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Borussia Dortmund mit Kampfansage Richtung Bayern München: So einen BVB braucht die Bundesliga - Kommentar

  • Veröffentlicht: 25.01.2026
  • 13:52 Uhr
  • Franziska Wendler

Borussia Dortmund sendet nach der Bayern-Pleite gegen Augsburg eine Kampfansage in Richtung München. Für die Bundesliga kann das nur gut sein. Ein Kommentar.

Von Franziska Wendler

Gut vier Monate ist es her, es war nach dem dritten Bundesliga-Spieltag, da tätigte Maximilian Beier eine offensive Aussage. Nach dem 2:0-Sieg von Borussia Dortmund gegen den 1. FC Heidenheim, der Stürmer hatte im Spiel getroffen, sagte Beier: "Wir wollen Meister werden."

Eine legitime Aussage, die dennoch alles andere als gut ankam. "Das werde ich ihm schon austreiben", reagierte Cheftrainer Niko Kovac und erklärte, Beier habe dies sicherlich aus Euphorie über sein Tor geäußert.

"Ich bin schon ein bisschen älter. Auf das Glatteis lasse ich mich nicht führen", führte Kovac weiter aus und verwies auf die 25 Punkte Rückstand, die der BVB in der Vorsaison auf den FC Bayern München hatte: "Wir müssen zusehen, dass wir so schnell wie möglich in die Champions League kommen."

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Bayern mit erster Pleite der Bundesligasaison

Bloß keine zu offensiven Aussagen tätigen, bloß nicht etwas sagen, was am Ende nicht eintritt und woran man sich dann doch wieder messen lassen muss. Eine Taktik, die die Schwarz-Gelben schon seit Jahren wählen. Doch nicht so an diesem Samstag.

Der FC Bayern hatte am Nachmittag zum ersten Mal in dieser Saison und gänzlich überraschend ein Bundesligaspiel verloren. Ein 1:2 stand am Ende gegen den FC Augsburg auf der Anzeigentafel der heimischen Allianz Arena.

Im Topspiel am Abend gelang dem BVB schließlich ein klares 3:0 bei Union Berlin. Statt elf Punkten hat der BVB als erster Bayern-Verfolger nun nur noch acht Punkte Rückstand.

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Schlotterbeck und Ricken offensiv

"Wir freuen uns. Ich will einfach so lange wie möglich dran bleiben. Wenn es dann irgendwann vier oder fünf Punkte sind, werden sie auch überlegen. Sie kommen auch noch zu uns. Ganz weg sind sie nicht, sie sind ein bisschen enteilt, aber wir wollen einfach dran bleiben", schickte BVB-Führungsspieler Nico Schlotterbeck im "Bild"-Interview eine Kampfansage.

Auch Sportchef Lars Ricken äußerte sich deutlich weniger defensiv als sonst. "Es ist ein gutes Zeichen für die Bundesliga, dass sie auch mal verloren haben. Es zeigt, sie sind schlagbar", sagte der 49-Jährige über die Münchner.

Gewiss: Acht Punkte Rückstand sind wahrlich nicht wenig – und die Erfahrung hat gezeigt, dass der Rekordmeister nach einem Rückschlag zumeist noch wütender und in der Regel siegreich zurückkommt.

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BVB-Kampfansage tut Bundesliga gut

Und dennoch: Dass die Borussia die Bayern aktiv herausfordert und verbal eine – vor allem im Vergleich zu den Vorjahren - deutlich hörbare Kampfansage sendet, kann für die Bundesliga nur gut sein.

Mangelnde Spannung, unterlegene Gegner und das Betrachten der Bayern mit dem von Uli Hoeneß einst propagierten Fernglas sind der höchsten deutschen Fußball-Liga wenig zuträglich. Dass der BVB nach 19 Spieltagen ein Feuer entfacht, dürfte nicht nur der Dortmunder Anhängerschaft gefallen.

Worten müssen aber auch Taten folgen. Im nächsten Bundesligaspiel muss der nächste Sieg her. Bloß nicht patzen, sondern den Druck auf die Bayern hochhalten.

Am kommenden Sonntag wartet passenderweise der 1. FC Heidenheim. Vielleicht schlägt ja wieder die Stunde von Maxi Beier.

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