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Borussia Dortmund sollte Karim Adeyemi verkaufen - ein Kommentar

  • Veröffentlicht: 22.12.2025
  • 13:29 Uhr
  • Dominik Hager
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Karim Adeyemi sorgt beim BVB immer wieder für Stress.  Nun sind die Verantwortlichen an einem Punkt angekommen, an dem sie die Probleme nicht weglächeln, sondern drastische Maßnahmen ergreifen müssen. Ein Kommentar.

Von Dominik Hager

Vor gut 13 Jahren ist Karim Adeyemi beim FC Bayern aus disziplinarischen rausgeflogen. Eigentlich ist das keine große Sache, zumal Adeyemi zu diesem Zeitpunkt zehn Jahre alt war - und Fehler in dem Alter dazu gehören.

Und dennoch, ein erster Denkzettel hätte das für den damaligen Fußball-Knirps sein müssen. Doch hat Adeyemi je gelernt, sein Verhalten präzise zu reflektieren und seine Lehren zu ziehen?

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Klar ist: Jeder hat eine zweite Chance verdient! Selbst ein Michael Olise ist als Teenager bei Manchester City rausgeflogen. Der Franzose hat jedoch daraus gelernt und ist inzwischen ein Weltklasse-Spieler

Adeyemi hat hingegen schon fünf oder sechs Chancen bekommen und ist immer wieder in den nächsten Abgrund geritten. Naivität, Impulsivität, Egoismus: Adeyemi vereint viele Eigenschaften, die mit einer professionellen Karriere kaum im Einklang stehen können.

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Adeyemi fällt den BVB-Verantwortlichen in den Rücken

Mit seiner wütenden und respektlosen Reaktion auf die Auswechslung gegen Borussia Mönchengladbach hat der BVB-Profi bewiesen, dass er rein gar nichts gelernt hat.

Frust und Enttäuschung gehört zum Leben eines Fußballers dazu. Es kommen immer wieder Momente, in denen man auf sich selbst oder andere sauer ist.

Es bedarf allerdings einer gewissen Impulskontrolle und der Fähigkeit, in Momenten des Zorns Anstand zu bewahren. Eine Wut-Reaktion kann schon mal passieren, allerdings nicht in der aktuellen Situation von Adeyemi.

Der BVB-Stürmer fällt genau den Leuten in den Rücken, die seine Verfehlungen akzeptiert und ihre schützende Hand über ihn gelegt haben.

Erst im Oktober wurde Adeyemi nach einer Auswechslung mit einem Flaschenwurf auffällig, ehe mit dem Strafbefehl wegen illegalen Waffenbesitzes der ganz große Knall folgte. Weitere Indizien für seine Impulsivität und Naivität.

Anstelle von drastischen Konsequenzen kam der Nationalspieler praktisch ungeschoren davon. Und dennoch müsste Adeyemi klar gewesen sein: Es ist fünf vor zwölf!

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Dortmund darf sich von Adeyemi nicht auf der Nase rumtanzen lassen

Wer benötigt einen Spieler, der immer wieder mit Skandalen Unruhe in den Verein bringt? Wer benötigt einen Spieler, dem sein eigenes Ego wichtiger erscheint, als der Erfolg der Mannschaft? Wer benötigt einen Spieler, der aus Fehlern wieder und wieder nichts lernt?

Der BVB darf sich nicht mehr länger auf der Nase rumtanzen lassen. Nicht von einem Unruhestifter, der das in ihn gesetzte Vertrauen so oft mit Füßen tritt.

Und immerhin: Das Klima wird frostiger. "Die Reaktion will ich nicht sehen, die will der Trainer nicht sehen, die will keiner sehen", erklärte Sebastian Kehl, der eine Strafe ankündigte. Ein Treffen am runden Tisch soll nun über die Adeyemi-Zukunft entscheiden.

Doch lassen die Bosse Adeyemi wieder mit einer Geldstrafe und ein paar "erzieherischen" Worten davonkommen, um dann zum Alltag zurückzukehren?

Genau diese Gefahr besteht, weil man auf diesen große Stücke hält, als potenziellen Star sieht und seinen Marktwert von 60 Millionen Euro (laut "transfermarkt.de") nicht nach unten treiben möchte.

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Der BVB muss Adeyemi verkaufen

Diese 60 Millionen Euro sind eine Chance, aber noch vielmehr eine Gefahr. Ein Spieler, der seine Emotionen oft nicht im Griff hat und immer wieder für Ärger sorgt, ist auf Dauer schließlich nicht mehr vermittelbar.

Noch soll das Interesse aus der Premier League groß sein. Doch wie lange noch?

Macht Dortmund nicht zügig Nägel mit Köpfen und setzt dem Spuk ein schnelles Ende, droht ein eklatanter Wertverlust. Ein Sofort-Verkauf des bis 2027 gebundenen Spielers würde den Dortmundern definitiv mehr nutzen als schaden.

Die Wahrheit ist nämlich, dass Adeyemi selbst dem BVB oft mehr schadet als nutzt. Was bringt eine Sprintgeschwindigkeit von über 35 km/h, wenn der Output meist fehlt? Was bringt ein unbedingter Siegeswille, wenn er diesen nicht positiv kanalisieren kann?

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Adeyemi auch sportlich keineswegs überragend

Leistung, Disziplin, mannschaftsdienliches Verhalten: Dies sind drei Punkte, die ein Spieler erfüllen sollte. Bei Adeyemi ist keiner davon in Gänze gegeben.

Bei allem Respekt vor seinem Potenzial, muss doch eines festgehalten werden: Ein Leistungsträger ist Adeyemi nicht. Vielmehr sind seine sportlichen Auftritte genauso wie jene neben dem Platz: Unberechenbar, launisch und immer wieder zum Haare raufen.

In der laufenden Bundesliga-Saison steht Adeyemi bei vier Toren, in insgesamt dreienhalb Jahren beim BVB sind es 20. Ernüchternd! Von den wenigen Glanz-Auftritten in der Champions League dürfen sich die Verantwortlichen in keiner Weise blenden lassen.

Adeyemi mangelt es an Spielverständnis, Effizienz und Konstanz. Selbst wenn er mit seinem enormen Tempo und seiner Energie auf dem Platz für Wirbel sorgt, bleibt der Wirbel neben dem Platz häufiger hängen.

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Bundesliga-Transfergerüchte: FC Bayern München beobachtet wohl Galatasaray-Star

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<em><strong>Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul)</strong><br>Victor Osimhen steht nun wohl doch auf dem Zettel des FC Bayern. Der Rekordmeister prüft laut "FussballTransfers", ob ein Transfer des nigerianischen Torjägers möglich sein könnte. Osimhen wurde dem FC Bayern bereits im Winter angeboten, allerdings lehnte Max Eberl einen Transfer damals noch ab. Nun beschäftigen sich die Münchner Verantwortlichen erneut mit dem Angreifer. Auch Osimhen selbst kann sich einen Wechsel nach München offenbar gut vorstellen. Neben dem FC Bayern zeigen allerdings auch andere Klubs Interesse - darunter mehrere Vereine aus Saudi-Arabien.</em>
© IMAGO/Buzzi

Victor Osimhen (Galatasaray Istanbul)
Victor Osimhen steht nun wohl doch auf dem Zettel des FC Bayern. Der Rekordmeister prüft laut "FussballTransfers", ob ein Transfer des nigerianischen Torjägers möglich sein könnte. Osimhen wurde dem FC Bayern bereits im Winter angeboten, allerdings lehnte Max Eberl einen Transfer damals noch ab. Nun beschäftigen sich die Münchner Verantwortlichen erneut mit dem Angreifer. Auch Osimhen selbst kann sich einen Wechsel nach München offenbar gut vorstellen. Neben dem FC Bayern zeigen allerdings auch andere Klubs Interesse - darunter mehrere Vereine aus Saudi-Arabien.

<strong>Luka Vuskovic (Hamburger SV)</strong><br>Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.
© IMAGO/HMB-Media

Luka Vuskovic (Hamburger SV)
Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.

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© IMAGO/Revierfoto

Said El Mala (1. FC Köln)
Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.

<strong>Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)</strong><br>Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton &amp; Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.
© 2025 Getty Images

Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)
Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.

<strong>Jeremy Monga (Leicester City)</strong><br>Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...
© 2025 Getty Images

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Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...

<strong>Jeremy Monga (Leicester City)</strong><br>... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.
© 2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.

<strong>Julian Ryerson (Borussia Dortmund)</strong><br>Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.
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Julian Ryerson (Borussia Dortmund)
Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.

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Adeyemi-Beziehung sorgt immer wieder für Schlagzeilen

Gerne macht er dies im Zusammenspiel mit seiner berühmten Rapper-Ehefrau Loredana. "ABER BITTE BRUDER WIE KANN MAN KARIM RAUSSCHICKEN", zeigte die sich via Instagram verärgert über die Auswechslung ihres Gatten gegen Gladbach.

Umso größer dürfte die "Freude" darüber sein, dass 2026 eine Doku über das Paar zu sehen sein wird. Sollte sich Adeyemi doch vielmehr auf das Wesentliche als auf die Dreharbeiten konzentrieren.

Unruhe ist hier schon wieder vorprogrammiert. Die öffentliche Präsenz des Paares und Loredanas Kommentare auf Social Media dienen ohnehin schon als "Nebenkriegsschauplatz".

Adeyemi ist all den Ärger nicht mehr wert! Vor allem, wenn man sich diesen mit einem teuren Verkauf vergolden lassen kann.

Und wer weiß? Womöglich benötigt Adeyemi auch nochmal eine neue Auslands-Erfahrung, um sportlich und charakterlich zu wachsen.

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