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"Bin mit dem FC Bayern im Reinen"

FC Bayern München - Hasan Salihamidzic über FCB-Zeit: "Uli Hoeneß und ich haben uns ausgesprochen"

  • Aktualisiert: 02.04.2025
  • 13:00 Uhr
  • Kai Esser

Ex-Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat sich ausführlich zu seiner Zeit beim FC Bayern München geäußert. Der ehemalige Linksaußen wehrte sich gegen Kritik - und erzählt von Schafkopf-Runden am Tegernsee.

Von Kai Esser

Von 2020 bis 2023 war Hasan Salihamidzic Sportvorstand beim FC Bayern München.

In seiner Zeit gab es einige Querelen - und auch Kritik.

In einem ausführlichen Interview mit der "Sport Bild" sprach der Bosnier über seine Zeit in München, mit der er "komplett im Reinen" sei. Dennoch gab "Brazzo" an, "Zeit gebraucht" zu haben, um das Geschehene zu sortieren.

Im November, so berichtet Salihamidzic, traf er sich mit Bayern-Patron Uli Hoeneß in dessen Haus am Tegernsee. "Nach einer Runde Schafkopf sind Uli und ich zu zweit sitzen geblieben, und wir haben uns ausgesprochen."

Salihamidzic und Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn wurden kurz nach dem Saisonfinale 2023, als die Bayern erst in letzter Sekunde den Meistertitel holten, freigestellt.

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Das Wichtigste in Kürze

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"Sportlich verantwortlich zu sein beim FC Bayern ist ja nicht immer der einfachste und angenehmste Job, aber es ist das, was ich wollte", sagt er weiter.

"Mit Oli stehe ich regelmäßig in Kontakt", verrät der 48-Jährige weiter, der aktuell ohne Beschäftigung im Profifußball ist.

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FC Bayern: Kritik an Gehältern? "Wir waren die beste Mannschaft Europas"

Kritik am Gehaltsgefüge des FC Bayern ließ Salihamidzic jedoch nicht zu. "Man muss das fairerweise immer im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt sehen, in dem die einzelnen Verträge geschlossen wurden. Wir waren Champions-League-Sieger, die beste Mannschaft Europas mit sechs gewonnenen Titeln in einer Saison", erklärte der Bosnier.

"Unsere Aufgabe war es, die Leistungsträger dieser Erfolgsmannschaft langfristig zu binden. Auch wenn es am Ende viel Geld war, die Spieler waren im besten Fußball-Alter – ob Kingsley Coman, Leon Goretzka, Serge Gnabry, sie alle hatten Angebote von europäischen Spitzenklubs", sagte er.

"Ich möchte nicht wissen, was los gewesen wäre, wenn wir einen von ihnen ablösefrei hätten ziehen lassen müssen."

Aktuell sieht sich sein mittelbarer Nachfolger Max Eberl mit der Aufgabe konfrontiert, Kosten am Kader einzusparen. Salihamidzic räumte jedoch auch ein: "Natürlich sind uns Fehler unterlaufen."

Aktuell managt er gemeinsam mit seinem Sohn Nick ein Team in der Kings League von Gerard Pique.

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