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Olympia 2026: Ukraine-Star von IOC-Präsidentin abgefangen und disqualifiziert

  • Aktualisiert: 12.02.2026
  • 09:42 Uhr
  • SID/ran.de

Im Streit um den Helm von Ukraine-Fahrer Heraskewytsch kam es jetzt zu einer Entscheidung. Die IOC-Präsidentin fing ihn vor dem Rennen ab.

Der Konflikt zwischen dem ukrainischen Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) hat zu dem erwarteten Ende geführt: Der WM-Vierte wurde vom olympischen Wettkampf am Donnerstag und Freitag im Eiskanal von Cortina ausgeschlossen, das gaben das IOC und der Weltverband IBSF eine knappe halbe Stunde vor dem Beginn des ersten Laufs bekannt. Auch verliert er seine Akkreditierung.

Nur etwas mehr als eine Stunde vor dem olympischen Wettkampf klagte der 27-Jährige in einem weiteren Video in den sozialen Medien die Ringe-Organisation in der Causa um seinen Helm, der Motive von im Krieg getöteten ukrainischen Sportlerinnen und Sportlern zeigt, mit harten Worten an. Er hoffe sehr "auf eine Antwort vor Beginn der Skeleton-Wettkämpfe".

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Die bekam er kurz später von der wartenden IOC-Präsidentin Kirsty Coventry. An der Skeleton-Bahn in Cortina d'Ampezzo fing sie ihn ab um mit ihm in einem privaten Bereich zu reden. Heraskewytsch blieb anscheinend bei seiner Meinung und wurde daraufhin disqualifiziert.

Direkt im Anschluss sagte er: "Es ist schwer zu beschreiben oder in Worte zu fassen. Ich habe eine Leere."

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Heraskewytsch: "Ich wollte nie einen Skandal"

"Ich wollte nie einen Skandal mit dem IOC und habe ihn auch nicht verursacht. Das IOC hat ihn durch seine Regelauslegung herbeigeführt, die viele als diskriminierend empfinden", sagte Heraskewytsch noch voher in seinem Post: "Obwohl dieser Skandal es ermöglicht hat, lautstark über die getöteten ukrainischen Athleten zu sprechen, lenkt er gleichzeitig die Aufmerksamkeit enorm von den Wettkämpfen selbst und den teilnehmenden Athleten ab." Deshalb schlage er nun vor, "den Skandal zu beenden".

Seine Forderungen: "1. Die Aufhebung des Verbots der Verwendung des 'Memory-Helms'. 2. Eine Entschuldigung für den Druck, der in den letzten Tagen auf mich ausgeübt wurde. 3. Als Zeichen der Solidarität mit dem ukrainischen Sport die Bereitstellung von Stromgeneratoren für die ukrainischen Sportanlagen, die täglich unter Beschuss leiden."

Das IOC hatte in den vergangenen Tagen deutlich gemacht, dass Heraskewytsch den Helm, den er in den Trainingsläufen eingesetzt hatte, nicht im Wettkampf tragen dürfe. Dies ist laut der IOC-Regel 40.2 verboten, wonach die Meinungsfreiheit gewissen Einschränkungen unterliegt. Deswegen wurde er mit der Disqualifikation endgültig bestraft. Der 1. Lauf in Cortina beginnt um 9.30 Uhr.

Heraskewytsch veröffentlichte seit Mittwochabend immer weitere Videos, in denen er dem IOC "Doppelmoral" vorwarf und zog Beispiele heran, bei denen auf olympischer Bühne die Trauer um Menschen durch das Zeigen von Motiven oder Namen erlaubt gewesen sei.

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