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FC Bayern München: Entspannte Weihnachten? Sechseinhalb auslaufende Verträge – aber nur einer hat große Dringlichkeit

  • Veröffentlicht: 18.12.2025
  • 15:04 Uhr
  • Justin Kraft

Beim FC Bayern läuft es sportlich so gut wie schon lange nicht mehr. Gleichzeitig laufen ein paar Verträge aus. Wer empfiehlt sich für eine Verlängerung?

Von Justin Kraft

Es gab schon Weihnachtsfeste, an denen die Verantwortlichen des FC Bayern München weniger entspannt in ihre freien Tage gehen konnten. Gelingt der Mannschaft auch in Heidenheim ein Sieg, wird man in der gesamten ersten Jahreshälfte nur eine Niederlage und zwei Remis auf dem Konto haben.

Demgegenüber stehen 21 Plfichtspielsiege. In der Liga ist der Vorsprung aus Sicht des FCB erfreulich groß, in der Champions League winkt der direkte Einzug ins Achtelfinale und auch im DFB-Pokal überwintert man, bis es im Februar daheim gegen RB Leipzig geht.

Fast noch wichtiger für Max Eberl und Co. dürfte aber sein, dass es anders als im Vorjahr keinen großen Druck gibt, was die Kaderplanungen anbelangt. Vor gut zwölf Monaten war noch unklar, ob unter anderem Alphonso Davies, Joshua Kimmich und Jamal Musiala ihre Verträge verlängern werden.

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Darüber hinaus wollte man unbedingt den Transfer von Florian Wirtz realisieren. Eberl stand unter einem Feuerwerk an Kritik. Wie schnell sich doch alles ändern kann. Auch in diesem Winter müssen einige Gespräche geführt werden. Wirklich Druck haben die Bayern aber nur bei einem: Dayot Upamecano.

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Ansonsten aber liegt es an den Spielern selbst, sich für einen Verbleib zu empfehlen. Wechseln sie, hätte das weitaus weniger Konsequenzen als bei Spielern wie Musiala, Davies oder eben Kimmich. ran schaut, wer im ersten Halbjahr Argumente für eine Vertragsverlängerung gesammelt hat und bei wem die Tendenz eher in Richtung Abschied geht.

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FC Bayern: Entscheidet Manuel Neuer selbst?

Auch bei Manuel Neuer dauerte es in der vergangenen Saison eine Weile, bis er seinen neuen Vertrag unterschrieben hat. Erst im Februar fiel die Entscheidung für eine weitere Saison. Und diesmal?

Sein Arbeitspapier endet erneut am Ende der Saison. Erneut heißt es, dass er sich Zeit lasse, um zu entscheiden. Die Entscheidung für den Verbleib wurde nicht von allen ausschließlich positiv bewertet. Zu sehr häuften sich die schwachen Momente und auch die Verletzungen.

In der ersten Hälfte der bisherigen Saison sah es zunächst so aus, als würde der Torhüter nochmal an vergangene Zeiten anknüpfen können. Mit starken Paraden half er dabei, die Defensive zu stabilisieren. Dabei zeigte der 39-Jährige so gute Leistungen, dass er sogar als Torwart bei der WM 2026 ins Spiel gebracht wurde – bisher blockte Neuer ab.

Gerade in den letzten Wochen wurden die Zweifel aber wieder größer. Patzer gegen Arsenal und Union stehen auf der einen Seite, ein immer besser werdender Jonas Urbig auf der anderen. Wie lange wartet man in München noch, bis man sich an den Umbruch traut? Es scheint fast so, als wären die Voraussetzungen so gut wie bisher noch gar nicht.

Letztendlich wird es aber wohl wieder darauf hinauslaufen, was Neuer will. Will er bleiben, wird der FC Bayern das eher nicht ablehnen.

Sven Ulreich für und gegen das harmonische Klima

Dass Sven Ulreich noch beim FCB unter Vertrag steht, liegt auch daran, dass er sich sehr gut mit Neuer versteht. Beide sind privat miteinander befreundet. Sportlich spielt der ehemalige Stuttgarter indes keine echte Rolle mehr.

Wichtig ist das für eine Verlängerung eher nicht. Seinen Mehrwert bringt Ulreich im Training und in der Aufrechterhaltung des guten Klimas im Torwartteam – und manches Mal fungiert er auch als derjenige, der das gute Klima mit dem Gegner bewusst ins Wanken bringt. Legendär ist seine Auseinandersetzung mit Simon Rolfes im Oktober 2024.

Ulreich ist der Chefpöbler. Bleibt er als solcher? Wohl nur, wenn er Lust hat und Neuer weiter darauf besteht.

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Raphael Guerreiro: Allrounder mit vielen Qualitäten

Etwas kniffliger ist es bei Raphael Guerreiro. Eigentlich bringt der Portugiese viele Qualitäten mit. Er kann nicht nur Linksverteidiger spielen, sondern auch verschiedene Positionen im Mittelfeld. Guerreiro ist technisch einer der besseren Spieler des Kaders, kann in engen Räumen kombinieren und ist zudem auch torgefährlich.

In 589 Minuten gelangen ihm immerhin sechs Scorerpunkte. Die Anzahl seiner Minuten zeigt aber auch, dass er nicht das allergrößte Vertrauen genießt. Guerreiro ist ein Notnagel. Kein sehr teurer und ein ziemlich guter. Aber wenn die Münchner auf dem Markt eine Chance zur Verjüngung sehen, könnte seine Zeit im Sommer enden. Wenn nicht, dann wird man seine Allrounderfähigkeiten wohl weiterhin gut zu nutzen wissen.

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Bayern-Elfer berechtigt? Sogar Kompany muss schmunzeln

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Dayot Upamecano: Alternativlose Verlängerung für den FC Bayern

Unter den diesjährigen Spielern mit auslaufenden Verträgen gibt es nur einen, mit dem der FC Bayern um nahezu jeden Preis verlängern muss: Upamecano. Der Franzose ist der perfekte Verteidiger für das System von Vincent Kompany. In Europa gibt es nicht mal eine Handvoll Spieler, die mit so viel Raum hinter sich so konsequent und sicher verteidigen können.

Hinzu kommt, dass er athletisch, schnell und spielintelligent ist. Sein Aufbauspiel beinhaltete zuletzt zwar einige Unsicherheiten, aber das dürfte auch der hohen Belastung geschuldet sein. Meist ist er sowohl mit als auch gegen den Ball der Fels in der Brandung.

Natürlich wird man noch eine Weile versuchen, sich gegenseitig in den Verhandlungen entgegenzukommen. Aber der offensichtliche Optimismus der Verantwortlichen lässt erahnen, dass Upamecano bald einen neuen Vertrag beim FCB unterschreibt.

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Leon Goretzka: Abschied bahnt sich an

Das Gegenteil von Upamecano ist derzeit Leon Goretzka. Zwar kämpfte sich der gebürtige Bochumer in den letzten Monaten zurück, doch auf dem Platz überzeugt er wenig. Von der bei ihm oft angepriesenen Dynamik im Spiel nach vorn ist wenig übrig.

Goretzka ist fehleranfällig, oft nicht in der richtigen Position und auch gegen den Ball nicht selten ein Unsicherheitsfaktor. Trotzdem sammelte er bereits 1.018 Minuten. Kompany setzt auf den 30-Jährigen, wenn Aleksandar Pavlovic nicht spielt.

Mit Tom Bischof hat er jedoch eine Alternative, die immer besser in Fahrt kommt. Der junge Ex-Hoffenheimer dürfte in den kommenden Monaten immer mehr in die Mannschaft rücken. Im Sommer könnten sowohl Goretzka als auch die Bayern ihr Kapitel im Guten beenden. Viele sportliche Argumente für eine weitere Zusammenarbeit gibt es gerade nicht.

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Bundesliga-Transfergerüchte: "Natürlich glaube ich" - HSV hat Trumpf im Kampf um Luka Vuskovic

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<em><strong>Luka Vuskovic (Hamburger SV)</strong><br>Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.</em>
© IMAGO/HMB-Media

Luka Vuskovic (Hamburger SV)
Kann der HSV Innenverteidiger Luka Vuskovic halten? "Ich bin Überzeugungstäter. Natürlich glaube ich auch fußballromantisch an Dinge, die schwer vorzustellen sind", sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin der "Bild". Der Kroate ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und liegt bei einem Marktwert von 40 Millionen Euro. Dabei wähnt sich Polzin mit einem Trumpf in der Hand. "Wir wissen auch, was im November passiert..." Dabei spielt Polzin auf das Comeback von Lukas Bruder Mario Vuskovic nach Doping-Sperre an.

<strong>Said El Mala (1. FC Köln)</strong><br>Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton &amp; Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos&nbsp;wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.
© IMAGO/Revierfoto

Said El Mala (1. FC Köln)
Köln-Juwel Said El Mala steht bei einigen Klubs auf dem Zettel, einer wirbt aber wohl besonders intensiv um die Dienste des 19-Jährigen: Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler. Laut "Sky" plant der Premier-League-Klub im kommenden Sommer einen weiteren Vorstoß. Schon in den vergangenen beiden Transferfenstern hat der Klub demnach erfolglos wegen eines möglichen Transfers angefragt. Sein Vertrag in Köln läuft noch bis 2030.

<strong>Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)</strong><br>Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton &amp; Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.
© 2025 Getty Images

Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach)
Borussia Mönchengladbach könnte im Sommer 2026 wohl Rocco Reitz verlieren. Laut "Sky" soll RB Leipzig großes Interesse am 23-Jährigen haben. Dem Bericht nach hat Reitz in seinem Kontrakt offenbar eine Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro. Zudem gibt es wohl auch weitere Interessenten wie Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und Brighton & Hove Albion. Reitz' Vertrag bei den "Fohlen" läuft noch bis Sommer 2028.

<strong>Jeremy Monga (Leicester City)</strong><br>Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...
© 2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
Beim englischen Zweitligisten sorgt der erst 16-jährige Jeremy Monga für Aufsehen. Entsprechend sind schon einige Topklubs auf den Teenager aufmerksam geworden. Laut "Teamtalk" gehören auch der FC Bayern und Borussia Dortmund zu den Interessenten an Monga. Demnach sollen auch beide Klubs schon Gespräche mit dem Offensivspieler geführt haben, ...

<strong>Jeremy Monga (Leicester City)</strong><br>... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.
© 2025 Getty Images

Jeremy Monga (Leicester City)
... der aufgrund der Statuten aber erst im Jahr 2027 nach Deutschland wechseln dürfte. Die Konkurrenz im Werben um den Engländer ist aber wohl riesig. Juventus Turin, Real Madrid und PSG haben wohl ebenfalls schon Kontakt zu Monga aufgenommen, auch die englischen Topklubs Liverpool und Tottenham seien hinter dem Toptalent her, heißt es.

<strong>Julian Ryerson (Borussia Dortmund)</strong><br>Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.
© 2025 Getty Images

Julian Ryerson (Borussia Dortmund)
Landet ein BVB-Stammspieler beim FC Barcelona? Wie "Sky" berichtet, hat Barca offenbar ein Auge auf Julian Ryerson geworfen. Der Norweger soll demnach ein günstiger Ersatz für Jules Kounde sein, der in Katalonien vor dem Abgang steht. Erste Gespräche sollen demnach bereits stattgefunden haben. Ob der BVB einem Abgang jedoch zustimmen würde, ist offen.

Serge Gnabry: Wendet er das Blatt noch?

Hätte man 100 Fans des FC Bayern im vergangenen Sommer gefragt, wie viele Argumente Serge Gnabry für eine Verlängerung liefert, hätte die überwältigende Mehrheit wohl etwas zwischen "wenige" und "gar keine" geantwortet. Gnabry war oft verletzt und wenn er fit war, schwankten seine Leistungen enorm.

In Abwesenheit von Jamal Musiala zeigte der 30-Jährige in dieser Saison aber überwiegend starke Leistungen. Nach einem phänomenalen Saisonstart kamen jedoch wieder ein paar gesundheitliche Probleme dazu, die ihn spürbar ausbremsten. Gegen Sporting (Tor und Assist) und Mainz (Assist) überzeugte Gnabry dann wieder.

Insgesamt steht er bei fünf Toren und sieben Vorlagen in 1.146 Pflichtspielminuten. Damit ist er alle 95,5 Minuten direkt an einem Bayern-Treffer beteiligt. Gnabry ist nicht der Topstar in der Offensive, liefert aber immer Impulse und Gefahr. Knackpunkt dürfte bei ihm jedoch das Gehalt werden. Wie viele Einbußen ist er bereit hinzunehmen?

Auch der Markt wird eine Rolle spielen. Wie bei Leroy Sane vor einem halben Jahr könnte man in München der Verlockung folgen, den Kader zu verjüngen und neue Reize zu setzen. Eine Weile wird Gnabry also noch überzeugen müssen, um sich den neuen Vertrag zu verdienen.

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Nicolas Jackson: Verbleib unwahrscheinlich

Dass Nicolas Jackson eine realistische Chance auf eine feste Verpflichtung hat, ist derweil eher nicht anzunehmen. Nicht nur machte Uli Hoeneß bereits im Sommer deutlich, dass die Kaufpflicht nur bei einer utopisch hohen Anzahl an Spielen greifen werde, auch sind die Leistungen des Stürmers bisher alles andere als überzeugend.

Alles andere als ein Abgang wäre eine sehr große Überraschung.

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