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Fußball

Bundesliga: Heidenheim verliert auch in Augsburg und taumelt Richtung Abstieg

  • Aktualisiert: 15.02.2026
  • 17:34 Uhr
  • SID
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© IMAGO/SID/Eduard Martin

Für den 1. FC Heidenheim wird die Luft im Abstiegskampf der Bundesliga immer dünner. Auch beim FC Augsburg bleibt das Team von Trainer Frank Schmidt ohne Punkte.

Der 1. FC Heidenheim taumelt in der Fußball-Bundesliga weiter ungebremst dem Abstieg entgegen. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt blieb beim 0:1 (0:0) im Kellerduell beim FC Augsburg trotz eines engagierten Auftritts zum neunten Mal in Folge sieglos und hat als Tabellenletzter weiter sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsrang.

Alexis Claude-Maurice (80./Foulelfmeter) traf zum Sieg für den FCA, der sich seinerseits etwas Luft verschaffte und seinen Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze auf komfortable acht Punkte ausbaute. Heidenheim droht in der dritten Saison seit dem Aufstieg derweil immer mehr die Rückkehr in die zweite Liga: Mit nur 13 Punkten nach 22 Spieltagen hat seit Einführung der Drei-Punkte-Regel kein Verein mehr den Klassenerhalt geschafft.

FCH-Trainer Schmidt hatte sich trotz der prekären Lage kämpferisch gegeben. "Ich wüsste nicht, warum wir jetzt aufgeben sollten. Das wäre tragisch, wenn wir so denken würden", sagte der 52-Jährige. Seine Spieler sollten sich jetzt "nicht wegducken", forderte Schmidt, der gegen den FCA eine "brutale Einstellung" sehen wollte.

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Und tatsächlich: Fehlenden Einsatz konnte der Coach seiner Mannschaft keinesfalls vorwerfen. Heidenheim begann engagiert und mutig, lief die favorisierten Gastgeber mitunter schon in der gegnerischen Hälfte an und verteidigte teilweise in Manndeckung über den gesamten Platz. Einziges Problem: Die mit 19 Toren schlechteste Offensive der Liga strahlte so gut wie keine Gefahr aus.

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Heidenheim hat die Kontrolle, trifft aber nicht

Immerhin hielt gleichzeitig die bis dato mit 48 Gegentreffern schlechteste Defensive zunächst dicht. Augsburg wurde mit fortlaufender Spieldauer zwar ballsicherer und kam auch zu Chancen, wirklich zwingend waren sie aber nie. Kristijan Jakic (18.), Alexis Claude-Maurice (26.) und Michael Gregoritsch (39.), der es von der Mittellinie aus probierte, scheiterten entweder an FCH-Keeper Diant Ramaj oder der eigenen Zielgenauigkeit.

Heidenheim blieb auch nach der Pause aktiv. Winter-Neuzugang Christian Conteh (50.), der sein Bundesliga-Debüt gab, verzeichnete den ersten nennenswerten Abschluss der Gäste. In einem offeneren Spiel übernahm Heidenheim zunehmend die Kontrolle, im Abschluss mangelte es dem Schlusslicht aber zu oft an Überzeugung.

Stattdessen hielt Benedikt Gimber Keven Schlotterbeck im Strafraum zu lange am Trikot, Schmidt schüttelte am Seitenrand verzweifelt mit dem Kopf.

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