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Olympia 2026: Gold im Skicross - Warum die Zunge von Daniela Maier verfärbt war

  • Aktualisiert: 20.02.2026
  • 16:55 Uhr
  • ran.de/SID

Skicrosserin Daniela Maier gewinnt bei den Winterspielen Gold für Deutschland und sorgt dabei mit ihrer roten Zunge für Aufsehen.

Daniela Maier raste über die Ziellinie, riss beide Arme hoch und schrie ihre Freude über Gold hinaus. Im Wettkampf ihres Lebens hat die 29 Jahre alte Skicrosserin aus dem Schwarzwald vier Jahre nach der lange umstrittenen Bronzemedaille von Peking ihre Karriere mit dem Olympiasieg gekrönt.

Ein Olympiasieg, bei dem die 29-Jährige mit ihrer roten Zunge für Aufsehen sorgte. Bei ihren Jubelschreien im Zielbereich und später bei der Siegerehrung stach die rote Zunge vielen TV-Zuschauern ins Auge.

Der Hintergrund: Am vergangenen Montag wurde Maier krank, sprach in der Pressekonferenz vor dem Rennen davon, dass die Trainingsläufe "hart" gewesen seien.

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Maier fällt mit roter Zunge auf

Nach ihrem Gold-Coup sagte die Sportlerin auf ihre Zunge angesprochen der "Bild": "Hat man das wirklich so doll gesehen? Ich musste einfach schauen, dass ich den Hals geschmeidig halte. Deswegen hat es ein paar Halsschmerztabletten gegeben."

Und weiter: "Eigentlich habe ich mich echt gut gefühlt. Aber nach dem Seeding-Run hat sich meine Lunge gemeldet und hat gesagt, die findet das jetzt nicht so cool. Es war sauanstrengend. Und deswegen musste ich schauen, dass ich in den Heats gut verpflegt bin und mich mit Lutschtabletten gut versorge, damit es keine Probleme bereitet. Das hat Gott sei Dank funktioniert."

Die Vergabe der Medaillen war für die Olympiasiegerin anschließend ein ganz besonderer Moment. "Die Siegerehrung war traumhaft schön. Vor allem, weil ich meine Teamkollegen gesehen habe, wie sie mit voller Euphorie mitgesungen und mitgejubelt haben. Und auch mein Skiklub, meine Familie. Es sind echt viele Fans von mir da. Das macht mich unheimlich glücklich. Es war ein bezaubernder Moment."

Es war erst die zweite Goldmedaille für den Deutschen Skiverband (DSV) bei den Spielen von Mailand und Cortina.

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Großer Jubel im Zielbereich

Im Ziel wurde Maier von Betreuern sofort schier erdrückt - der Jubel kannte keine Grenzen nach einem Finale, in dem sie sich souverän und fehlerfrei gegen zwei weitere große Goldanwärterinnen durchsetzte.

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Silber gewann Weltmeisterin Fanny Smith aus der Schweiz, gemeinsam mit Maier Dritte bei Olympia 2022. Der schier unbezwingbaren Dominatorin Sandra Näslund aus Schweden, Siegerin in Peking, blieb Bronze.

Maier war den ganzen Tag über auf einem guten Weg. Schnellste im Platzierungslauf, in der K.o.-Runde Schnellste in ihren Heats im Achtelfinale, im Viertelfinale und im Halbfinale - auch im Finale lag sie kein einziges Mal zurück, nutzte den Vorteil des besten Start-Gates, das sie sich als Zeitschnellste im Platzierungslauf erkämpft hatte. "Ich bin einfach sprachlos", sagte sie im Ziel.

Kurssetzung kam Maier entgegen

Die Bestzeit im Platzierungslauf war zudem ein Hinweis, dass Maier der Kurs entgegenkam. "Da ist viel Action drin", berichtete sie. In der K.o.-Runde gewann Maier zunächst ihr Achtelfinale - Teamkollegin Luisa Klapproth schied im selben Lauf als Drittplatzierte aus, auch für Leonie Bachl-Staudinger und Veronika Redder war in der ersten Runde Schluss.

Für Maier dagegen ging es ungebremst weiter. Vor allem am Start, der sonst nicht gerade ihre Stärke ist, verschaffte sich die WM-Dritte von 2025 stets einen Vorsprung. Ihre zwei weiteren Läufe bis zum Finale gewann sie jeweils völlig ungefährdet und mit großem Vorsprung auf die Konkurrentinnen - auch im Finale war es ein Start-Ziel-Sieg.

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