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Nächste interkontinentale Partnerschaft

NFL & Bundesliga: Pittsburgh Steelers und Borussia Dortmund verkünden nach gegenseitigen Besuchen Zusammenarbeit

  • Veröffentlicht: 03.04.2025
  • 18:32 Uhr
  • Malte Ahrens

Die globale Vermarktung von Sport-Organisationen wächst immer weiter an. Nun haben die Pittsburgh Steelers und der Fußball-Klub Borussia Dortmund einen großen Schritt in eine gemeinsame Zukunft gemacht.

Das NFL-Team der Pittsburgh Steelers und Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund haben am Donnerstag eine globale Partnerschaft bekannt gegeben.

Die Klubs wollen "die Bemühungen (...) in den Märkten des jeweils anderen durch gemeinsame Teamaktivitäten, Inhalte und Initiativen zur Einbindung der Fans fördern."

Die Steelers geben in ihrem offiziellen Statement bekannt, dass beide Teams nicht nur ihre traditionellen Farben, "sondern auch ihre industrielle Vergangenheit und ihre Erfolgstraditionen sowie das Interesse an künftigem Erfolg und internationaler Zusammenarbeit" teilen.

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Einen Vorgeschmack der Zusammenarbeit gab es bereits in der laufenden Bundesliga-Saison sowie der abgeschlossenen NFL-Spielzeit.

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Steelers und BVB überzeugen sich gegenseitig bei Stadion-Besuchen

Im Dezember war eine BVB-Delegation in Pittsburgh zu einem Heimspiel der Steelers im Acrisure Stadium zu Besuch. Es war der erste offizielle Besuch des BVB im Stadion der Steelers seit der USA-Tour im Jahr 2018.

Im Gegenzug war der zweimalige Pro Bowler Miles Killebrew mit Vertretern der Franchise aus Pittsburgh beim Bundesliga-Heimspiel der Dortmunder gegen den FC Augsburg im Signal Iduna Park zu Gast.

Der Safety äußerte sich danach wie folgt: "Ich war überwältigt von meinen Erfahrungen in Dortmund. Von dem Moment an, als wir im Signal Iduna Park ankamen, war mir klar, was für eine besondere Organisation der BVB ist. Von der 'Gelben Wand' über die Atmosphäre bis hin zu den Fans war es ein unvergesslicher Tag für mich, und ich freue mich darauf, eines Tages zurückzukehren. Es wird spannend zu sehen sein, wie die Beziehung zwischen den Steelers und dem BVB in Zukunft wachsen wird."

Seitdem die Steelers im vergangenen Jahr die Vermarktungslizenz der NFL in Deutschland erhalten haben, gab es immer wieder Anzeichen für eine Zusammenarbeit.

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Borussia Dortmund eröffnete bereits erstes Büro in den USA

Anfang des Jahres kündigte die Borussia die Eröffnung ihres ersten US-Büros in New York an, von wo aus die Aktivitäten in der westlichen Hemisphäre gesteuert werden.

Nun folgte die offizielle Verkündung des Bündnisses. Marc Lingenhoff als Geschäftsführer von "BVB Americas" wurde folgendermaßen zitiert: "Borussia Dortmund und die Pittsburgh Steelers teilen mehr als nur die Farben - wir teilen das Zusammenbringen von Engagement, Sport und Kultur durch die Kraft unserer Marken. Wir sind in der Geschichte verwurzelt und durch Traditionen verbunden."

Dan Rooney, Director of Business Development and Strategy der Pittsburgh Steelers, ergänzte: "Die Partnerschaft mit Borussia Dortmund, der ersten ihrer Art in der Steelers-Organisation, baut auf den tiefen Verbindungen unserer beiden Teams zu den Gemeinschaften auf, die wir vertreten, sowie auf unseren gemeinsamen Werten."

Arbeiten künftig Hand in Hand: Die Pittsburgh Steelers um Miles Killebrew (3. v.r.) und Borussia Dortmund gehen eine Partnerschaft ein
Arbeiten künftig Hand in Hand: Die Pittsburgh Steelers um Miles Killebrew (3. v.r.) und Borussia Dortmund gehen eine Partnerschaft ein© Maximilian Koch
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Kansas City Chiefs und Bayern München pflegen bereits Kooperation

Funfact: Die Städte Pittsburgh und Dortmund sind bereits seit längerem verbunden. Bürgermeister Edward Gainey (Pittsburgh) und Bürgermeister Thomas Westphal (Dortmund) unterzeichneten 2022 ein "Transatlantisches Innovations- und Klimapartnerschaftsabkommen", welches in beiden Städten heutige Technologie- und Forschungszentren ermöglichte.

Weitere Partnerschaften gibt es bereits zwischen den Kansas City Chiefs und dem FC Bayern München, sowie den Ligaverbänden der NFL und der DFL. In beiden Kooperationen geht es, wie bei den Steelers und dem BVB, um eine Ausweitung der globalen Aufmerksamkeit durch die gegenseitige Unterstützung in der jeweiligen Region.

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