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NFL - Las Vegas Raiders in Not - Baltimore Ravens knallhart: Antworten zum Crosby-Hammer!

  • Veröffentlicht: 11.03.2026
  • 11:37 Uhr
  • Mike Stiefelhagen

Der Monster-Trade zwischen den Las Vegas Raiders und den Baltimore Ravens um Maxx Crosby ist geplatzt. ran nennt Euch die Hintergründe, wie es dazu kaum und wie es nun weitergeht.

Von Mike Stiefelhagen

Die NFL im Schockzustand.

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Die Baltimore Ravens lassen nach formeller Einigung den geplanten Trade für den Star-Defensive-End Maxx Crosby von den Las Vegas Raiders kurzfristig platzen. Grund dafür waren medizinische Bedenken, die während des obligatorischen Medizinchecks aufkamen.

Der Deal sah vor, dass die Ravens Crosby im Tausch gegen zwei Erstrunden-Picks erhalten sollten: den 14. Pick im kommenden Draft sowie einen weiteren Erstrunden-Pick im Jahr 2027.

Die Raiders bestätigten dies vielsagend und wollen es nicht weiter kommentieren.

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ran schon! Wir nennen Euch die Hintergründe zum Crosby-Hammer. Und wie es weitergeht.

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Crosby-Hammer: Warum ging das überhaupt noch?

Weil der Deal rechtlich noch nicht abgeschlossen war.

Vom 9. bis 11. März durften die Klubs seitens der NFL mit den Spielern offiziell verhandeln. Zwar bestand im Crosby-Fall schon eine Einigung in den Formalitäten und des Gesamtpakets - aber unter Vorbehalt des Medizinchecks. In der NFL werden Trades erst mit Beginn des neuen Liga-Jahres offiziell wirksam. Also am 11. März.

Zudem: Der Medizincheck wird nicht von der Liga durchgeführt, sondern vom aufnehmenden Team. Es ist dadurch auch eine subjektive Bewertung. Bei Crosbys Untersuchung kamen seitens der Ravens demnach Bedenken auf. Diese fand am 10. März, also am Dienstag, statt. Weniger als 24 Stunden vor dem offiziellen Start des neuen Liga-Jahres.

Jedoch: Crosby wurde im Januar am Meniskus operiert. Und befindet sich mitten in der Reha. Dass also kein reibungsloser Medizincheck stattfindet, hätte klar sein müssen.

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Crosby-Hammer: Was bedeutet das für alle Seiten?

Las Vegas Raiders: Brutal. Las Vegas plante bereits mit dem Crosby-Abgang. Sie haben zig Transactions begangen, in dem Glauben, das Geld dafür zu haben. Sie brauchen Wide Receiver, wollten diese wohl mit den Erstrundenpicks aus Baltimore im Draft angehen. Was passiert mit den Einigungen?

Tyler Linderbaum, Quay Walker sowie Nakobe Dean haben hoch dotierte Verträge bekommen. Diese sind mit dem wiedererlangten Cap Hit von Crosby kaum zu stemmen.

Auch wenn sie den Pass Rusher zunächst wieder aufnehmen, muss er eigentlich dafür gehen. Oder sie eliminieren ebenfalls ihre bisherigen Deals, was einen Domino-Effekt auf die ganze Liga haben könnte.

Und Crosby hat durch den Ravens-Akt deutlich an Wert verloren. Er gilt als nicht gesund und schwerer verletzt als vermutet. Er wird wohl kaum noch den einstigen Value einbringen.

Baltimore Ravens: Sie behalten zwar ihre zwei First-Round-Picks, stehen aber wieder ohne den erhofften Elite-Pass-Rusher da. Sie haben Zeit verloren und mögliche Deals verpasst. Zudem gelten sie fortan als unzuverlässiger Verhandlungspartner. Da Crosby vom Markt war, haben ja auch andere Teams Alternativen geholt. Dennoch sind immer noch passende Spieler auf dem Markt wie zum Beispiel Trey Hendrickson. Dieser wäre wohl günstiger und weniger verletzungsanfällig. Aber auch älter. Zum Zeitpunkt des Crosby-Deals war noch nicht absehbar, dass solch ein Kaliber noch auf dem Markt ist. Die Ravens könnten jetzt zuschlagen.

Maxx Crosby: Er hat schon Instagram-Stories vom Ravens-Gelände gepostet. Er war schon auf Baltimore eingestellt, ist nun aber wieder ein Raider. Seine Reputation leidet unter dem verpassten Medizincheck. Das könnte sich auf einen neuen Vertrag auswirken, den er zukünftig unterschreiben wird. Bedeutet: weniger Gehalt.

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Crosby-Hammer: Was wird gemunkelt?

Offiziell lautet die Begründung medizinische Bedenken. Das ist die bestätigte Version.

In der Liga kursiert aber sofort auch eine andere Theorie. Haben die Ravens den Medizincheck als elegante Ausstiegstür benutzt, weil ihnen Preis, Risiko und Gesamtpaket am Ende zu groß wurden? Ein Verantwortlicher eines anderen Teams sagte gegenüber "CBS", der Vorgang "würde stinken".

NFL-Insider Tom Pelissero behauptet, ein General Manager sagte ihm, es sei "ziemlich viel Bullshit seitens Baltimore". Jay Glazer berichtet ähnlich. Die anderen Teams "seien geschockt" und es wäre "schlecht für alle".

Denn: Der Move der Ravens ist zwar ungerecht, aber legitim. Sie nutzen eine Lücke des Systems, in dem sie den Deal noch rückgängig machen dürfen. Die Verschwörungstheorie: Sie haben den Free-Agent-Markt in Ruhe beobachten können, haben andere Teams anders ausgeben lassen und können jetzt noch Spieler wie Hendrickson für weniger bekommen als zuvor. Also alles von vornherein bedacht und geplant?

Schwer zu beweisen. "CBS" berichtet ebenfalls, dass sich mehrere Teams bei ihnen meldeten und erklärten, sie hätten bei ihrer eigenen Bewertung von Crosbys Knie ebenfalls Sorgen gehabt. "ESPN"-Experte Adam Schefter bestätigt das. "Mehrere Ärzte" waren wohl involviert. Unter anderem Dr. Daniel Cooper, der als Koryphäe gilt und bereits Patrick Mahomes oder Malik Nabers operierte. Dieser soll eine Crosby-Bewertung abgegeben haben. Danach haben sich die Ravens zurückgezogen.

Besonders pikant: Dr. Cooper ist offizieller Teamarzt der Dallas Cowboys. Ein Team, welches wohl auch an Crosby interessiert war, aber scheinbar gar kein Angebot abgegeben hat. Wussten sie davon, wollten den Preis hochtreiben und die Raiders und Ravens gegeneinander ausspielen? Nur ein Gedanke.

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Das alles stützt die nüchterne Deutung, dass Baltimore womöglich nicht trickste, sondern nach vollständiger Prüfung schlicht kalte Füße bekam. Demnach hätten die Raiders vielleicht früher mit offenen Karten spielen sollen und die Ravens mehr mitnehmen müssen. Wollte Las Vegas etwas verschleiern? Auch möglich.

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Crosby-Hammer: Was sagen die Franchises?

Las Vegas Raiders: Sie formulierten ihre offizielle Erklärung auffällig scharf. Sie sagten nicht, es habe nachvollziehbare Gründe oder es gab einen verpassten Medizincheck. Sie sagen nur: "Die Baltimore Ravens haben zurückgezogen." Und es wird "nicht weiter kommentiert". Klingt eingeschnappt. Und nicht wie ein professionelles Statement. Das zeigt den Frust.

Baltimore Ravens: Sie verzichteten zunächst auf ein öffentliches Statement. Auch vielsagend. Sie lehnten auch Anfragen zu einer Stellungnahme ab.

Crosby-Hammer: Was sagt der Spieler selbst?

Keine Reaktion. Auf Social Media sieht man nur, wie er wieder aus Baltimore abreist.

Aber es gibt Aussagen seines Agenten C.J. LaBoy. Crosby sei "in seiner Reha auf Kurs, teils sogar vor dem Zeitplan". Die Botschaft dahinter ist eindeutig: Crosbys Lager will nicht stehen lassen, dass der Pass Rusher ein medizinischer Problemfall sei.

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Crosby-Hammer: Was passiert als Nächstes?

Zunächst ist Crosby weiter ein Trade-Kandidat.

Es ist alles wieder so, als hätte es nie einen Deal gegeben. Die Raiders dürfen mit anderen Teams sofort neu verhandeln. Das Ravens-Drama wird aber Crosbys Wert sinken lassen. Das erschwert alles. Zumal viele Teams vielleicht durch die Verpflichtungen der Crosby-Alternativen kein Kapital mehr haben.

Bei den Ravens richtet sich der Blick nun automatisch auf Alternativen. "ESPN" nennt Hendrickson als den prominentesten Namen. Theoretisch könnten sich die Ravens und die Raiders sogar neu einigen, zu anderen Konditionen. Das werden die Raiders aber kaum zulassen, außer es mangelt an Alternativen.

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Für die Raiders lautet die zentrale Frage, ob sie noch einmal annähernd denselben Preis erzielen können. Für Crosby selbst geht es darum, ob ein anderes Team sein medizinisches Profil positiver bewertet.

Oder ob er vorerst doch in Las Vegas bleibt und beide Seiten nach diesem öffentlichen Chaos irgendwie wieder zueinanderfinden müssen. Was durch das belastete Gehaltsbudget mit einem dicken Fragezeichen versehen werden darf.

Crosby-Hammer: Das Fazit

Der Crosby-Hammer war möglich, weil ein NFL-Trade vor dem offiziellen Vollzug eben noch kein endgültiger Deal ist.

Die Raiders haben sich zu sehr darauf verlassen, zu viele andere Deals darauf basierend abgeschlossen und müssen das Chaos jetzt sortieren.

Die Ravens haben von der Systemlücke Gebrauch gemacht. Der Rückzieher beinhaltet aber ein sportliches Risiko und schadet der eigenen Reputation.

Crosby schaut in die Röhre. Und hat an Wert verloren.

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