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Olympische Winterspiele in Italien

Olympia 2026: Erneuter Zwischenfall! Schwerer Sturz in der Halfpipe - News- und Liveticker

  • Aktualisiert: 20.02.2026
  • 15:23 Uhr
  • ran.de/SID

Alle News und Ereignisse zu den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien im Überblick. Vom 6. bis 22. Februar wird in Mailand und Cortina d'Ampezzo um Medaillen gekämpft. Alle Informationen zu Olympia hier.

Hier findet ihr alle News und aktuelle Geschehnisse rund um die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien.

Vom 6. bis 22. Februar 2026 kämpfen die Olympia-Stars in Mailand und Cortina d’Ampezzo um die Medaillen.

Die Wettbewerbe finden dabei an mehreren traditionsreichen Wintersportorten statt und bieten eine beeindruckende Kulisse zwischen Alpen, Dolomiten und italienischen Metropolen.

ran gibt die wichtigsten Informationen rund um Olympia im Ticker.

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Inhalt

+++ 20. Februar, 13:11 Uhr: Erneut schwerer Sturz in Olympia-Halfpipe +++

Die olympischen Halfpipe-Wettbewerbe in Livigno sind von einem weiteren schweren Sturz überschattet worden. Der neuseeländische Ski-Freestyler Finley Melville Ives schlug in seinem zweiten Qualifikationslauf am Freitag bei der Landung nach einem Trick hart auf die Eisröhre auf und verlor dabei Ski und Stöcke. Wenige Stunden später gab das neuseeländische Olympia-Team via Instagram Entwarnung: Ives sei "stabil und positiv gestimmt".

Medizinisches Personal behandelte den Weltranglistenersten mehrere Minuten. Der Wettbewerb war in der Folge unterbrochen, ehe Ives auf einer Trage vom Kurs gebracht wurde. "Für alle, die sich fragen, wie es ihm geht: Fin ist bei seiner Familie und wird von medizinischen Fachkräften untersucht", schrieb sein Team anschließend.

Es war bereits der zweite schwere Zwischenfall innerhalb von zwei Tagen. Am Vortag war die Kanadierin Cassie Sharpe im Qualifying der Frauen gestürzt. Die Olympiasiegerin von 2018 und Silbermedaillengewinnerin von 2022 hatte mehrere Minuten regungslos im Schnee gelegen und war minutenlang behandelt worden. Das Kanadische Olympische Komitee (COC) teilte später mit, die 33-Jährige befinde sich in einem "stabilen Zustand".

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+++ 20. Februar, 11:01 Uhr: Wendl und Arlt tragen die deutsche Fahne +++

Tobias Wendl und Tobias Arlt werden bei der Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele 2026 am Sonntagabend in Verona die deutsche Fahne tragen und das Team D anführen.

Mit ihrer Goldmedaille im Doppelsitzer als Teil der Rodel-Staffel am 12. Februar verewigten sich Wendl und Arlt in der deutschen Olympiahistorie. Gemeinsam kommen sie auf insgesamt sieben Gold- und eine Bronzemedaille seit den Olympischen Winterspielen von Sotschi 2014 und übertrafen damit ihre ehemalige Teamkollegin Natalie Geisenberger, die sechsmal Gold und einmal Bronze gewinnen konnte. Beide kündigten bereits an, dass diese Olympischen Spiele ihre letzten gewesen sein werden.

"Es ist eine riesige Ehre für uns, gemeinsam die Fahne zu tragen, darüber freuen wir uns sehr. Es war ein Lebensziel von uns, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anführen zu dürfen. Dass wir das nun zum Abschluss unserer olympischen Karrieren erfüllen können, ist mindestens so viel wert wie der Olympiasieg hier", sagten sie.

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+++ 19. Februar, 22:01 Uhr: Leerdam heizt Baby-Gerüchte weiter an +++

Die niederländische Olympiasiegerin Jutta Leerdam hat nach ihrer Gold- und Silbermedaille im Eisschnelllauf nun erneut Gerüchte um eine Schwangerschaft angeheizt.

Die Verlobte von Jake Paul postete in den sozialen Medien ein Video aus dem olympischen Dorf mit spannenden Andeutungen.

"Ich habe das erste Video mit dem Gedanken aufgenommen, es meinen zukünftigen Kindern eines Tages zu zeigen … Ich wusste nicht, dass ich nur zwei Wochen später einen noch besseren Film drehen würde", schrieb die 27-Jährige.

Schon kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Italien sorgte Paul mit einem Video für erste Gerüchte um eine mögliche Schwangerschaft Leerdams.

"Hey, kleine Kinder. Hier sind eure Eltern. Ihr seid noch nicht geboren, aber wir machen ein Video für euch. Wir sehen sehr jung aus. Eure Mutter will Gold holen. Ich werde es versuchen. Mehr können wir nicht tun – wir geben unser Bestes", sagte er in einem Video zu den möglicherweise zukünftigen Kindern des Paares.

+++ 19. Februar, 15:00 Uhr: Loomis im Glück bei Crash mit Schneebläser +++

Benjamin Loomis ist bei den Olympischen Winterspielen mit dem Schrecken davongekommen. Der Nordische Kombinierer wurde am Donnerstag beim Skispringen von einem Schneebläser getroffen.

"Ich hatte Glück, dass es nur meine Schulter traf. Hätte es mich im Gesicht getroffen, wäre es ganz anders ausgegangen", sagte der 27-Jährige dem norwegischen Sender "NRK".

Aufgrund des starken Schneefalls standen die Bläser an der Schanze, um die Spur freizuhalten.

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"Ein extremer Tag. Die Crew hat hervorragende Arbeit geleistet. Es ist sehr bedauerlich, dass es zu einem Zwischenfall mit Loomis kam", sagte Lasse Ottesen, Renndirektor des Weltverbands FIS: "Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert, so etwas sollte aber nicht vorkommen. Die betreffende Person hat sich bei der Jury entschuldigt, und die FIS hat sich bei den USA entschuldigt."

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+++ 19. Februar, 11:45 Uhr: Russin sorgt mit "Outing" für jede Menge Ärger +++

Anastasia Kutscherowa hatte es laut eigenen Angaben gut gemeint. Dass sie bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele als Russin das Schild mit der Aufschrift "Ukraine" trug, kam aber vor allem in der Ukraine nicht gut an. Sie wollte mit der Aktion gegen den russischen Angriffskrieg protestieren.

Es scheine so, als seien die Verantwortlichen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) "nicht nur Trottel, sondern auch regelrechte Sadisten", schrieb der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Heorhij Tychy, auf "X".

Kutscherowa hatte in dieser Woche öffentlich gemacht, dass sie das Schild getragen hatte – und damit auch die Ukraine überrascht. "Die ukrainische Mannschaft wurde nicht über die Entscheidung informiert, sie bei einem so wichtigen Ereignis von einer Staatsangehörigen des Landes, das Krieg gegen die Ukraine führt, anführen zu lassen", hieß es in einem "X"-Post der staatlichen ukrainischen Spendeninitiative.

Auch das italienische Organisationskomitees hat erst durch die Medienberichte davon erfahren. "Es gab rund 1200 Freiwillige, die die Eröffnungsfeier einzigartig machen sollten. Wir können nicht jeden Einzelnen überprüfen", sagte Sprecher Luca Casassa.

Und IOC-Sprecher Mark Adams betonte: "Ich habe wenig dazu zu sagen. Aus meiner Sicht ist es kein Problem, wenn jemand ein Schild trägt."

+++ 19. Februar, 08:33 Uhr: Alkohol-Auftritt im Fernsehen: Moderatorin sagt "Sorry" +++

Die Höhe, die Kälte, fehlendes Abendessen - und ein bisschen Alkohol: Die australische Fernsehreporterin Danika Mason hat sich nach einem missglückten Live-Auftritt bei den Winterspielen öffentlich entschuldigt. Die in Australien sehr bekannte Journalistin des TV-Senders Channel Nine war während einer Sportsendung aus den italienischen Alpen ins Studio zugeschaltet und hatte dabei wirres Zeug geredet.

Mason verhaspelte sich und sprach am Mittwoch über alles Mögliche, vom Kaffeepreis in Italien bis hin zu Leguanen in den USA, was ihre Kollegen im Studio sichtlich durcheinander brachte. Einer von ihnen versuchte, ihren Zustand damit zu erklären, dass es ihr schwer falle, in kalten Klimazonen zu sprechen. "Ich möchte mich aufrichtig entschuldigen", sagte Mason nun am Ende ihres Berichts am Donnerstag.

Zudem bedankte sich Mason bei allen, "die sich gemeldet haben. Es ist mir nur ein bisschen peinlich. Ich habe die Situation völlig falsch eingeschätzt. Ich hätte keinen Alkohol trinken sollen, vor allem nicht unter diesen Umständen – es ist kalt, wir befinden uns in der Höhe, und dass ich nicht zu Abend gegessen hatte, hat die Sache sicher nicht besser gemacht. Aber ich möchte die volle Verantwortung übernehmen. Das entspricht nicht meinem üblichen Verhalten."

Studio-Moderator Karl Stefanovic, ebenfalls eine in Australien bekannte Persönlichkeit, antwortete: "Mach dir keine Sorgen. Lass uns das Thema wechseln. Du bist eine Legende." Selbst Australiens Premierminister Anthony Albanese meldete sich laut BBC am Donnerstag zu Wort, er stehe hinter Danika. "Gut gemacht! Sie ist in Italien und war bestimmt müde", sagte er gemäß BBC und fügte hinzu: "Die Zeitverschiebung macht sich bemerkbar. Alles in Ordnung."

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