FC St. Pauli - Hamburger SV - Liveticker
Der FC St. Pauli verlor keines seiner letzten fünf Heimspiele gegen den Hamburger SV (4S 1U; alle in der 2. Liga), alle vorherigen 10 Heimspiele seit Bundesliga-Gründung waren die Kiezkicker gegen die Rothosen noch sieglos geblieben. Im Oberhaus könnte nun der erste Heimsieg gegen den HSV gelingen (bisher 4U 4N) und St. Pauli erstmals beide Stadtderbys einer BL-Saison gewinnen.
Seit dem eigenen Aufstieg 2024 holte der FC St. Pauli 10 von 12 möglichen Punkten gegen Aufsteiger (3S 1U) – den Punkteschnitt gegen Aufsteiger von 2.5 übertrifft in diesem Zeitraum in der Bundesliga nur der FC Bayern (3.0; mind. 2 Duelle).
Der FC St. Pauli spielt mit 12 Punkten nach 17 Partien seine zweitschwächste Bundesliga-Saison, nur 2001/02 waren es weniger Zähler nach 17 Spielen (8). St. Pauli verlor 11 seiner letzten 14 Bundesliga-Spiele (1S 2U), mind. zwei mehr als jeder andere Bundesligist seit dem 4. Spieltag.
Der Hamburger SV holte 17 Punkte in den ersten 17 Spielen dieser Bundesliga-Saison, das sind zwei Zähler mehr als in seiner letzten vorherigen BL-Spielzeit 2017/18 (15). Aktuell sind die Rothosen seit vier Spielen im Oberhaus sieglos (2U 2N), der letzte Sieg gelang im Nordderby mit 3-2 gegen Werder Bremen Anfang Dezember.
Als einziges Team ist der Hamburger SV in dieser Bundesliga-Saison in der Fremde noch sieglos (2U 6N) und ist mit zwei Punkten das schwächste Auswärtsteam dieser BL-Saison. Erst zum zweiten Mal startete der HSV mit acht sieglosen Gastspielen in eine BL-Saison – 1972/73 waren es sogar deren 14.
Der FC St. Pauli gewann drei seiner letzten vier Bundesliga-Spiele an einem Freitag (1N), inklusive dem 2-0 beim Hamburger SV am 2. Spieltag dieser Saison. Der Hamburger SV ist seit fünf BL-Freitagsspielen sieglos (1U 4N) und schoss dabei nur ein Tor.
Mit 16 Toren stellt der FC St. Pauli die schwächste Offensive dieser Bundesliga-Saison, dahinter folgt der Hamburger SV mit 17 Treffern (Heidenheim auch 17). Der FCSP kommt zudem ligaweit auf die wenigsten Großchancen (25), der HSV auf die drittwenigsten (28; Augsburg 27).
Zuletzt beim 0-0 gegen Borussia Mönchengladbach brachte der Hamburger SV 12 Schüsse auf den gegnerischen Kasten – erstmals so viele in einem Bundesliga-Spiel seit det. Datenerfassung (2004/05), ohne dabei ein Tor zu erzielen. Überhaupt verzeichnet der HSV die ligaweit schwächste Chancenverwertung (7%).
Im Schnitt konnte der Hamburger SV in dieser Bundesliga-Saison 11.6 Pässe bis vor das gegnerische Abwehrdrittel spielen, ehe eine gegnerische Defensivaktion die Sequenz unterbrach (weniger nur Augsburg: 10.9) – nun trifft der HSV aber mit dem FC St. Pauli auf den Gegner, der durchschnittlich die ligaweit meisten gegnerischen Pässe außerhalb des eigenen Abwehrdrittels erlaubt (18.4).
St. Paulis Eric Smith war zuletzt erstmals in zwei Bundesliga-Spielen in Folge an mind. einem Tor direkt beteiligt (1T 2A), damit gelangen ihm in seinen letzten beiden Einsätzen genauso viele Scorerpunkte wie in all seinen vorherigen 46 BL-Spielen (je 3). In dieser BL-Saison kommt er teamintern auf die meisten Pässe (959) und Ballaktionen (1190).




