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NFL Playoffs: Elf entscheidende Situationen der Divisional Round

  • Veröffentlicht: 20.01.2026
  • 14:16 Uhr
  • Mike Stiefelhagen

Eine spannende, kontroverse und nervenaufreibende Divisional Round ist beendet. ran nennt Euch die 11 wichtigsten Szenen.

von Mike Stiefelhagen

NFL-Playoffs bedeuten immer Action!

So auch in der Divisional Round. Alle Partien hatten atemberaubende Szenen. Manch eine wird bis jetzt noch diskutiert.

Es gab Tränen, Knochenbrüche, klare Klatschen, dramatische Comebacks, viel Schnee und die eine oder andere umstrittene Entscheidung. Auch seitens der Schiedsrichter.

ran zeigt Euch die elf wichtigsten Szenen der Runde. Von Schiri-Calls bis zu Mega-Plays.

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DENVER, CO - JANUARY 17: Buffalo Bills quarterback Josh Allen (17) celebrates with tight end Dalton Kincaid (86) after a fourth quarter touchdown against the Denver Broncos in the AFC Divisional Ro...

NFL auf Joyn: Alle Highlights im Stream

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1. Singleton forciert Fumble - Broncos - Bills 33:30

Die Situation: 1&10 I auf der Denver-32-Yard-Linie I Bills 7:3 Broncos I 2. Viertel, 13:27 auf der Uhr

Buffalo war gerade dabei, den Ball gut zu bewegen und suchte nach Möglichkeiten, die frühe Führung auszubauen.

Running Back James Cook III entschied sich bei einem Lauf für eine scheinbar improvisierte Route nach außen. Jedoch antizipierte Broncos-Linebacker Alex Singleton das. Erst wurde er von Bills-Star Dion Dawkins geblockt, doch noch vor der Seitenlinie schlug er Cook den Ball aus den Händen.

Der freie Ball wurde von Denvers Talanoa Hufanga gesichert. Die Buffalo Bills gestoppt. Das Momentum getauscht. Immerhin waren sie schon in Reichweite eines potenziellen Field Goals.

Damit erzwang Singleton den ersten von insgesamt drei Ballverlusten der Bills an diesem Abend. Insgesamt gab es sieben Fumbles.

Die Broncos nutzten das kurze Feld wenige Spielzüge später, um durch einen Touchdown-Pass das Spiel zu drehen.

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2. Nix-Pass auf Humphrey - Broncos - Bills 33:30

Die Situation: 2&10 I auf der Buffalo-29-Yard-Linie I Bills 10:10 Broncos I 2. Viertel, 00:22 auf der Uhr

Das Spiel war ausgeglichen: Kurz vor der Halbzeit spielten die Bills "Single-High-Coverage" und dropten dann in eine "Two-Deep-Shell". Bedeutet, sie wollten den tiefen Pass verteidigen.

Die Bills konzentrierten sich dabei auf die besten Passempfänger der Broncos. Marvin Mims, Courtland Sutton und Tyler Badie wurden gedeckt. Nix rannte nach rechts, alle drei Receiver ebenfalls. Ein Overload auf der Seite. Die Bills zogen mit.

Aber es gab noch einen vierten WR: Lil' Jordan Humphrey. Darnell Savage sollten diesen decken. Nach mehreren Verletzungen war er nur notgedrungen in dem Moment auf dem Platz. Savage wurde während der Saison von den Jacksonville Jaguars entlassen, war noch bei den Washington Commanders und wurde dann von den Broncos günstig erworben. Viel Spielzeit hatte er nicht.

Humphrey wackelte auf der anderen Seite, die fast leer war, Savage aus. Nix erkannte das. Warf. Kraftvoll. Humphrey entwischte Savage, fing die Granate zu einem 29-Yards-Touchdown. 17:10 kurz vor der Halbzeit für die Broncos und wieder eine Menge Momentum. Denn kurz danach gab es direkt ein Allen-Fumble, ein weiteres FG und die 20:10-Halbzeitführung.

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3. Allen verpasst Knox - Broncos - Bills 33:30

Die Situation: 3&10 I auf der Denver-32-Yard-Linie I Bills 27:30 Broncos I 4. Viertel, 00:16 auf der Uhr

Allens Herz war nach dem Spiel gebrochen. Der Bills-Quarterback konnte seine Tränen nicht zurückhalten. Die Turnover waren ein Problem, ja. Aber auch in dieser Situation war mehr drin. Zumal es kurz vor Schluss war.

Tight End Dawson Knox lief die perfekte Route. Die Broncos realisierten den Laufweg zu spät. Knox war frei. Allen sah das einen Tick zu spät, wurde auch beackert. Sein Pass verfehlte den TE. Wäre dieser angekommen, hätten die Bills das Spiel durch einen TD wohl gewonnen. Wäre er kurz vorher gestoppt worden, hätte man noch ein Timeout und mehrere Versuche auf den Sieg gehabt.

Bitter. Man darf aber auch nicht vergessen: Ohne Allens Top-Plays wären die Bills gar nicht in dieser Situation gewesen.

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4. Catch oder Interception - Broncos - Bills 33:30

Die Situation: 3&11 I auf der Buffalo-36-Yard-Linie I Bills 30:30 Broncos I Overtime, 07:55 auf der Uhr

Die Szene des Spiels. Allen warf den Ball auf Brandin Cooks. Ja'Quan McMillian verteidigte ihn. Cooks hatte die Hände am Ball, McMillian blieb aber dran. Cooks vermied den Kontakt mit dem Boden, um den Catch zu sichern. Das nutzte McMillian, um artistisch und auf Weltklasse-Niveau den Ball zu stibitzen.

Aber war der Ball vorher schon von Cooks gesichert? Nicht für die Schiedsrichter. Es gab die Interception. Der folgende Drive der Broncos wurde durch mehrere Strafen begünstigt. Das Field Goal reichte. Broncos weiter, Bills raus.

Selten war ein Call schwieriger. Es gibt sämtliche Argumente pro Catch oder pro Interception. Es ist schade, dass so ein knappes und tolles Spiel schlussendlich so entschieden wurde.

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5. Mega-Touchdown zu Beginn - Seahawks - 49ers 41:6

Die Situation: Kick-Off I auf der San Francisco-35-Yard-Linie I Seahawks 0:0 49ers I 1. Viertel, 15:00 auf der Uhr

Schlimmer kann es auswärts nicht starten. Die Niners kickten den Ball, Rashid Shaheed fing ihn. Die Seahawks spielten einen "Trap run", um Shaheed frei zu blocken. Dabei wurden diverse Spieler gezielt geblockt, damit eine Lücke entsteht.

Dadurch hatte nur noch Cornerback Chase Lucas die Chance, Shaheed zu stoppen, nachdem dieser mit Körpertäuschungen die entstandene Lücke exzellent nutzte. Lucas verpasste, dann war es ein Eins-gegen-Eins mit Niners-Kicker Eddy Pineiro. Keine Chance. Die frühe Führung.

Dieses Play hat von Beginn an den Ton festgesetzt. Und mehr gebracht als die Niners im gesamten Spiel.

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6. Lauf von Kenneth Walker III - Seahawks - 49ers 41:6

Die Situation: 1&10 I auf der San Francisco-15-Yard-Linie I Seahawks 27:6 49ers I 3. Viertel, 2:23 auf der Uhr

Die Seahawks dominierten die 49ers mit ihrer Defense und dem Lauf. RB Zach Charbonnet musste irgendwann passen, Kreuzbandriss. Alles hing an Kenneth Walker III, dem letztendlich drei (!) TDs gelangen.

Das gewählte Play hier war ein Paradebeispiel. Die Seahawks spielten "Outside Run". Die komplette Offensive Line gewann ihre Duelle und Walker wartete ab, ehe das passierte. Wurde nicht ungeduldig. Und sobald die Lücke entstand, explodierte er. Er lief mit Köpfchen und war dennoch dynamisch.

Symbolisch für alle anderen Läufe, die mehr Punkte brachten, als hier 15 Yards. Aber das war der cleanste Lauf der Divisional Round.

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7. Maye eiskalt trotz Problemen - Patriots -Texans 28:16

Die Situation: 4&1 I auf der Houston-28-Yard-Linie I Patriots 0:0 Texans I 1. Viertel, 9:35 auf der Uhr

Das war kein gutes Spiel von Drake Maye. Der MVP-Kandidat ist ein Fumble-Monster. Er hält den Ball in der Pocket zu lange. Beschützt ihn dabei zu wenig. Mit 14 Fumbles hält er in dieser Saison den Negativ-Rekord in der gesamten Liga.

Doch er hat eben auch fantastische Plays. Wie hier. Die Texans blitzten, setzten Maye wieder unter Druck. Statt die erste Option, einen kurzen Pass auf Rhamondre Stevenson zu versuchen, blieb Maye geduldig. Dadurch befreite sich DeMario Douglas auf der Slant-Route.

Es war kein großes Fenster für einen Pass. Doch Maye wählte diese Möglichkeit, warf perfekt und Douglas gelang der erste Touchdown der Partie aus 28 Yards. Wohlgemerkt bei 4 und 1. Man hätte auch ein Field Goal versuchen können, doch Head Coach Mike Vrabel vertraute Maye.

Der kurze Pass auf Stevenson hätte wahrscheinlich ein neues Down beschert. Der Druck der Defense war da. Maye fumbelte schon oft. Doch blieb ruhig und musste den perfekten Pass werfen, sonst wäre alles dahin und das frühe Momentum bei den Texans. Er tat es. In einem Playoff-Spiel. In seiner zweiten Saison. Gegen die beste Defense der Liga. Hut ab.

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8. Pick Six von C.J. Stroud - Patriots -Texans 28:16

Die Situation: 1&10 I auf der Houston-25-Yard-Linie I Patriots 7:10 Texans I 2. Viertel, 10:31 auf der Uhr

Die Texans führten. Es war der erste Versuch. Die Gameplan sah vor, Quarterback C.J. Stroud einfache Optionen zu geben, um besser ins Spiel zu finden. Immerhin hatte auch er erhebliche Probleme. Stroud sollte einen kurzen, schnellen Pass auf Tight End Harrison Bryant werfen.

Jedoch wurden die Texans an der Line of Scrimmage vernichtet. Milton Williams schob den Left Tackle der Texans so weit zurück, dass Bryant stolperte und fiel. Strouds Option erlosch. K'Lavon Chaisson kam ungeblockt zu Stroud durch, da dieser ja eigentlich nur kurz Zeit benötigte, um Bryant zu finden. Stroud hätte zurücklaufen müssen, um sich Zeit für einen Plan B zu erkaufen. Stroud wollte den Risiko-Wurf. In der Wurfbewegung störte ihn aber Chaisson noch signifikant.

Dadurch flog der Ball ins Niemandsland. Marcus Jones erkannte dies zuerst. Der Pats-Cornerback fing das Spielgerät und konnte bis in die Endzone laufen. Pick Six. Stroud hatte aus einer blöden Situation eine miserable gemacht.

Mehrfach in diesem Spiel.

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9. Caleb Williams, der Zauberer - Rams - Bears 20:17

Die Situation: 4&4 I auf der Los Angeles-14-Yard-Linie I Rams 17:10 Bears I 4. Viertel, 00:18 auf der Uhr

Das beste QB-Play des Jahres, vielleicht sogar der vergangenen Jahre. Situationsbedingt auch des aktuellen Jahrzehnts. Nur noch 18 Sekunden auf der Uhr. Der vierte Versuch. Es musste ein TD werden, ansonsten wäre es vorbei gewesen. Caleb Williams wurde sofort unter Druck gesetzt. Rams-Star Jared Verse rannte auf ihn zu. In Zick-Zack-Manier rannte Williams 26,5 Yards (!) nach hinten, um sich Zeit zu verschaffen, da absolut niemand frei war.

Nur um einen perfekten Pass auf TE Cole Kmet in der Endzone zu vollziehen. Im Rückwärtsgang. Unter Druck. In der Situation. Es ist der längste angekommene Pass hinter einer Line of Scrimmage der NFL-Geschichte. Der Ball war 40 Yards in der Luft, obwohl Williams am Anfang nur 14 Yards von der Endzone weg war.

Nur dadurch kamen die Bears in die Overtime. Pure Weltklasse.

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10. Caleb Williams, der Zerstörer - Rams - Bears 20:17

Die Situation: 2&8 I auf der Los Angeles-48-Yard-Linie I Rams 17:17 Bears I Overtime, 06:47 auf der Uhr

Die Bears nahmen den Extra-Punkt, statt mit dem Momentum für die Two-Point-Conversion zu gehen. In der OT stoppten sie die Rams, bekamen den Ball. Alles sah gut aus. Williams war on fire. In einem Spielzug, den die Bears öfter fuhren, versagten die Zahnräder der Idee.

WR Rome Odunze sollte eine "Clear-out-Route" laufen, damit WR D.J. Moore im offenen Raum anspielbar wird. Dafür hätte Moore, nachdem er den gegnerischen Safety im Lauf schlägt, den Cut nach innen wählen müssen. Was er nicht tat. Er blieb außen.

Williams warf den Ball nach Lehrbuch, doch Moore war nicht da. Dadurch konnte DB Kam Curl Williams intercepten. Ein kostspieliges Missverständnis.

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11. Stafford auf Adams - Rams - Bears 20:17

Die Situation: 1&10 I auf der Los Angeles-41-Yard-Linie I Rams 17:17 Bears I Overtime, 05:51 auf der Uhr

Somit waren die Rams wieder am Zug. Die Williams-Szene vor der Overtime wird zurecht in die Geschichtsbücher eingehen. Aber in der OT ging dafür ein Sensationspass von Stafford etwas unter.

Stafford musste auf die gegenüberliegende Seitenauslinie werfen, um seinen WR Davante Adams zu finden, der außen entlang lief. Eine der schwierigsten Situationen für einen QB. Ist der Wurf zu weit, geht er ins Aus und das Play ist tot. Ist der Wurf zu kurz, kann er easy abgefangen werden und das Spiel ist vielleicht vorentschieden. Der Pass muss also perfekt sein. Zumal Stafford noch Druck über die linke Seite bekam.

Der Wurf ging über 35,5 Yards. Punktgenau. Adams fing den Ball zum neuen First Down. Die restlichen Completions bis zum Field Goal waren einfach. Dieser Ball gewann das Spiel für die Rams. Der Grund, warum Stafford als MVP gehandelt wird.

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