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Bundesliga: Diese neue Superkraft macht den BVB zur ernsthaften Gefahr für den FC Bayern - ein Kommentar

  • Veröffentlicht: 14.02.2026
  • 08:57 Uhr
  • Dominik Hager
Serhou Guirassy profitiert enorm von den Standars von Ryerson
Serhou Guirassy profitiert enorm von den Standars von Ryerson© DeFodi Images

Der BVB hat zumindest für eine Nacht nur drei Punkte Rückstand auf Bayern. Der Titelkampf ist wieder offen - dank einer neuen Wunderwaffe.

von Dominik Hager

Es herrscht Spannung im Meisterkampf der Bundesliga! Ein Satz, den sich vor ein paar Wochen niemand getraut hätte, in den Mund zu nehmen. Nun ist er real.

Der BVB spielt nicht immer sehenswert, gewinnt aber Spiel für Spiel. Die Serie von sechs Siegen ist kein Zufall, sondern auch das Resultat einer neuen "Superkraft".

Dieser ist es zu verdanken, dass die Borussen weder zauberhaft kombinieren noch anderweitig spielerische Highlights setzen müssen. Vielmehr macht der BVB eine "einfache" Sache besonders gut, nämlich das Treten von Standards.

Eine im Abstiegskampf gerne eingesetzte, aber auch im Titelkampf enorm unterschätzte Qualität.

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Ryerson ist der Meister der Standards

Diese kommt besonders zum Tragen, wenn mit Julian Ryerson ein Schütze zur Verfügung steht, der in dieser Disziplin bereits ein wahrer Meister ist.

Mit seinen drei Standard-Assists gegen Mainz hat der Norweger weitere Maßstäbe gesetzt. Doch es sind nicht nur seine messerscharfen und punktgenauen Ausführungen, die Dortmunds neue Wunderwaffe so tödlich machen.

Der BVB hat den gesamten Ablauf perfektioniert. Während Ryerson Lieblings-Abnehmer Serhou Guirassy sucht, blocken Teamkollegen gezielt den Torhüter, der regelrecht eingesperrt wird. Aber eben nicht nur: Der BVB glänzt nach Standards mit verschiedenen Torschützen, ist dadurch kaum auszurechnen.

"Ich glaube, sehr viele Tore fallen nach Standardsituationen. Daher muss man das mit ins Repertoire reinnehmen. Das kann ein Dosenöffner sein", sagte BVB-Trainer Niko Kovac und ergänzte: "Letzten Endes ist es eine Überladung des Fünf-Meter-Raums - nicht nur von meinen Spielern, sondern auch von den gegnerischen Spielern. Nicht nur meine Spieler behindern den gegnerischen Torhüter, sondern auch die eigenen."

Das Kuriose dabei: Der Zuwachs an Standard-Toren erfolgte nach der Trennung von Spezialtrainer Alex Clapham.

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Brandt: "Standards öffnen uns ganz oft die Dose in einem Spiel"

"Wir legen Wert auf Standards, und wir wussten nach der Hinrunde, dass wir da einfach noch Potenziale haben", sagte Julian Brandt nach dem Spiel bei RTL. "Sowohl die Zielspieler als auch die Schützen der Ecken machen momentan einen guten Job. Tore nach Standards öffnen uns ganz oft die Dose in einem Spiel. Heute, gegen Wolfsburg auch schon, und auch in ein, zwei anderen Spielen davor."

Seit Jahresbeginn fielen zehn von 21 Toren und damit rund 48 Prozent der Treffer nach Standards, drei durch Strafstöße, sechs nach Ecken, einer nach einem Freistoß. Thema Dosenöffner: Zehnmal erzielte der BVB das 1:0 nach einem ruhenden Ball.

Eine Folge: Ryerson ist mit elf Vorlagen aktuell der zweitbeste Vorlagengeber hinter Michael Olise vom FC Bayern. Und mit seinen Standards ein echtes Pfund im Titelkampf geworden.

"Das ist natürlich eine Qualität, die er hat. Bei Standards, wenn die Bälle brandgefährlich immer dahin kommen, wo sie hinkommen sollen, ist brutal und das ist einfach aktuell sehr, sehr gut von ihm", sagte Waldemar Anton.

Gerät Neuer gegen den BVB in Not?

Während Mainz-Keeper Daniel Batz nach dem Spiel völlig ratlos schien, dürfte in Manuel Neuer eine böse Erinnerung wach werden.

Dieser sah sich bei der CL-Pleite beim FC Arsenal einer ganz ähnlichen Taktik ausgesetzt - und machte keine gute Figur. Ein schlechtes Omen?

Dem 39-Jährigen droht nun ein ähnliches Schicksal gegen den BVB. Dieser wird alles daran setzen, die neue Wunderwaffe zu nutzen, wenn in zwei Wochen das direkte Duell steigt.

Möglicherweise ist das ein erfolgsversprechender Weg gegen die zuletzt wackelige Bayern-Defensive.

Nach monatelanger Dominanz der Bayern hat Dortmund wieder eine Qualität, mit der sie die Münchner verwunden können. FCB-Trainer Vincent Kompany wird die Gefahr ansprechen, doch kann er sie auch beheben?

Dafür gibt es keine Garantie, und auch deswegen steigen die Chance des BVB deutlich. Zumindest in der Theorie.

Real Madrid weiter die Nummer eins: Die umsatzstärksten Fußballklubs der Welt

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<strong>Die 20 umsatzstärksten Klubs im Fußball<br></strong>Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft "Deloitte" hat die 29. Ausgabe des "Football Money League"-Reports herausgebracht. Darin werden die umsatzstärksten Fußballklubs der Saison 2024/2025 gerankt. Real Madrid durchbricht dabei eine beeindruckende Schallmauer. Die Bundesliga ist darunter drei Mal vertreten. <em><strong>ran</strong></em> zeigt die Top 20.
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Die 20 umsatzstärksten Klubs im Fußball
Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft "Deloitte" hat die 29. Ausgabe des "Football Money League"-Reports herausgebracht. Darin werden die umsatzstärksten Fußballklubs der Saison 2024/2025 gerankt. Real Madrid durchbricht dabei eine beeindruckende Schallmauer. Die Bundesliga ist darunter drei Mal vertreten. ran zeigt die Top 20.

<strong>20. Platz: West Ham United<br></strong>Umsatz 24/25: 266,8 Millionen Euro<br>Liga: Premier League
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<strong>15. Platz: AC Mailand<br></strong>Umsatz 24/25: 396,7 Millionen Euro<br>Liga: Serie A
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<strong>14. Platz: Aston Villa<br></strong>Umsatz 24/25: 434,6 Millionen Euro<br>Liga: Premier League
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<strong>13. Platz: Atletico Madrid<br></strong>Umsatz 24/25: 439,2 Millionen Euro<br>Liga: La Liga
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<strong>11. Platz: Inter Mailand<br></strong>Umsatz 24/25: 519,7 Millionen Euro<br>Liga: Serie A
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<strong>10. Platz: FC Chelsea<br></strong>Umsatz 24/25: 564,7 Millionen Euro<br>Liga: Premier League
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<strong></strong><strong>8. Platz: Manchester United<br></strong>Umsatz 24/25: 765,9 Millionen Euro<br>Liga: Premier League
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<strong>6. Platz: Manchester City<br></strong>Umsatz 24/25: 801,6 Millionen Euro<br>Liga: Premier League
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<strong>5. Platz: FC Liverpool<br></strong>Umsatz 24/25: 807,4 Millionen Euro<br>Liga: Premier League
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<strong>4. Platz: Paris St. Germain<br></strong>Umsatz 24/25: 808,5 Millionen Euro<br>Liga: Ligue 1
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<strong>3. Platz: FC Bayern München<br></strong>Umsatz 24/25: 860,6 Millionen Euro<br>Liga: Bundesliga
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<strong>2. Platz: FC Barcelona<br></strong>Umsatz 24/25: 974,8 Millionen Euro<br>Liga: La Liga
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<strong>1. Platz: Real Madrid<br></strong>Umsatz 24/25: 1,16 Milliarden Euro<br>Liga: La Liga
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1. Platz: Real Madrid
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Bayern mit Druck im Meisterkampf

Gegen einen selbstbewussten BVB, der gelernt hat, seine Trümpfe auszuspielen, ist die Situation für das Kompany-Team brandgefährlich.

Gewinnt Dortmund, würde der Titelkampf wieder deutlich offener werden.

Dortmund kann die neue Waffe auch nach dem Bayern-Duell praktisch in jedem Spiel gewinnbringend einsetzen. Gerade gegen mauernde Gegner sind Standardsituation oft das rettende Hilfsmittel.

Auf diese Weise gleicht der BVB sein eigenes spielerisches Defizit aus - und kann so den großen Wurf schaffen.

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