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NFL: Donald Trump sagt für Super Bowl 2026 ab - das ist der Grund
- Aktualisiert: 24.01.2026
- 17:28 Uhr
- ran.de
Im vergangenen Jahr war Donald Trump der erste US-Präsident bei einem Super Bowl. Dieses Jahr sagt er ab - und schuld ist nicht (nur) die Halftime Show.
Kein Donald Trump beim Super Bowl LX in Santa Clara - das hat der US-Präsident gegenüber der "New York Post" angekündigt.
Der Grund ist aber wohl nicht seine Antipathie für das demokratisch regierte Kalifornien, sondern ein ganz banaler.
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"Es ist einfach zu weit weg", erklärt Trump und behauptet weiter: "Ich würde hingehen. Ich habe großartige Karten für den Super Bowl bekommen, sie mögen mich."
Sechs Stunden dauert ein Flug von der Hauptstadt Washington D.C. nach San Francisco an der Westküste.
2027 findet der Super Bowl im benachbarten Los Angeles statt, auch dorthin wird ein Flug aus Washington etwa sechs Stunden dauern.
Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass Trump auch nächstes Jahr nicht zum großen Finale der NFL-Saison kommen wird.
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Super Bowl: Trump-Kritiker Bad Bunny macht Halftime Show
Neben dem demokratischen Kalifornien als Heimstatt des Super Bowl 2026 und der langen Reisezeit gibt es jedoch noch einen dritten möglichen Grund für Trumps Fernbleiben - und der heißt "Bad Bunny".
Der Puerto-Ricaner ist dieses Jahr der Halftime Act und erklärter Trump-Kritiker - genauso wie die Band Green Day, die zusätzlich vor Beginn des Super Bowl spielen soll. Für Frontmann Billie Joe Armstrong sind Donald Trump und sein Kabinett "eine faschistische Regierung".
Nun wettert Trump erwartbar deutlich gegen die Besetzung: "Ich bin dagegen. Ich halte das für eine schreckliche Entscheidung. Das schürt nur Hass. Schrecklich."
Der Showdown zwischen dem Musiker und dem US-Präsidenten geht damit in die nächste Runde: Bad Bunny gibt aus politischen Gründen keine Konzerte mehr in den USA.
Trump hingegen hat bereits angekündigt, dass die Einwanderungsbehörde ICE auch beim Super Bowl aktiv sein soll.