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Olympia 2026: Langlauf-Eklat bringt Peter Schlickenrieder auf die Palme - "peinliche Nummer"

  • Veröffentlicht: 15.02.2026
  • 11:36 Uhr
  • ran.de
Peter Schlickenrieder ärgert sich gegen die FIS
Peter Schlickenrieder ärgert sich gegen die FIS© IMAGO/EIBNER/SID/Memmler

Ging es beim Sprint-Sieg von Johannes Høsflot Klæbo nicht fair zu? Die Norweger sollen eine Sondergenehmigung für eine Wachsmaschine erhalten haben. DSV-Coach Peter Schlickenrieder richtet scharfe Vorwürfe an die FIS.

Es sind bislang nicht die Olympischen Winterspiele der deutschen Langläufer. Sprint-Hoffnung Jan Stölben erreichte im Sprint der Herren zwar immerhin das Viertelfinale, hatte gegen die Top-Asse allerdings das Nachsehen.

Doch ging beim Sieg von Top-Favorit Johannes Høsflot Klæbo auch alles mit rechten Dingen zu? Die Finnen haben nach dem vierten Platz von Laura Vuorinen offiziell Protest eingelegt, der von der FIS allerdings abgeschmettert wurde.

Für den deutschen Bundestrainer ist das nicht nachvollziehbar.

"Das ist eine unsägliche Situation, Die Sportler haben gute Leistungen gebracht und können nichts dafür, dass die FIS versagt. Das ist eine peinliche Nummer", ärgerte sich Bundestrainer Peter Schlickenrieder maßlos.

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Sondergenehmigung für Norwegen: "Klares Versagen der FIS"

Doch was war eigentlich vorgefallen? Norwegen erhielt eine Sondergenehmigung für die Nutzung einer Wachsmaschine im Servicebereich, während die Endläufe im vollen Gange waren. Dabei ist genau das laut Reglement verboten.

"Das ist meiner Meinung nach ein ganz klares Versagen der FIS-Verantwortlichen – zum wiederholten Male. Das ist einfach nur bitter. Da ist eine plumpe Entschuldigung zu wenig", machte der DSV-Coach auf Bild-Nachfrage klar.

Schlickenrieder ist überzeugt davon, dass die Nutzung der Wachsmaschine das Ergebnis beeinflusst hat. "Ich denke schon, dass der Sprint anders ausgegangen wäre, wäre diese Wachsmaschine nicht über den Hinterweg ins Rennen gekommen", machte er seinen Unmut über die ungleichen Voraussetzungen deutlich.

Die Norweger hatten mit Klæbo und Oskar Opstad Vike im Sprint Gold und Bronze gewonnen. Zwischen den Skandinaviern schob sich der US-Amerikaner Ben Ogden auf den Silberrang.

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US-Team ebenfalls im Fokus

Doch auch über den Erfolg von Odgen liegt offenbar ein kleiner Schatten. Die USA brachte eine Flasche mit Wachs-Entferner zur Wachsstation, was ebenfalls nicht erlaubt ist. Der Servicechef beteuerte daraufhin, dass er sich damit lediglich die Hände waschen wollte - und hatte Glück, dass die FIS auch hier nicht reagierte.

Dass ein derartiges Vorkommen das Misstrauen der Konkurrenz erweckt, ist aber auch absolut nachvollziehbar. Die FIS ist nun gezwungen, vor der Entscheidung im Team-Sprint (18. Dezember ab 12:15 Uhr im LIVETICKER), bei dem die Ski des gerade pausierenden Athleten stets neu gewachst werden, klare Grenzen zu setzen.

Schlickenrieder will fair spielen: "Halten uns an die Regeln"

Schlickenrieder hat für sich aber schon einen Entschluss gefasst. "Wir halten uns an die Regeln. Das, was geschrieben steht, an das halten wir uns. Bloß weil Andere andere Wege gehen – die nicht geahndet werden – werden wir das nicht tun", machte der Olympia-Zweite aus dem Jahr 2002 deutlich.

Sollte die FIS die Maschine hingegen offiziell erlauben, wäre es durchaus vorstellbar, dass das deutsche Team diese doch nutzt.

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