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Bundesliga - Werder-Ikone Ivan Klasnic mit Kritik vor Bayern-Spiel: "Logik verstehe ich nicht"

  • Veröffentlicht: 13.02.2026
  • 18:59 Uhr
  • Oliver Jensen
Die Enttäuschung steht ihnen ins Gesicht geschrieben: Auch Ivan Klasnic (kl. Foto) macht sich Sorgen um Werder Bremen
Die Enttäuschung steht ihnen ins Gesicht geschrieben: Auch Ivan Klasnic (kl. Foto) macht sich Sorgen um Werder Bremen© imago

Der SV Werder Bremen steckt vor dem Spiel gegen den FC Bayern München in einer Krise. Ex-Werder-Spieler Ivan Klasnic hat zwar einen Hauch Hoffnung, ist aber von Trainer Daniel Thioune überrascht.

von Oliver Jensen,

Seit elf Spielen sieglos, auf den Relegationsplatz abgerutscht - und jetzt kommt auch noch der FC Bayern München (Samstag, 15:30 Uhr, im Liveticker auf ran). Der SV Werder Bremen steckt in einer schwierigen Situation.

Selbst Werder-Trainer Daniel Thioune gibt sich keinen falschen Illusionen hin: "Wenn der FC Bayern einen Sahne-Tag hat, dann gibt es kaum Teams in ganz Europa, die überhaupt eine Chance haben." Seine Mannschaft brauche "das nötige Glück, vor allem aber das eigene Selbstvertrauen, um zu zeigen, wo es langgehen soll".

Der frühere Werder-Spieler Ivan Klasnic hat zumindest einen Hauch Hoffnung, dass es gegen Bayern ein Erfolgserlebnis geben könnte. "So wie die Situation ist, wird es natürlich schwer", sagt der 46-Jährige im Gespräch mit ran: "Aber ich glaube, auch Bayern ist momentan nicht in Top-Form. Sie hatten zuletzt auch in einigen Spielen ihre Probleme. Trotzdem ist das Bayern München. Man muss aufpassen, dass man nicht unter die Räder kommt."

Die Sieglos-Serien von Bremen sei kein Zufall, wie Klasnic glaubt: "Wenn man so lange kein Spiel gewinnt, stimmt in der Mannschaft etwas nicht. Werder hat gute Spieler. Wenn man sich den Kader anschaut, hat Bremen keineswegs schlechtere Spieler als die anderen Mannschaften. Aber wenn man so eine Negativserie hat, muss einer als Sündenbock herhalten - und das war der Trainer."

Klasnic will nicht bewerten, ob der Trainerwechsel von Horst Steffen zu Thioune notwendig war oder nicht. "Das müssen andere beurteilen: Aber diese Entscheidung wurde getroffen. Jetzt müssen sich die Spieler zusammenreißen. Denn wenn man die nächsten Spiele auch nicht gewinnt, wird es sehr düster", warnt er.

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Klasnic über Thioune: "Neuer Trainer muss etwas ändern"

Thioune verlor sein erstes Spiel als Trainer von Werder mit 0:1 beim SC Freiburg. Bemerkenswert: Gegenüber dem letzten Spiel von Vorgänger Steffen nahm der neue Coach lediglich eine Startelf-Änderung vor.

Klasnic verwundert dies sehr. "Wenn ein neuer Trainer kommt, muss er etwas ändern. Und ich habe nicht gesehen, dass er etwas verändert hat. Wenn dieselbe Mannschaft spielt wie vorher, hätte auch der Vorgänger noch bleiben können. Ich bin kein Trainer, sondern Fußballer, aber diese Logik verstehe ich nicht", so der Ex-Stürmer, der von 2001 bis 2008 für Werder aktiv war.

Und weiter: "Was der Trainer verändert, ist seine Entscheidung. Aber er muss etwas verändern - ob er den Torwart wechselt, im Mittelfeld anders spielen lässt oder auf Spieler setzt, die beim Vorgänger keine Chance bekamen. Aber meiner Meinung nach funktioniert ein Trainerwechsel nur dann richtig, wenn man etwas verändert."

Spätestens eine Woche nach dem Spiel gegen Bayern stehen die Bremer richtig unter Druck, wenn sie auswärts beim direkten Konkurrenten FC St. Pauli antreten. Klasnic, der in seiner aktiven Zeit für St. Pauli spielte, schätzt diese Aufgabe ebenfalls als schwer ein: "St. Pauli hat das Spiel gegen Stuttgart gewonnen und hat daher wieder eine breite Brust."

Klasnics große Hoffnung ist, "dass am Ende der Saison nicht beide absteigen".

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