American Football
NFL - Pittsburgh Steelers: Warten auf Aaron Rodgers - so sieht Plan B aus
- Aktualisiert: 11.03.2026
- 22:37 Uhr
- Andreas Reiners
Die Pittsburgh Steelers warten darauf, wie sich Aaron Rodgers entscheidet. Parallel arbeitet die Franchise an einem Plan B.
Warten. Und geduldig sein. Auch wenn es schwerfällt. Und nervt.
Eine andere Wahl haben die Pittsburgh Steelers im Moment nicht. Während zum Start der Free Agency die Teams ihre Quarterbacks in Position bringen, hängen die Steelers gebannt an den Lippen von Aaron Rodgers.
Und warten.
Während die anderen bereits handeln, denn der Quarterback-Markt ist zum Start der Free Agency stark in Bewegung, die diversen Puzzleteile fallen. Tua Tagovailoa geht zu den Atlanta Falcons, Malik Willis zu den Miami Dolphins, Geno Smith zu den New York Jets, und Daniel Jones bleibt bei den Indianapolis Colts. Kyler Murray wird als Favorit bei den Minnesota Vikings gehandelt.
Und die Steelers schauen zu. Und warten. Auf Rodgers.
Denn der 42-Jährige hat sich noch nicht entschieden, ob er weitermacht und falls ja, wo. Die Verantwortlichen hatten jedoch klargestellt, dass man keine Ewigkeit warten will, bis dem alternden Superstar klar wird, wie es für ihn sportlich weitergehen soll.
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Aaron Rodgers: Entscheidung 2025 erst im Juni
2025 hatte er sich erst im Juni entschieden, einen Einjahresvertrag bei den Steelers zu unterschreiben.
Doch die Steelers sollten in diesem Jahr besser nicht zu viel Zeit verstreichen lassen. Wie "Sports Illustrated" berichtet, haben die Verantwortlichen angeblich aktuell keine Ahnung, was Rodgers vorhat. Was sie aber immerhin haben: Einen Plan B, falls Rodgers nicht weitermachen sollte.
Der heißt Will Howard.
Der 24-Jährige wurde 2025 in der sechsten Runde des Draft ausgewählt. Die Steelers sind von seinem Potenzial wohl grundsätzlich überzeugt, aber offenbar auch nicht so sehr, dass sie sich unabhängig von Rodgers machen und ohne ihn weiterziehen.
Zumindest noch nicht.
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Pittsburgh Steelers mit Will Howard: Riesige Fallhöhe
Denn klar: Das Risiko mit einem unbeschriebenen Blatt ohne jegliche NFL-Erfahrung als Gesicht der Franchise ist nicht klein, die Fallhöhe ist riesig.
Dabei kommt es auf die Frage an, was die Steelers grundsätzlich vorhaben. Denn auch die Rodgers-Lösung als Starter mag zwar immer noch klangvoll sein, sportlich ist sie aber keine echte Ansage an die Konkurrenz mehr.
"A-Rod" ist nicht Tom Brady. Bei allem Respekt vor dem kommenden Hall of Famer Rodgers: Man merkt ihm die fast 43 Jahre an.
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Er spielt dafür immer noch auf einem beeindruckenden Niveau, es fehlt aber die Fantasie für einen tiefen Playoff-Run unter seiner Führung.
Posteason? Ja, hat ja auch 2025 geklappt. Aber nach einer echten Idee und Philosophie unter dem neuen Head Coach Mike McCarthy sieht das nicht aus. Der Weg mit einem jungen Quarterback wäre eine mutige Entscheidung, aber vor allem eine für die Zukunft. Rodgers wäre Stagnation. Maximal.
Pittsburgh Steelers: Kommt Kirk Cousins?
Wie es in diversen Medienberichten heißt, sollen die Steelers aber darüber nachdenken, Howard einen Routinier an die Seite zu stellen. Wie zum Beispiel Kirk Cousins, der von den Atlanta Falcons entlassen wurde und Free Agent ist.
Dass er bereit ist, zur Not in Reihe zwei den Mentor zu machen, hat er zuletzt bei den Falcons bewiesen. Gegen den Starter-Job würde er sich ganz sicher aber auch nicht wehren.
Bei den Fans sorgt das für jede Menge Skepsis. Sie sehen Cousins schon als potenziellen Starter. "Von Opa 1 zu Opa 2 fühlt sich wie ein sehr typischer Steelers-Move an", kommentierte ein Fan laut "Talksport".
Doch auch für die Anhänger gilt: Weiter warten. Und geduldig sein.
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