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Bundesliga: VfL Wolfsburg verpasst in verrückter Schlussphase Sieg über 1. FSV Mainz 05

  • Aktualisiert: 31.08.2025
  • 17:49 Uhr
  • SID

Im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 sieht der VfL Wolfsburg lange wie der Sieger aus. Doch in der Schlussphase melden sich die Gäste zurück und ein Wolfsburger fliegt vom Platz.

Der VfL Wolfsburg hat in der Bundesliga einen perfekten Saisonstart verpasst. Beim Heimdebüt von Trainer Paul Simonis kam der VfL gegen den 1. FSV Mainz 05 nur zu einem 1:1 (1:0) und verpasste nach dem Auftaktsieg beim 1. FC Heidenheim in der vergangenen Woche den zweiten Sieg im zweiten Spiel.

Neuzugang Aaron Zehnter (9.) hatte Wolfsburg zunächst früh in Führung gebracht. Doch Nadiem Amiri (90., Handelfmeter) sicherte stark kämpfenden Mainzern, die unter der Woche noch den Einzug in die Conference League perfekt gemacht hatten, zumindest noch den ersten Punkt der Saison. Mattias Svanberg (90.+10) sah beim VfL in der Schlussphase die Gelb-Rote Karte.

Nur drei Tage nach dem 4:1-Erfolg in den Europapokal-Playoffs gegen Rosenborg Trondheim waren die Mainzer bereits wieder in der Liga gefordert.

"Die Beine sind schon wieder fit. Wir sind bereit und haben die Energie von Donnerstag mitgenommen", sagte Kapitän Amiri vor dem Spiel in Wolfsburg bei "DAZN". Davon war allerdings zunächst nicht allzu viel zu sehen.

Auch wenn die Mainzer zu Beginn etwas auffälliger waren, brachte Zehnter die Wölfe in Führung. Der Abschluss des 20-Jährigen aus rund 14 Metern wurde von Anthony Caci noch unglücklich abgefälscht war somit für den Mainzer Keeper Robin Zentner, der sein 200. Bundesliga-Spiel bestritt, unhaltbar.

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Mainz fehlt es an Durchschlagskraft

Die Mainzer, die ohne den gesperrten Paul Nebel auskommen mussten, ließen sich von dem frühen Rückstand jedoch nicht entmutigen und pressten gewohnt hoch. Dennoch waren es wieder die Gastgeber, die sich die wirklich gefährlichen Chancen herausspielten. Dzenan Pejcinovic (26.) verfehlte das Tor nur um wenige Zentimeter.

Vor 21.893 Zuschauern fehlte dem FSV auch nach der Pause die Durchschlagskraft im Strafraum. Auch der VfL wurde nur selten zwingend, die Partie verflachte ohne nennenswerte Chancen auf beiden Seiten.

In der 69. Minute sorgte Amiri mit einem Distanzschuss für die gefährlichste Szene der Mainzer im zweiten Durchgang, doch VfL-Kapitän Maximilian Arnold fälschte den Ball entscheidend ab. In der Schlussphase wurde Mainz dann noch einmal aktiver, der Ausgleich war verdient.

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