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Winter-Transferperiode - Gewinner und Verlierer: Schalke 04 top, Werder Bremen und Eintracht Frankfurt flop

  • Aktualisiert: 03.02.2026
  • 14:47 Uhr
  • ran.de

Das Wintertransferfenster in Deutschland ist geschlossen. Es war weniger spektakulär, als noch in anderen Jahren. Einige Gewinner und Verlierer gibt es trotzdem.

Von Kai Esser

Spektakulär war der Deadline Day im Wintertransferfenster 2025/2026 beim besten Willen nicht.

Dennoch: Während manche Teams sich klar und vor allem sinnvoll verstärkten, verpassten es einige Mannschaften, notwendige Anpassungen in ihren Teams vorzunehmen.

ran zeigt die Gewinner und Verlierer des Wintertransferfensters.

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Gewinner: 1. FSV Mainz 05

Kaum ein anderer Bundesligist hat sich in seiner misslichen Lage so sinnvoll und so gut verstärkt, wie der 1. FSV Mainz 05. Mit Silas Katompa Mvumpa, Stefan Posch und Philipp Tietz hat Mainz drei offene Planstellen geschlossen und den Kader deutlich aufgewertet.

Gerade Silas hat sich bereits als Top-Neuzugang bewährt, beim 2:1 bei RB Leipzig markierte er mit einem traumhaften Solo den Siegtreffer und bescherte dem FSV so wichtige drei Punkte im Abstiegskampf.

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Gewinner: FC Schalke 04

Es ist schwierig, einen Zweitligisten nicht als Gewinner zu bezeichnen, der einen ehemaligen Weltstar in die Liga holt. Edin Dzeko stürmt nun für den FC Schalke 04 und schlug im ersten Einsatz gleich ein: Trotz eines Bankplatzes sicherte der Bosnier dank eines Jokertores einen Punkt gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Eigentlich wollten die Schalker dafür Moussa Sylla abgeben, doch der Transfer zum New York City FC kam nicht zustande, sodass S04 jetzt mit Sylla, Dzeko und Kapitän Kenan Karaman über jede Menge Qualität in der Offensive verfügt.

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Gewinner: Niclas Füllkrug

Es war einer der ersten Wintertransfers weltweit, Niclas Füllkrug schloss sich bereits vor Wochen der AC Mailand an. Doch bereits jetzt ist klar: Die Beziehung zwischen "Fülle" und den "Rossoneri" ist jetzt schon eine Gute.

Der gebürtige Hannoveraner ist bereits nach kurzer Zeit äußerst beliebt bei den Fans. Bei seinem ersten Treffer für Milan jubelte die ganze Mannschaft und Bank mit ihm. Sollte Füllkrug gesund bleiben, dann ist seine WM-Chance mehr als gegeben.

Gewinner: Hansa Rostock

Lange blieb Hansa Rostocks Sportdirektor Amir Shapourzadeh hart. Stürmer Ryan Naderi wird nicht verkauft. Klubs aus Portugal und Schottland wollten Hansa mit Batzen von Geld überzeugen, am Ende mussten es rund 5,5 Millionen Euro sein, damit Rostock nachgibt. Naderi wechselt für eine Rekordsumme der 3. Liga zu Celtic Glasgow.

Mit diesem Geld kann Hansa jedoch viel machen: Eine Modernisierung des Stadions steht an, die Kogge kämpft in der 3. Liga noch um den Aufstieg und sollte dieser nicht gelingen - die Millionenablöse kann in einen schlagkräftigen Kader für 2026/27 investiert werden.

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Verlierer: Borussia Dortmund

Unverschuldet musste der BVB den Abgang von Innenverteidiger Aaron Anselmino verkraften: Der FC Chelsea holte den Argentinier per Option zurück nach London, nur um ihn dann sofort weiter nach Straßbourg zu verleihen.

Dafür kann Borussia Dortmund nichts - dennoch holten die Dortmunder keinen Ersatz. Gerade in der Innenverteidigung ist die Borussia nun sehr dünn besetzt. Fallen ein bis zwei Spieler aus, dann herrscht akuter Personalmangel.

Durch das Verpassen der direkten Qualifikation für das Achtelfinale der Champions League muss Dortmund mit den Playoff-Partien gegen Atalanta Bergamo eine zusätzliche Hürde nehmen. Das Pensum wird also nicht weniger.

Verlierer: FC Bayern München

Auch der FC Bayern München gehört im Wintertransferfernster eher zu den Verlierern. Dass sie Leon Goretzka nicht an Atletico Madrid verkauften, ist einerseits positiv für die Breite, andererseits war es die letzte Möglichkeit, um Geld vor dem Vertragsende des Nationalspielers zu verdienen. Zudem steht Tribünengast Sacha Boey weiter auf der Gehaltsliste, der Franzose soll offenbar gleich mehrere Wechselangebote abgelehnt haben.

Dafür haben die Bayern insgesamt acht Spieler aus dem eigenen Nachwuchs abgegeben, u. a. wechselte Felipe Chavez zum 1. FC Köln. Gut für Spielpraxis auf hohem Niveau, schlecht für die U23 des Rekordmeisters, die in der Regionalliga Bayern keine Rolle um den Aufstieg spielt und im Mittelfeld herumdümpelt.

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Verlierer: Eintracht Frankfurt

Trainer Dino Toppmöller musste im Januar gehen, alleine das macht Eintracht Frankfurt so ein bisschen zu Verlierern des Transferfensters. Allerdings geht die Negativspirale der SGE noch weiter, denn obwohl die Eintracht in jedem einzelnen Bundesliga-Spiel seit Jahreswechsel drei Gegentore fing, tat sich in der zentralen Abwehr nichts bei Frankfurt.

Ja, der Japaner Keita Kosugi ist Linksverteidiger und kam im Winter aus Schweden - aber in Frankfurts System mit drei Innenverteidigern sind linke Außenbahnspieler nur teilweise für Abwehrarbeit zuständig.

Dass sich mit Younes Ebnoutalib gleich ein Winterneuzugang verletzte, ist beinahe tragisch. Immerhin: Youngster Ayoube Amaimouni-Echghouyab könnte ein Glücksgriff sein.

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Verlierer: SV Werder Bremen

Relativ ähnlich ist die Sachlage bei Werder Bremen. Die Hanseaten trennten sich von ihrem Coach Horst Steffen. Allerdings: Gefühlt die halbe Fußballwelt ist sich einig darüber, dass der Hauptverantwortliche der Krise Sportgeschäftsführer Clemens Fritz ist.

Der 45-Jährige macht keine gute Figur. Vor wenigen Wochen wurde etwa bekannt, dass der Klubboss die Transfer-Regeln nicht vollständig kannte und erst von einem Portal auf seinen peinlichen Fehler hingewiesen werden musste.

Werder schießt keine Tore, dennoch verzichtete Fritz am Deadline Day auf Verstärkungen in der Offensive. Stattdessen schmiss er einen Tag vor Ende des Transferfensters den Trainer raus. Ob der neue Trainer persönlich die Tore schießt? Vermutlich nicht.

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