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Vier Teams ohne Head Coach

NFL: Offene Head-Coach-Stellen gerankt - Buffalo Bills als Top-Destination?

  • Aktualisiert: 25.01.2026
  • 20:13 Uhr
  • Kai Esser

Vier Franchises stehen in der NFL aktuell ohne Head Coach da. Doch welche Teams sind die attraktivsten Anlaufstellen? ran rankt die offenen Trainer-Jobs.

von Kai Esser

Raheem Morris, Jonathan Gannon, Pete Carroll, John Harbaugh, Brian Daboll, Brian Callahan, Kevin Stefanski, Mike McDaniel, Mike Tomlin und Sean McDermott.

Das ist die Liste der Head Coaches, die während oder nach der Regular Season 2025 in der NFL entlassen wurden oder ihren Posten aufgaben.

Während bereits Harbaugh bei den New York GiantsStefanski bei den Atlanta FalconsJeff Hafley bei den Miami Dolphins, Robert Saleh bei den Tennessee Titans, Jesse Minter bei den Baltimore Ravens und Mike McCarthy bei den Pittsburgh Steelers unterkamen, suchen noch vier Teams einen neuen Hauptübungsleiter.

Doch welches dieser Teams bietet den attraktivsten Arbeitsplatz? ran macht den Check.

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Platz 4: Arizona Cardinals

Auch Jonathan Gannon hat es als Head Coach nicht geschafft, die Arizona Cardinals zum Erfolg zu führen. Dabei ist der defensiv-fokussierte Trainer nicht einmal so sehr an seinem Ansatz gescheitert, er brachte schlichtweg nicht die erforderlichen Soft Skills als Motivator und Kommunikator mit.

Seit Jahren haben die Cardinals einen schlechten Ruf, beim jährlichen Ranking der Spieler landet Arizona in Sachen Trainingsbedingungen regelmäßig auf dem letzten Platz. Die Cap-Situation ist mit 25 Millionen Dollar an Budget zwar aktuell okay, Quarterback Kyler Murray scheint jedoch auf dem Abstellgleis zu stehen - seine Leistungskurve geht seit Jahren nach unten.

Immerhin: Mit Marvin Harrison Jr. haben die Cardinals einen Spieler mit großem bislang ungenutztem Potential, Michael Wilson hat sich als weiterer Wide Receiver im Team einen Namen gemacht. Dennoch dürften die Cardinals für niemanden die erste Wahl sein.

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Platz 3: Cleveland Browns

Nur unwesentlich besser sieht die Quarterback-Situation bei den Browns aus. Shedeur Sanders hat sein Talent das ein oder andere Mal aufblitzen lassen, insgesamt war es jedoch eine unterdurchschnittliche Rookie-Saison für ihn.

Mit Dillon Gabriel und dem noch immer verletzten Deshaun Watson, dessen komplett garantierter Vertrag die Franchise einschränkt, stehen weitere Fragezeichen im Roster. Die Spielmacher-Position könnte mögliche Kandidaten unter den verfügbaren Coaches abschrecken.

Auch die Offensive Line, das Prunkstück der Browns bei den letzten Playoff-Teilnahmen, hakt gewaltig. Teams schaffen es immer wieder, sie nahezu mühelos zu überwinden. Die Defense ist angeführt von Myles Garrett allerdings eine der besten der Liga.

Immerhin: Rookie-Running-Back Quinshon Judkins hat bis zu seiner Verletzung viel Spaß gemacht und sollte 2026 wieder bei 100 Prozent sein.

Gerade für einen defensiv denkenden Coach dürfte die Defense jedoch eine regelrechte Oase sein. Myles Garrett, Devin Bush, Carson Schwesinger, Denzel Ward, um nur ein paar Namen zu nennen. Die Browns Defense ist mehr als legit.

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Platz 2: Las Vegas Raiders

Auf den ersten Blick ist die Situation bei den Raiders nicht nur angespannt, sondern auf Alarmstufe Rot. Auf den zweiten Blick jedoch scheinen die Raiders gar keine so schlechte Option für ein potentielles Engagement.

Mit 87 Millionen Dollar Cap Space liegen nur zwei Teams aktuell vor ihnen und im Gegensatz zu den Titans haben die Raiders bereits einige Star-Spieler im Roster: Tight End Brock Bowers, Running Back Ashton Jeanty sowie Defensive End Maxx Crosby. Letzterer würde zwar wohl gerne gehen, aber die Kompensation dürfte es dann wenigstens in sich haben.

Zudem haben die Raiders den ersten Pick im Draft. Favorit dafür ist aktuell College-Quarterback Fernando Mendoza, der für viele offensiv denkende Trainer ein attraktives Projekt sein könnte. Tom Brady, Minderheitseigentümer der Franchise, schwärmte bereits vom jungen Playmaker.

Mit einer Free Agency, in der ordentlich in die Offensive Line investiert werden könnte, wären die Raiders ein heißer Kandidat für einen schnellen Turnaround.

Allerdings rühren die Probleme der Mannschaft mehr von Spannungen innerhalb des Teams. Angeblich konnte Quarterback Lamar Jackson nicht gut mit Offensive Coordinator Todd Monken. Henry soll derweil frustriert über Spiele gewesen sein, in denen er nur selten zum Einsatz kam.

Allerdings: Bringt der zukünftige Cheftrainer diese Unruhen unter Kontrolle und hat zwei fähige Coordinators an seiner Seite, dann sind die Ravens sofort wieder ein Kandidat für den Super Bowl im Jahr 2026.

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Platz 1: Buffalo Bills

Nach neun Spielzeiten, in denen acht Mal die Playoffs erreicht wurden, haben sich die Buffalo Bills von Head Coach Sean McDermott getrennt. Oftmals waren dabei die Hoffnungen nach starken Regular Seasons groß, zu einer Teilnahme am Super Bowl hat es aber nicht reichen.

Und genau das wird auch von seinem Nachfolger erwartet: Star-Quarterback Josh Allen, der im Mai 30 Jahre alt wird, endlich die Chance auf seinen ersten Titel zu gewähren. McDermotts Postseason-Bilanz von 8-8 war für das große Ziel einfach zu wenig.

Es liegt nun an General Manager Brandon Beane, der sogar noch befördert wurde und fortan alle Aspekte der Franchise als President of Football Operations überwacht, den idealen neuen Coach zu finden.

Anders als McDermott soll dieser das Team endlich auf Championship-Kaliber heben und die Schwächen des Rosters in der Offseason addressieren.

Auch wenn die Aufgabe und die Zusammenarbeit mit dem noch amtierenden MVP Allen äußerst vielversprechend sein mag: Die Erwartungen sind gewaltig, viel Zeit für einen schrittweisen Neuanfang wird der neue starke Mann in Buffalo nicht gewährt bekommen. Er ist ab Tag eins zum Siegen verdammt.

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