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Olympia 2026 - Ilia Malinin patzt folgenschwer: War das der wahre Grund für den Zusammenbruch?
- Aktualisiert: 16.02.2026
- 15:48 Uhr
- SID
Goldfavorit Ilia Malinin patzt bei Olympia in der Kür im Eiskunstlauf und verpasst sensationell das Podium. Nun deutet der 21-Jährige an, dass auch die mentale Belastung eine Rolle gespielt hat.
Eiskunstlaufstar Ilia Malinin hat nach seiner verpatzten Olympia-Kür mentale Gesundheitsprobleme angedeutet. "Auf der größten Bühne der Welt führen selbst die anscheinend Stärksten innerlich unsichtbare Kämpfe. Selbst die schönsten Erinnerungen können vom Lärm überschattet werden", schrieb der 21 Jahre alte Weltmeister bei Instagram. Für Samstag kündigte der Amerikaner einen längeren Beitrag an.
Malinin sprach konkret von "niederträchtigem Online-Hass", dieser "greift die Psyche an, und Angst zieht sie in die Dunkelheit, egal wie sehr man versucht, angesichts des endlosen, unerträglichen Drucks die Fassung zu bewahren. All das staut sich auf, während diese Momente an einem vorbeiziehen, und führt unweigerlich zum Zusammenbruch."
Malinin unterlegte seinen Beitrag mit einem kurzen Video. Darin sind Jubelbilder von ihm zu sehen, die immer wieder von kurzen Schwarz-Weiß-Sequenzen unterbrochen werden, in denen er sich verzweifelt an den Kopf fasst. Der als "Vierfach-Gott" gefeierte Malinin hatte in Mailand nach einer komplett missratenen Kür nur den achten Platz belegt.
Olympia: Auch deutsche Athleten angefeindet
Hass im Internet während Olympia ist ein internationales Problem. Diverse Athleten haben damit zu kämpfen. Besonders prominent waren in den vergangenen Tagen die Fälle von US-Sportlern, die sich kritisch über ihre Regierung unter Präsident Donald Trump geäußert hatten.
Auch der DOSB hatte Online-Hass gegen seine Athleten öffentlich angeprangert. Einige dieser Hasskommentare würden demnach auch strafrechtlich geprüft.
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