- Anzeige -
- Anzeige -
American Football

NFL: Caleb Williams führt Chicago Bears zu historischem Comeback - "Es ist kein Zufall"

  • Veröffentlicht: 11.01.2026
  • 12:22 Uhr
  • Chris Lugert

Die Chicago Bears beweisen auch in den Playoffs ihre Comeback-Qualitäten, Caleb Williams wird in seinem Postseason-Debüt wieder einmal zum Matchwinner. Doch wie lange kann das gut gehen?

Von Chris Lugert

Am Ende war dann doch alles wie immer. Die Chicago Bears haben mal wieder ein Spiel gewonnen, in dem sie bereits wie die sicheren Verlierer aussahen. Und doch war das Wild Card Game gegen die Green Bay Packers selbst für die Comeback-Könige aus Illinois aus mehreren Gründen besonders.

Denn es war nicht irgendein Comeback. Das 31:27 gegen den großen Rivalen aus der NFC North war der größte Turnaround in der Playoff-Geschichte der Bears, nachdem zur Halbzeit ein ernüchterndes 3:21 auf der Anzeigetafel gestanden hatte. Und das Ganze auch noch im ersten Playoff-Spiel von Quarterback Caleb Williams.

Der 24-Jährige führte seine Offense im vierten Viertel zu vier Scoring Drives nacheinander, drei davon endeten in Touchdowns. Darunter der spielentscheidende Drive, den Williams mit einem 25-Yards-Pass auf D.J. Moore in die Endzone beendete. Für den Quarterback war es bereits der siebte Game-winning Drive der Saison. So viele hatte zuvor kein Bears-Quarterback seit 1970 mehr geschafft.

Könnten einige wenige Comebacks vielleicht noch als glücklich gelten, als Verkettung günstiger Umstände, so sind die Bears in der Saison 2025 ein Sinnbild für Widerstandsfähigkeit und Mentalität. "Das ist kein Zufall", sagte Williams. "Es ist nicht so, dass wir einfach Glück hatten. Wir haben das dieses Jahr schon mehrfach geschafft. Wir haben bewiesen, dass wir eine großartige Mannschaft in der zweiten Halbzeit sind."

- Anzeige -
- Anzeige -

Williams ist gefordert, tut sich schwer - aber liefert

Den Grundstein dafür legten die Bears bereits vor der Saison, als der neue Head Coach Ben Johnson viel Wert auf das Thema Mentalität und emotionale Stärke legte. Dafür zeigte er den Spielern den Super Bowl LI vor neun Jahren, als die New England Patriots einen 3:28-Rückstand gegen die Atlanta Falcons drehten.

Im Spiel gegen die Packers erinnerte Johnson sein Team in der Halbzeitpause genau daran. Und plötzlich wendete sich das Blatt. Nicht nur die Offense drehte auf, auch die Defense schaffte es, Green Bay quasi komplett kaltzustellen. Nur die Verbindung aus den beiden Mannschaftsteilen ermöglichte dieses historische Comeback.

Und dennoch steht der Quarterback natürlich besonders im Fokus. Ausgerechnet im bislang größten Spiel seiner Karriere war besonders viel von Williams abhängig. Das Laufspiel, mit dem Johnson eigentlich die Offense kontrollieren will, brachte gegen Green Bay keinen Erfolg. Der hohe Halbzeit-Rückstand zwang Chicago dann ohnehin, mehr auf das Passspiel zu setzen.

- Anzeige -
- Anzeige -

NFL-Saison 2025: ran Awards - doppelte Auszeichnung für die Patriots und Browns

1 / 10
<em><strong>NFL Awards 2025: So würde ran die Auszeichnungen vergeben</strong><br>Die Regular Season der NFL ist vorbei, damit endete auch der Bewerbungszeitraum der Spieler und Coaches für die verschiedenen Awards. Anfang Februar werden die prestigeträchtigen Auszeichnungen für den MVP, Offensive Player of the Year, Coach of the Year und weitere vergeben. <strong>ran</strong> hat sich ebenfalls Gedanken gemacht, wer die Titel am ehesten verdient hätte.</em>
© 2025 Getty Images

NFL Awards 2025: So würde ran die Auszeichnungen vergeben
Die Regular Season der NFL ist vorbei, damit endete auch der Bewerbungszeitraum der Spieler und Coaches für die verschiedenen Awards. Anfang Februar werden die prestigeträchtigen Auszeichnungen für den MVP, Offensive Player of the Year, Coach of the Year und weitere vergeben. ran hat sich ebenfalls Gedanken gemacht, wer die Titel am ehesten verdient hätte.

<strong>MVP: Drake Maye (Quarterback, New England Patriots)</strong><br>Zwei realistische Kandidaten für den MVP Award waren zuletzt übrig geblieben: Drake Maye und Matthew Stafford. Wir entscheiden uns für den Quarterback der Patriots. In seinem zweiten NFL-Jahr war der 23-Jährige mit großartigen Leistungen der Hauptgrund für den Aufschwung der Franchise - und das ohne herausragende Playmaker. Nicht auszudenken, was Maye mit einem Puka Nacua und Davante Adams hätte leisten können.<br>- Honorable Mention: Matthew Stafford
© Icon Sportswire

MVP: Drake Maye (Quarterback, New England Patriots)
Zwei realistische Kandidaten für den MVP Award waren zuletzt übrig geblieben: Drake Maye und Matthew Stafford. Wir entscheiden uns für den Quarterback der Patriots. In seinem zweiten NFL-Jahr war der 23-Jährige mit großartigen Leistungen der Hauptgrund für den Aufschwung der Franchise - und das ohne herausragende Playmaker. Nicht auszudenken, was Maye mit einem Puka Nacua und Davante Adams hätte leisten können.
- Honorable Mention: Matthew Stafford

<strong>Offensive Player of the Year: Jaxon Smith-Njigba (Wide Receiver, Seattle Seahawks)</strong><br>Anders als bei Saquon Barkley im Vorjahr gab es in dieser Saison keinen einzelnen Spieler, der die gesamte restliche Liga dominiert hat. Insofern fällt die Wahl gar nicht so leicht, aber Jaxon Smith-Njigba hätte die Auszeichnung als bester Offensivspieler definitiv verdient. Mit 1.793 Receiving Yards führte er die NFL an, zehn Touchdowns runden das Bild ab. Die Zahlen sind umso beeindruckender, da "JSN" fast ein Alleinunterhalter im Passspiel von Seattle war und sich die Defenses komplett auf ihn fokussieren konnten.<br>- Honorable Mentions: Puka Nacua, Bijan Robinson, Jonathan Taylor
© Imagn Images

Offensive Player of the Year: Jaxon Smith-Njigba (Wide Receiver, Seattle Seahawks)
Anders als bei Saquon Barkley im Vorjahr gab es in dieser Saison keinen einzelnen Spieler, der die gesamte restliche Liga dominiert hat. Insofern fällt die Wahl gar nicht so leicht, aber Jaxon Smith-Njigba hätte die Auszeichnung als bester Offensivspieler definitiv verdient. Mit 1.793 Receiving Yards führte er die NFL an, zehn Touchdowns runden das Bild ab. Die Zahlen sind umso beeindruckender, da "JSN" fast ein Alleinunterhalter im Passspiel von Seattle war und sich die Defenses komplett auf ihn fokussieren konnten.
- Honorable Mentions: Puka Nacua, Bijan Robinson, Jonathan Taylor

<strong>Defensive Player of the Year: Myles Garrett (Edge, Cleveland Browns)</strong><br>Es stimmt, Sacks sind nicht alles bei einem Pass Rusher im American Football. Aber wenn ein Spieler den All-Time-Rekord knackt, dann ist das ein derart gewaltiges Ausrufezeichen, dass sich nur schwerlich dagegen argumentieren lässt. Insgesamt 23-mal brachte Myles Garrett den gegnerischen Quarterback in dieser Saison zu Boden, das gab es noch nie. Damit winkt ihm - völlig zu Recht - zum zweiten Mal nach 2023 die Auszeichnung als bester Defensivspieler.<br>- Honorable Mentions: Patrick Surtain, Micah Parsons, Will Anderson
© 2026 Getty Images

Defensive Player of the Year: Myles Garrett (Edge, Cleveland Browns)
Es stimmt, Sacks sind nicht alles bei einem Pass Rusher im American Football. Aber wenn ein Spieler den All-Time-Rekord knackt, dann ist das ein derart gewaltiges Ausrufezeichen, dass sich nur schwerlich dagegen argumentieren lässt. Insgesamt 23-mal brachte Myles Garrett den gegnerischen Quarterback in dieser Saison zu Boden, das gab es noch nie. Damit winkt ihm - völlig zu Recht - zum zweiten Mal nach 2023 die Auszeichnung als bester Defensivspieler.
- Honorable Mentions: Patrick Surtain, Micah Parsons, Will Anderson

<strong>Offensive Rookie of the Year: Tetairoa McMillan (Wide Receiver, Carolina Panthers)</strong><br>Man muss es so sagen: Die offensive Rookieklasse 2025 war eher enttäuschend. Der konstanteste Spieler war eindeutig Tetairoa McMillan von den Panthers, der sich sofort als Nummer-1-Receiver etabliert hat. Auch bei ihm gab es Aufs und Abs, was aber auch an der Achterbahn von Quarterback Bryce Young lag. Mit 1.014 Receiving Yards stellte McMillan einen Franchise-Rookie-Rekord auf, er löste Kelvin Benjamin ab.<br>- Honorable Mentions: Tyler Warren, Jaxson Dart, Tyler Shough
© ZUMA Press Wire

Offensive Rookie of the Year: Tetairoa McMillan (Wide Receiver, Carolina Panthers)
Man muss es so sagen: Die offensive Rookieklasse 2025 war eher enttäuschend. Der konstanteste Spieler war eindeutig Tetairoa McMillan von den Panthers, der sich sofort als Nummer-1-Receiver etabliert hat. Auch bei ihm gab es Aufs und Abs, was aber auch an der Achterbahn von Quarterback Bryce Young lag. Mit 1.014 Receiving Yards stellte McMillan einen Franchise-Rookie-Rekord auf, er löste Kelvin Benjamin ab.
- Honorable Mentions: Tyler Warren, Jaxson Dart, Tyler Shough

<strong>Defensive Rookie of the Year: Carson Schwesinger (Linebacker, Cleveland Browns)</strong><br>Dass die Browns gleich zwei heiße Eisen für die Awards im Rennen haben, scheint verblüffend. Aber die Defense war halt auch nicht das Problem. Carson Schwesinger zeigte ein starkes Rookiejahr, 156 Tackles bedeuteten Rang sechs ligaweit. Außerdem fing der Linebacker zwei Interceptions und kam auf 2,5 Sacks. Der Award ist mehr als naheliegend, zumal andere Kandidaten wie Abdul Carter oder James Pearce die Konstanz vermissen ließen.<br>- Honorable Mentions: Abdul Carter, James Pearce
© Icon Sportswire

Defensive Rookie of the Year: Carson Schwesinger (Linebacker, Cleveland Browns)
Dass die Browns gleich zwei heiße Eisen für die Awards im Rennen haben, scheint verblüffend. Aber die Defense war halt auch nicht das Problem. Carson Schwesinger zeigte ein starkes Rookiejahr, 156 Tackles bedeuteten Rang sechs ligaweit. Außerdem fing der Linebacker zwei Interceptions und kam auf 2,5 Sacks. Der Award ist mehr als naheliegend, zumal andere Kandidaten wie Abdul Carter oder James Pearce die Konstanz vermissen ließen.
- Honorable Mentions: Abdul Carter, James Pearce

<strong>Comeback Player of the Year: Christian McCaffrey (Running Back, San Francisco 49ers)</strong><br>Nimmt man den Award wörtlich, müsste diese Auszeichnung eigentlich an Philip Rivers gehen. Aber drei Spiele sind dann doch zu wenig, vor allem, wenn es dreimal eine Niederlage setzt. Daher ist Christian McCaffrey die logische Wahl, der Running Back der 49ers verpasste weite Teile der Vorsaison verletzt. Doch er kam ganz stark zurück: Seine 2.126 Scrimmage Yards wurden nur von Bijan Robinson überboten, 17 Touchdowns bedeuten ligaweit Rang drei.<br>- Honorable Mentions: Philip Rivers, Aidan Hutchinson
© 2026 Getty Images

Comeback Player of the Year: Christian McCaffrey (Running Back, San Francisco 49ers)
Nimmt man den Award wörtlich, müsste diese Auszeichnung eigentlich an Philip Rivers gehen. Aber drei Spiele sind dann doch zu wenig, vor allem, wenn es dreimal eine Niederlage setzt. Daher ist Christian McCaffrey die logische Wahl, der Running Back der 49ers verpasste weite Teile der Vorsaison verletzt. Doch er kam ganz stark zurück: Seine 2.126 Scrimmage Yards wurden nur von Bijan Robinson überboten, 17 Touchdowns bedeuten ligaweit Rang drei.
- Honorable Mentions: Philip Rivers, Aidan Hutchinson

<strong>Coach of the Year: Mike Vrabel (New England Patriots)</strong><br>Auf dem Platz war Drake Maye das Gesicht des fast schon historischen Turnarounds der Patriots, die im vergangenen Jahr noch zu den schlechtesten Teams der Liga gehörten. Doch drumherum war Mike Vrabel der entscheidende Faktor, der Lenker und Denker, der den Erfolg nach New England zurückgebracht hat. Er hat die Culture, die Mentalität, auf links gedreht. In Tennessee trauern sie ihm vermutlich inzwischen nach.<br>- Honorable Mentions: Liam Coen, Ben Johnson
© Icon Sportswire

Coach of the Year: Mike Vrabel (New England Patriots)
Auf dem Platz war Drake Maye das Gesicht des fast schon historischen Turnarounds der Patriots, die im vergangenen Jahr noch zu den schlechtesten Teams der Liga gehörten. Doch drumherum war Mike Vrabel der entscheidende Faktor, der Lenker und Denker, der den Erfolg nach New England zurückgebracht hat. Er hat die Culture, die Mentalität, auf links gedreht. In Tennessee trauern sie ihm vermutlich inzwischen nach.
- Honorable Mentions: Liam Coen, Ben Johnson

<strong>Assistant Coach of the Year: Vance Joseph (Defensive Coordinator, Denver Broncos)</strong><br>Wenn ein Team mit einem mittelmäßigen Quarterback den Nummer-1-Seed seiner Conference holt und 14 Spiele gewinnt, dann ist entweder das Playcalling absolut herausragend oder aber die Defense spielt vom anderen Stern. Bei den Broncos war es letzteres. Gemeinsam mit den Texans und den Seahawks hat Denver die beste Defensive der Liga, aber nur die Broncos haben einen offensiven Head Coach. Umso wichtiger ist der Defensive Coordinator. Vance Joseph macht einen überragenden Job.<br>- Honorable Mentions: Brian Flores, Josh McDaniels
© 2024 Getty Images

Assistant Coach of the Year: Vance Joseph (Defensive Coordinator, Denver Broncos)
Wenn ein Team mit einem mittelmäßigen Quarterback den Nummer-1-Seed seiner Conference holt und 14 Spiele gewinnt, dann ist entweder das Playcalling absolut herausragend oder aber die Defense spielt vom anderen Stern. Bei den Broncos war es letzteres. Gemeinsam mit den Texans und den Seahawks hat Denver die beste Defensive der Liga, aber nur die Broncos haben einen offensiven Head Coach. Umso wichtiger ist der Defensive Coordinator. Vance Joseph macht einen überragenden Job.
- Honorable Mentions: Brian Flores, Josh McDaniels

<strong>NFL Protector of the Year: Penei Sewell (Offensive Tackle, Detroit Lions)</strong><br>Zum ersten Mal wird in diesem Jahr ein Award für den besten Offensive Lineman der Saison vergeben, weil die Position in den vergangenen Jahren bei den Auszeichnungen nur wenig Berücksichtigung fand - trotz ihrer enormen Relevanz. Penei Sewell gehört seit Jahren zu den besten Tackles der Liga, auch 2025 war er vor allem im Run Blocking herausragend, aber auch im Pass Blocking gehört er zu den Besten seines Fachs.<br>- Honorable Mentions: Trent Williams, Quenton Nelson
© Icon Sportswire

NFL Protector of the Year: Penei Sewell (Offensive Tackle, Detroit Lions)
Zum ersten Mal wird in diesem Jahr ein Award für den besten Offensive Lineman der Saison vergeben, weil die Position in den vergangenen Jahren bei den Auszeichnungen nur wenig Berücksichtigung fand - trotz ihrer enormen Relevanz. Penei Sewell gehört seit Jahren zu den besten Tackles der Liga, auch 2025 war er vor allem im Run Blocking herausragend, aber auch im Pass Blocking gehört er zu den Besten seines Fachs.
- Honorable Mentions: Trent Williams, Quenton Nelson

Williams musste bei seinem Playoff-Debüt also besonders viel Druck und Verantwortung schultern. Seine 48 Passversuche und 361 Passing Yards waren beides persönliche Bestwerte in dieser Saison. Allerdings brachte er nur die Hälfte seiner Pässe an, gerade bei vierten Versuchen verfehlte er seine Receiver mehrfach.

Auch seine zwei Interceptions resultierten aus solchen Situationen, vor allem jene in der Schlussphase des dritten Viertels tat weh. Die Bears standen schon an der gegnerischen 6-Yard-Linie, als ein Pass von Williams auf Tight End Cole Kmet abgefangen wurde. Beim Stand von 6:21 wäre das wohl für viele Teams ein Genickbrecher gewesen.

Externer Inhalt

Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.

Wie weit kann es für die Chicago Bears gehen?

Nicht aber die Bears, für die das Wort "Aufgeben" in dieser Saison im Vokabular nicht existiert. Im letzten Viertel, als es darauf ankam, war Williams wieder da. Keine Anzeichen von Nervosität, wie ein Routinier führte er seine Offense über das Feld. Es sind genau die Eigenschaften, die ein Team von seinem Quarterback sehen will.

Oft wurde Williams von Kritikern belächelt, doch seine Entwicklung im ersten Jahr unter Head Coach Johnson ist beeindruckend. Wenngleich er noch immer Phasen der Inkonstanz zeigt, so ist er besonders in den großen Momenten da.

NFL-HIGHLIGHTS: Bears vs. Packers völlig irre! 31 Punkte im Schlussviertel

Aber wie weit können die Bears in den Playoffs noch kommen? In der Divisional Round gibt es erneut ein Heimspiel, diesmal entweder gegen die Philadelphia Eagles oder die Los Angeles Rams. Die Eagles verfügen über eine Elite-Defense, die Rams über eine noch stärkere Offense als die Packers. Kann Chicago da mithalten?

Dafür müsste trotz aller Comeback-Qualitäten wohl auch eine bessere erste Halbzeit her. "In den Playoffs darf man nicht in jedem Spiel zurückliegen. Man darf sich keine Fehler und solche Dinge leisten", stellte Williams klar.

- Anzeige -

Bears sind die Könige der Schlussphase

Ab sofort kommt es auf Kleinigkeiten an, die Bears müssen ihr Niveau besonders in der Frühphase des Spiels noch einmal erheblich steigern. 25 Punkte allein im letzten Viertel sind auch für die Bears absolut außergewöhnlich und nichts, worauf sich ein Team regelmäßig stützen kann.

Gleichzeitig aber geht Chicago mit dem Wissen aus der Wild Card Round, dass dieses Team scheinbar jedes Spiel noch umbiegen kann. "Wenn es darauf ankommt, werden wir weiterkämpfen. Wenn es auf den letzten Spielzug ankommt, wenn es auf die letzten zwei Minuten ankommt, dann glaube ich an uns, und das wird immer so bleiben", so Williams.

Oder, wie es Johnson erklärt: "Das ist derzeit unsere Identität." Was er meint? "Als Team geht es einfach um Widerstandsfähigkeit und das Wissen, dass wir als Football-Team am Ende des vierten Viertels wirklich am besten sind."

Und das sind die Bears häufig.

Mehr News und Videos
AFC Wild Card Playoffs - Buffalo Bills v Jacksonville Jaguars
News

Allen verletzt - Sorgen um angeschlagenen Bills-Quarterback

  • 11.01.2026
  • 20:17 Uhr