzel am Samstag und dem Super-Team am Montag noch zwei Chancen. Die Frauen ermitteln am Sonntag erstmals eine Olympiasiegerin vom großen Bakken, für die siebenmalige Weltmeisterin Schmid wird dies der letzte große Wettkampf ihrer Karriere.
Rodlerin Taubitz holt drittes deutsches Gold
Rennrodlerin Julia Taubitz hat dem deutschen Team bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo die dritte Goldmedaille beschert. Zwei Tage nach dem Coup von Max Langenhan im Männer-Wettbewerb setzte sich die 29-Jährige aus dem Erzgebirge nach vier Läufen im Cortina Sliding Centre durch und feierte ihren ersten Olympiasieg. Silber gewann die Lettin Elina Bota, Bronze ging an Ashley Farquharson (USA). Taubitz' Teamkollegin Merle Fräbel, zur Wettkampfhalbzeit noch mit Siegchancen, fiel durch einen verpatzten dritten Lauf weit zurück.
Emma Aicher holt die nächste Medaille!
Emma Aicher hat dem DSV nach ihrer Silbermedaille in der Abfahrt das nächste Edelmetall beschert. Gemeinsam mit Kira Weidle-Winkelmann landete das deutsche Duo auf Platz 2. Olympiasiegerinnen auf der Tofane in Cortina d'Ampezzo wurden überraschend die Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber.
Auf dem Bronze-Rang landete ein US-Duo: Jacqueline Wiles und Paula Moltzan. Die Top-Favoritinnen Mikaela Shiffrin und Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson landeten übberaschend nur auf Platz 4.
Biathlon: Botn wird Olympiasieger
Biathlet Philipp Nawrath hat beim Einzelrennen über 20 km die erhoffte Medaille knapp verpasst. Der 32-Jährige belegte beim Olympiasieg des Norwegers Johan-Olav Botn nach einem Schießfehler den starken fünften Platz. David Zobel (2 Fehler), Lucas Fratzscher (2) und Philipp Horn (6) belegten die Ränge 21, 23 und 40.
Botn triumphierte nach fehlerfreier Schießleistung vor dem Franzosen Eric Perrot (1/+11,7 Sekunden) und seinem Teamkollegen Sturla Holm Lägreid (1/+48,3). Vor Nawrath (1/1:31,5 Minuten) kam der überraschend starke Olli Hiidensalo aus Finnland (0/1:29,7) ins Ziel. Nach Bronze in der Mixed-Staffel hatte sich das deutsche Team im ersten Einzelrennen der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina eine weitere Medaille erhofft.
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