Olympische Winterspiele in Italien
Olympia 2026: Eisschnelllauf-Superstar Jutta Leerdam überrascht nach anhaltenden Gerüchten - News- und Liveticker
- Aktualisiert: 17.02.2026
- 18:41 Uhr
- ran.de/SID
Alle News und Ereignisse zu den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien im Überblick. Vom 6. bis 22. Februar wird in Mailand und Cortina d'Ampezzo um Medaillen gekämpft. Alle Informationen zu Olympia hier.
Hier findet ihr alle News und aktuelle Geschehnisse rund um die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien.
Vom 6. bis 22. Februar 2026 kämpfen die Olympia-Stars in Mailand und Cortina d’Ampezzo um die Medaillen.
Die Wettbewerbe finden dabei an mehreren traditionsreichen Wintersportorten statt und bieten eine beeindruckende Kulisse zwischen Alpen, Dolomiten und italienischen Metropolen.
ran gibt die wichtigsten Informationen rund um Olympia im Ticker.
Inhalt
- +++ 17. Februar, 17:15 Uhr: Jutta Leerdam und Jordan Stolz bestätigen gemeinsames Training +++
- +++ 17. Februar, 14:15 Uhr: Kommentar über israelischen Bobfahrer sorgt für Olympia-Eklat +++
- +++ 17. Februar, 13:48 Uhr: Kanadier: "Geist des Curling ist tot" +++
- +++ 17. Februar, 11:42 Uhr: Verschiebungen wegen Schnee-Chaos +++
- +++ 17. Februar, 11:30 Uhr: Wirtschaftlicher Effekt durch Olympia ist groß +++
- +++ 17. Februar, 09:30 Uhr: US-Präsident Donald Trump plant offenbar Olympia-Besuch +++
+++ 17. Februar, 17:15 Uhr: Jutta Leerdam und Jordan Stolz bestätigen gemeinsames Training +++
Jutta Leerdam und Jordan Stolz sind die Superstars im Eisschnelllauf. Leerdam, die mit US-Boxer und Youtuber Jake Paul verlobt ist, holte mit olympischen Rekord Gold über 1000 Meter, über 500 Meter reichte es für Silber. Stolz gewann über beide Distanzen Gold und erzielte jeweils einen olympischen Rekord.
Jetzt machen sie gemeinsame Sache - zumindest beim Training. Was als Fangerücht begann, das sich bis zu den beiden Superstars trug, ist jetzt Realität geworden. "Dass ich mit Jordan Stolz trainiere – das war nicht mal ein Thema", sagte die Niederländerin. "Und dann dachten wir: Vielleicht sollten wir das einfach machen. Also haben wir zusammen trainiert."
Wie die "Associated Press" berichtet, trafen sich Leerdam und Stolz zufällig im Athletenbereich und unterhielten sich daraufhin über das Gerücht - woraus schnell die Pläne zum gemeinsamen Training entstanden.
"Er ist super gut im Eislaufen. Wenn man hinter jemandem fährt, versteht man sein Timing – das kann immer helfen." Und die 27-Jährige ergänzte: "Es waren nur ein paar Runden. Aber es hat ziemlich gut funktioniert."
+++ 17. Februar, 14:15 Uhr: Kommentar über israelischen Bobfahrer sorgt für Olympia-Eklat +++
Ein TV-Kommentar über den israelischen Bobfahrer Adam Edelman hat bei den Olympischen Spielen für Aufsehen gesorgt.
In einer Live-Übertragung warf ein Schweizer Kommentator dem Athleten vor, den "Genozid in Gaza" zu unterstützen.
Der Sender RTS entfernte die Aufzeichnung aus der Mediathek und räumte ein, die politische Bewertung sei "im Rahmen eines Sportkommentars unangebracht" gewesen.
Externer Inhalt
+++ 17. Februar, 13:48 Uhr: Kanadier: "Geist des Curling ist tot" +++
Die Betrugsvorwürfe am Rande des olympischen Wettbewerbs haben bei den kanadischen Curlern offenbar tiefe Wunden hinterlassen. "Die Geist des Curlings ist tot", sagte der Kanadier Marc Kennedy.
Kennedy hatte den Curling-Zoff am vergangenen Freitag im Duell mit Olympiasieger Schweden erst mit ausgelöst, als er seinem Widersacher Oskar Eriksson ein herzhaftes "Verpiss Dich!" zurief. Erikssons Schweden warfen den Kanadiern eine Doppelberührung und damit einen Regelverstoß vor. Seither ist in Anlehnung an das englische Wort für stupsen oder antippen vom "Boop-Gate" die Rede.
Der Vorfall bringt Kennedy auch Tage später noch auf die Palme. Es falle ihm "schwer", sagte er, noch vom "Gentlemen-Sport" zu sprechen. Stattdessen herrsche die "Gier nach Medaillen" vor, die zu falschen Anschuldigungen führe. "Das ist einfach nur Mist. Leider." Er habe Eriksson mitgeteilt, dass er "niemals" dieselben Vorwürfe gegen ihn erhoben hätte, weil sich das nicht gehöre.
Doch der Fall zieht längst Kreise. Die kanadischen Frauen wurden bei den Spielen von Cortina d'Ampezzo für dasselbe Vergehen bestraft. Die Schweden behaupten, dass Kanada schon seit längerer Zeit systematisch die Regeln umgehe. Das wiederum rief den kanadischen Spitzencurler Michael Fournier auf den Plan. Er rief Eriksson in einer Kolumne auf der Fachseite The Curling News zu: "Du solltest dich schämen!"
Dass es auch anders geht, bewiesen die Schweden und die deutsche Mannschaft am Montag. Als Wischer Johannes Scheuerl im letzten End des Duells an gleich zwei schwedischen Steinen hängenblieb, einigten sich beide Teams lächelnd darauf, die Position der leicht verschobenen Steine zu korrigieren. "Curling", sagte Scheuerl danach, "ist ein Gentlemen-Sport".
+++ 17. Februar, 11:42 Uhr: Verschiebungen wegen Schnee-Chaos +++
Schneefall sorgt bei den Olympischen Winterspielen für Chaos.
Am Dienstagvormittag wurde das für 13 Uhr geplante Finale der Snowboarderinnen im Slopestyle in Livigno abgesagt. Damit muss die Deutsche Annika Morgan (24) ihren nächsten Olympia-Einsatz vorerst verschieben.
Auch die Aerials-Qualifikation mit Emma Weiß (26), ursprünglich für 10.45 Uhr angesetzt, wurde bereits dreimal verschoben. Ein neuer Starttermin ist frühestens für 12 Uhr vorgesehen
+++ 17. Februar, 11:30 Uhr: Wirtschaftlicher Effekt durch Olympia ist groß +++
Mailand profitiert offenbar stark von den Olympischen Winterspielen.
Einer Studie des Wirtschaftsverbands Assolombarda zufolge dürfte das Bruttoinlandsprodukt der Metropolregion 2026 um 1,7 Prozent wachsen – nach 0,7 Prozent im Jahr zuvor. Allein die Olympischen Spiele sollen in der Region eine Wirtschaftsleistung von rund 2,5 Milliarden Euro anstoßen und eine Wertschöpfung von mehr als einer Milliarde Euro erzeugen.
Mailands Bürgermeister Giuseppe Sala bezeichnet das Großereignis als "starken Katalysator" mit langfristigen Effekten. Die Stadt investiert insgesamt 735 Millionen Euro in die Spiele, knapp die Hälfte davon fließt in Modernisierung und Infrastrukturprojekte. Kritiker hingegen befürchten steigende Lebenshaltungskosten und einen erneuten Immobilienboom.
+++ 17. Februar, 09:30 Uhr: US-Präsident Donald Trump plant offenbar Olympia-Besuch +++
Den Super Bowl besuchte US-Präsident Donald Trump in diesem Jahr nicht, dafür wird er aber offenbar den Olympischen Winterspielen einen Besuch abstatten.
Laut der italienischen Zeitung "Corriere della Sera" möchte der Sportfan vor allem das Eishockey-Finale besuchen, sollten sich die USA dafür qualifizieren. Dann würde Trump wohl direkt zur Abschlussfeier anreisen.
Hintergrund für den Besuch dürfte sein, dass die nächsten olympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles stattfinden, die olympischen Winterspiele 2034 in Salt Lake City.
Die italienischen Behörden sind wegen des Präsidenten-Besuchs bereits in Alarmbereitschaft. Für den heutigen Dienstag sind einige Treffen geplant, um die Reise zu organisieren. Bei der Eröffnungsfeier war Vizepräsident JD Vance zu Besuch und hatte 300 Personenschützer dabei. 14 Flugzeuge waren dafür notwendig.
Bei Trump könnte der personelle Aufwand noch größer sein.
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+++ 16. Februar, 20:04 Uhr: Deutscher Medaillen-Gewinner muss olympisches Dorf verlassen +++
Einem Medaillengewinner ganz nah sein? Das können Olympia-Fans in Cortina d'Ampezzo - wenn denn ihre Ferienunterkunft groß genug ist. Nach dem Gewinn zweier Silbermedaillen sucht Skeletoni Axel Jungk notgedrungen eine neue Bleibe, weshalb er im TV-Interview prompt einen Aufruf startete.
"Es ist schade, wir müssen morgen früh direkt das Dorf verlassen, weil wohl zu wenig Platz ist", berichtete Jungk am Montag im ZDF - und fügte grinsend an: "Also falls hier jemand zuschaut, der in Cortina ist und Platz für ein paar Sportler hat: Wir würden uns freuen, meldet euch!"
Viel Schlaf benötigt Jungk trotz der Medaillenparty bis 6.30 Uhr in der neuen Unterkunft nach eigener Aussage allerdings nicht. "Kann ich in den nächsten Wochen zu Hause. Jetzt will ich hier alles aufsaugen und mitnehmen so gut es geht", sagte der 34-Jährige.
Jungk hatte am Sonntag gemeinsam mit Susanne Kreher Silber im Mixed-Team gewonnen, zudem holten Christopher Grotheer, der anschließend sein Karriereende verkündete, und Jacqueline Pfeifer Bronze.
Die deutschen Skeletonis sammelten in der kleinsten Schlittensportart damit insgesamt überragende sechs Medaillen in drei Rennen ein. Kreher und Jungk gewannen im Einzel jeweils Silber, Pfeifer und Grotheer jeweils Bronze.
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+++ 16. Februar, 15:30 Uhr: Schweizer Meillard gewinnt Gold im Slalom +++
Loic Meillard holt das nächste Alpin-Gold für die Schweiz! Mit einem starken zweiten Lauf sichert sich der Schweizer den Sieg und unterstreicht die Dominanz des Teams im Männer-Wettbewerb. Im fünften Rennen feiern sie bereits das vierte Gold. Der überraschend starke Österreicher Fabio Gstrein landet mit 0,35 Sekunden Rückstand auf Meillard auf Platz zwei, Bronze geht an den Norweger Henrik Kristoffersen (+1,13).