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FC Bayern München: Nicolas Jackson wohl endgültig vom Tisch - FCB hat Alternative aus der Bundesliga im Visier

  • Aktualisiert: 31.08.2025
  • 23:04 Uhr
  • Von Martin Volkmar und Christoph Gailer

Rekordmeister Bayern München droht wohl mit Chelseas Nicolas Jackson sein nächstes Transferziel kurzfristig doch noch zu verpassen.

Von Martin Volkmar und Christoph Gailer

Der FC Chelsea macht einen Rückzieher. Wie zuerst "The Athletic" berichtete, stimmen die "Blues" einer Leihe von Nicolas Jackson zum FC Bayern München nun doch nicht zu. Es wurde zwar noch einmal verhandelt und wohl über eine Leihe diskutiert - laut "Sky" hat sich der FC Bayern nun aber aus den Jackson-Verhandlungen zurückgezogen.

Grund dafür ist die Verletzung von Liam Delap sein, der Stürmer hatte sich am Samstag bei Chelseas 2:0-Sieg in der Premier League gegen den FC Fulham wohl am Oberschenkel verletzt. Chelseas Teammanager Enzo Maresca sagte nach Abpfiff, der Engländer könne bis zu acht Wochen ausfallen.

"Wenn man zwei Stürmer hat, reicht das. Wenn einer von beiden mehrere Wochen verletzt ist, reicht das wahrscheinlich nicht", sagte Maresca nach der Partie zum Ausfall von Delap und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die Kaderplanung.

"Transfers sind dann in trockenen Tüchern, wenn Unterschriften da sind", erklärte derweil Bayerns Sportvorstand Max Eberl vor der Partie beim FC Augsburg bei "Sky": "Der Junge ist da, jetzt schauen wir, was passiert. Wir werden uns damit nach dem Spiel in Ruhe beschäftigen."

Derweil setzt sich Jackson-Berater Diomansy Kamara weiterhin für eine Leihe nach München ein. "Wir gehen nicht zurück. (...) Das Flugzeug fliegt nicht zurück. München", schrieb er auf Instagram. Die Bayern hatten sich mit den Londonern auf eine einjährige Leihe samt Kaufoption für Jackson geeinigt.

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Der senegalesische Stürmer, der zuletzt nicht mehr Teil von Marescas Premier-League-Kader war, war am Samstag bereits in München angekommen, um seinen Medizincheck zu absolvieren.

Doch daraus wurde nichts, wie Eberl nach der Partie in Augsburg erklärte. "Es war recht knapp vor dem Spiel, da hat uns Chelsea informiert, dass sie den Spieler zurückhaben wollen, obwohl wir uns davor geeinigt hatten. Jetzt ist die Situation, dass der Junge in München ist, wir ihn aber zurückschicken", sagte der Bayern-Sportvorstand in der Mixed Zone.

"Wir werden dem Spieler und Berater sagen, dass sie zurück nach London müssen, weil wir keinen unterschriebenen Vertrag haben und damit kein Handhabe. Er hat einen Vertrag bei Chelsea", ergänzte Eberl.

Laut "Sky" weilte Jackson samt Berater aber am Sonntagmorgen weiterhin in der bayrischen Landeshauptstadt. Neue Gespräche mit den "Blues" sollten am Vormittag geführt werden. Der Deal sei vielmehr "on hold" und nicht "off", schrieb Reporter Florian Plettenberg bei "X".

Wie der Journalist Ben Jacobs berichtet, will Chelsea die Chance nutzen und soll zu einem Jackson-Abgang nun nur noch bei einem Verkauf - also keiner vorangehender Leihe - bereit sein. Ein solches Geschäft hatte der FCB aber ausgeschlossen.

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FC Bayern: RB-Star Openda als Jackson-Alternative gehandelt

Auch deshalb sollen sich die Münchner bereits mit möglichen Alternativen beschäftigen, die kurzfristig statt des Chelsea-Stars an die Säbener Straße wechseln könnten.

Laut dem belgischen Transfer-Experten Sacha Tavolieri denken die Münchner über Leipzigs Lois Openda nach. Demnach erwägen die Bayern-Bosse eine mögliche Leihe inklusive Kaufoption oder Kaufpflicht, wie es im Bericht von Tavolieri heißt.

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Der 25-jährige Openda hat bei den Sachsen, die sich nicht für den Europapokal qualifizieren konnten, noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028.

In seinen bisherigen 92 Pflichtspiel-Einsätzen für RB Leipzig erzielte Openda 41 Treffer und bereitete zudem 18 Tore vor. Beim 2:0 über den 1. FC Heidenheim kam der Belgier erst in der 85. Minute ins Spiel.

Max Eberl holte Openad einst selbst nach Leipzig und gilt als großer Fan des Stürmers.

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