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Nations League

DFB-Frauen und eine Weltklasse-Spielerin gegen Spanien machen Mut für die Titeljagd und die Zukunft - Kommentar

  • Aktualisiert: 29.11.2025
  • 09:24 Uhr
  • Justin Kraft

Die DFB-Frauen überraschen gegen Spanien mit einer herausragenden Leistung. Auch wenn sie sich nicht belohnen, macht das Mut für die Zukunft. Ein Kommentar.

Von Justin Kraft

Deutschland hat es verpasst, sich für eine herausragende Leistung zu belohnen. Das ist die schlechte Nachricht am Freitagabend.

Im Hinspiel des Finals der Nations League gegen Spanien reichte es trotz zahlreicher guter Chancen nur zu einem 0:0. "Wir müssen effizienter werden", sagte ein stolzer, aber auch angefressener Christian Wück hinterher beim "ZDF".

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Nations League: DFB-Frauen gegen Spanien das bessere Team

Auch der Bundestrainer weiß, dass es in Spanien am Dienstagabend ganz anders laufen könnte als in Kaiserslautern, wo sein Team über 90 Minuten das bessere Team war.

Genau das aber ist eine von sehr vielen guten Nachrichten für das DFB-Team. Dass es Spanien phasenweise so vorführen würde, war kaum zu erahnen und ist ein riesiger Schritt in die richtige Richtung.

"Gerade in der ersten Halbzeit hatten wir Spanien soweit, dass sie keinen Bock mehr hatten", sagte Janina Minge nach der Partie. Deutschland war griffig im Pressing, schob aus dem Mittelfeldpressing heraus immer wieder klug nach vorn und erzwang Fehler, die man von den Spanierinnen schon länger nicht mehr gesehen hat.

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Deutschland erinnert an die EM 2022

Über Elisa Senß und Sjoeke Nüsken wurden die Bälle erobert und dann schnell in die Tiefe gespielt, wo vor allem Klara Bühl und Nicole Anyomi regelmäßig ihr Tempo ausspielen konnten.

Eine Ausrichtung, die nicht nur Hoffnung für das Rückspiel und den womöglich ersten Titel seit Olympia 2016 macht, sondern auch weit darüber hinaus. Deutschland hat unter Wück einen Rhythmus gefunden und kann mittlerweile gegen starke Teams wie Spanien oder zuletzt Frankreich mithalten, indem sie gegen den Ball diszipliniert und aggressiv arbeiten und im Umschaltverhalten ihre Geschwindigkeit ausspielen.

Was für Wück in Zukunft wichtig sein wird, ist die Verbesserung des Ballbesitzspiels, wenn man sich nicht wie gegen die Top-Nationen ausschließlich auf das Kontern verlassen kann. Für die DFB-Frauen gilt bei kommenden Turnieren deshalb fast schon: Je härter der Weg ins Finale ist, desto besser für sie.

Wie bei der EM 2022 als sie unter anderem Dänemark, Spanien, Österreich und Frankreich auf dem Weg ins Finale schlagen mussten. Die Aufbruchstimmung hat aber nicht nur damit zu tun, dass das System von Wück immer besser greift.

DFB-Frauen: Junge Spielerinnen machen Hoffnung für die Zukunft

Die Vielzahl an jungen Spielerinnen, die gerade in verantwortungsvolle Positionen wachsen, macht Hoffnung für die kommenden Jahre. Klara Bühl ist mit ihren 24 Jahren endgültig in der Weltklasse angekommen und führt diese neue Generation an Spielerinnen an. Zeigte sie in der Vergangenheit noch wechselhafte Leistungen, ist ihre Konstanz jetzt beeindruckend.

Gegen Spanien war sie an fast jedem gefährlichen Angriff direkt oder in der Entstehung beteiligt. Was auch daran lag, dass sie ihr Zusammenspiel mit Teamkollegin Franziska Kett perfektioniert hat. Eine weitere junge Spielerin, die mit 21 Jahren aktuell sowohl beim FC Bayern als auch im DFB-Team konstant herausragende Leistungen zeigt.

Hinzu kommen mit Selina Cerci (25), Jule Brand (23), Sjoeke Nüsken (24), Giulia Gwinn und Janina Minge (beide 26) Spielerinnen, die die Nationalelf noch eine Weile prägen können. Carlotta Wamser und Camilla Küver (beide 22) fehlten verletzt, die hochveranlagte Alara (19) kam von der Bank.

Auch aus dem U-Bereich wird in den kommenden Jahren einiges nachkommen. Deutschland hat wieder eine Qualität im Kader, die perspektivisch zu Titeln führen kann. Vielleicht gelingt der erste Wurf bereits im Finalrückspiel gegen Spanien in der Nations League am Dienstag.

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