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Internationaler fussball

Real Madrid: Xabi Alonso trägt keine Schuld - das sind die wahren Gründe für die königliche Misere

  • Veröffentlicht: 15.01.2026
  • 23:03 Uhr
  • Dominik Hager
Real Madrid ist nicht mehr mit dem Real Madrid von früher zu vergleichen
Real Madrid ist nicht mehr mit dem Real Madrid von früher zu vergleichen© IMAGO/PanoramiC

Real Madrid möchte nach dem Aus von Trainer Xabi Alonso zurück in die Erfolgsspur. Doch kann das überhaupt funktionieren oder sind die Probleme an ganz anderen Stellen begraben? ran analysiert die Situation.

Von Dominik Hager

2014, 2016, 2017, 2018, 2022, 2024! Sechs Champions-League-Titel in elf Jahren sind eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Nicht aber für Real Madrid, die in den letzten Jahren das absolute Nonplusultra in der Königsklasse waren.

Die Erfolge waren nicht immer schön, nicht immer einfach und vielleicht auch nicht immer verdient, ganz sicher aber auch kein Zufall. Die Madrilenen haben eine ungeheure Aura und Sieger-Mentalität verkörpert. Immer, wenn die Champions-League-Hymne ertönte, konnte man sich sicher sein, dass dieses Team zu 100 Prozent da ist.

An diesen Maßstäben wurde auch Xabi Alonso gemessen, der seinen Traumjob als Real-Trainer nach nur einem halben Jahr wieder verloren hat. Dabei darf man aber keineswegs vergessen, dass sich auch Erfolgs-Coach Carlo Ancelotti zum Ende seiner Amtszeit schwer tat.

Die Königlichen hatten im Kampf um die Meisterschaft klar das Nachsehen gegen Barcelona und verloren im CL-Viertelfinale beide Partien gegen Arsenal (0:3 und 1:2).

Die bittere Wahrheit: Real Madrid ist nicht mehr Real Madrid - jedenfalls nicht mehr das Real der letzten Jahre. Die Schuld daran trägt nicht etwa Xabi Alonso. Zu umfangreich sind die Probleme, mit denen sich die Blancos herumschlagen.

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Es fehlt ein echter Abwehr-Leader

Zu Zeiten eines Sergio Ramos war den gegnerischen Stürmern schon im Vorfeld klar, dass jedes Duell mit dieser Abwehr-Kante äußerst schmerzhaft werden würde. Ramos war oft am Rande der Legalität unterwegs und sicherlich keiner für einen Fairplay-Preis, aber er war eine Leader-Figur und ein absoluter Erfolgsgarant.

Ein Spieler mit Real-DNA, Ausstrahlung und Aura. Gemeinsam mit Raphael Varane hat er eines der stärksten Innenverteidiger-Duos der Klubgeschichte gebildet.

Zwar konnten Antonio Rüdiger, Eder Militao und David Alaba im Wesentlichen in die Fußstapfen von Ramos und Varane treten, jedoch kamen bei allen dreien zu viele Verletzungen dazwischen. Aktuell kann das Trio dem Klub nicht helfen, weshalb die neue Generation mit Dean Huijsen und Raúl Asencio gefordert ist.

Insbesondere Huijsen verfügt über ein enormes Talent, jedoch ist er noch lange keine gefürchtete Abwehr-Erscheinung, wie es Ramos oder Rüdiger waren. Vielmehr bräuchte der Youngster einen gestandenen und erfahrenen Abwehr-Star neben sich. Es bleibt aber abzuwarten, ob Rüdiger oder Militao nochmal auf Top-Niveau zurückkehren können.

Es ist kein Wunder, dass zuletzt Abwehr-Stars wie Marc Guéhi, Dayot Upamecano und Ibrahima Konaté gehandelt wurden. Alle drei wären gewaltige Verstärkungen.

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Keine Kontinuität auf den Außenverteidiger-Positionen

Die Außenverteidiger-Position wird oft als nicht ganz so wichtig angesehen, jedoch ist das eigentlich ein Trugschluss. Insbesondere Marcelo hatte als Linksverteidiger einen enormen Anteil an den großen Erfolgen der Madrilenen. Dani Carvajal war vielleicht nicht ganz so auffällig, unbestritten aber einer der besten Rechtsverteidiger der Welt.

Während Marcelo schon länger nicht mehr bei Real ist, hat Cavarjal schwere Verletzungen hinter sich und kommt nicht mehr an sein früheres Niveau heran. Mit Trent Alexander-Arnold haben die Königlichen zwar einen potenziellen Weltklassemann verpflichtet, jedoch hat sich auch dieser schwer verletzt.

Ferland Mendy hat nie die absolute Top-Klasse verkörpert und ist ebenfalls enorm verletzungsanfällig. Bliebe als gelernter Außenverteidiger noch Fran García, der aber ebenfalls kein Weltklassespieler ist.

In den letzten Monaten und Jahren kamen folgerichtig auch immer wieder gelernte Mittelfeldspieler wie Eduardo Camavinga und Federico Valverde in der Außenverteidigung zum Einsatz.

Kontinuität sucht man seit einiger Zeit vergeblich.

Fehlende Spielstärke und unklare Rollenverteilung im Mittelfeld

Das Trio Casemiro, Toni Kroos und Luka Modric wurde nicht umsonst als magisches Dreieck betitelt. So herausragend stark war das Mittelfeld unter anderem deswegen, weil es sich perfekt ergänzt hat und die Rollenverteilung absolut klar war.

Casemiro war der Mann für das Grobe, der den beiden spielstarken Partnern den Rücken freihalten sollte. Fungierte Kroos eher als statischer Ballverteiler und Taktgeber im Mittelfeld, war Modric das dynamische Gegenstück und auch mal offensiver unterwegs, wo er mit seiner unglaublichen Technik Akzente setzte.

Heute fehlt es insbesondere an der Spielstärke, die Kroos und Modric verkörpert haben. Es gibt keinen wirklichen Denker und Lenker, der die Fäden zieht und dem Spiel Struktur und Ordnung verleiht. Die meisten Real-Mittelfeldspieler kommen eher über ihre enorme Athletik und Dynamik, wie beispielsweise Aurélien Tchouaméni, Jude Bellingham und Federico Valverde.

Zwar kann auch hier grob betrachtet Tchouaméni als Sechser, Valverde als Achter und Bellingham als Zehner angesehen werden, jedoch sind sich die drei Akteure vom Spielertyp viel ähnlicher als das magische Trio von damals.

Insbesondere Bellingham scheint nach seinem ersten Jahr, in dem er sehr offensiv agierte, nicht so ganz seine Rolle gefunden zu haben. Inzwischen spielt ja auch ein gewisser Arda Güler eine Rolle, der ein ganz anderer Zehner-Typ ist. Bellingham muss dann zurückgezogen agieren, jedoch kommt er auf diese Weise Valverde in die Quere.

Früher war das Real-Mittelfeld ein perfektes Puzzle, heute scheinen - bei all der individuellen Klasse - manche Teile gar nicht und andere doppelt vorhanden zu sein.

Internationale Transfergerüchte: Argentinien-Star vor Chelsea-Flucht?

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<em><strong>Enzo Fernández (FC Chelsea)</strong><br>121 Millionen Euro hat der FC Chelsea gezahlt, um Enzo Fernández bis 2032 zu binden. Schon gut sechs Jahre vor Vertragende soll der Argentinier aber unzufrieden in London sein, was laut "L'Equipe"-Angaben mit dem Aus von Trainer Enzo Mareca zusammenhängt. Dem Bericht zufolge hat PSG Fernández als Langzeit-Projekt im Visier. Im Winter soll es aber noch keinen Vorstoß geben.</em>
© PPAUK

Enzo Fernández (FC Chelsea)
121 Millionen Euro hat der FC Chelsea gezahlt, um Enzo Fernández bis 2032 zu binden. Schon gut sechs Jahre vor Vertragende soll der Argentinier aber unzufrieden in London sein, was laut "L'Equipe"-Angaben mit dem Aus von Trainer Enzo Mareca zusammenhängt. Dem Bericht zufolge hat PSG Fernández als Langzeit-Projekt im Visier. Im Winter soll es aber noch keinen Vorstoß geben.

<strong>Yan Diomande (RB Leipzig)</strong><br>Shootingstar Yan Diomande von RB Leipzig hat offen seine Bewunderung für einen anderen Klub zum Ausdruck gebracht. "Ich möchte für Liverpool spielen. Ich bin ein riesiger Liverpool-Fan. Der Traum meines Vaters ist es, mich an der Anfield Road spielen zu sehen. Das ist auch mein Traum – und den möchte ich verwirklichen", sagte er in einem TikTok-Stream. Der 19-Jährige, der im Sommer von Leganes nach Leipzig gewechselt war, spielte sich in der Hinrunde mit starken Leistungen in den Vordergrund.
© 2025 Getty Images

Yan Diomande (RB Leipzig)
Shootingstar Yan Diomande von RB Leipzig hat offen seine Bewunderung für einen anderen Klub zum Ausdruck gebracht. "Ich möchte für Liverpool spielen. Ich bin ein riesiger Liverpool-Fan. Der Traum meines Vaters ist es, mich an der Anfield Road spielen zu sehen. Das ist auch mein Traum – und den möchte ich verwirklichen", sagte er in einem TikTok-Stream. Der 19-Jährige, der im Sommer von Leganes nach Leipzig gewechselt war, spielte sich in der Hinrunde mit starken Leistungen in den Vordergrund.

<strong>Vinicius Junior (Real Madrid)</strong><br>Kommt es zu einem absoluten Blockbuster-Transfer? Wie der britische "Guardian" berichtet, will sich der FC Chelsea um Superstar Vinicius Junior von Real Madrid bemühen. Der Brasilianer steht bei den "Königlichen" noch bis 2027 unter Vertrag, wirkte zuletzt aber nicht mehr glücklich. Hier sehen die "Blues" offenbar ihre Chance. Und am Geld soll es nicht scheitern, als Ablösesumme stehen 155 Millionen Euro im Raum.
© Alterphotos

Vinicius Junior (Real Madrid)
Kommt es zu einem absoluten Blockbuster-Transfer? Wie der britische "Guardian" berichtet, will sich der FC Chelsea um Superstar Vinicius Junior von Real Madrid bemühen. Der Brasilianer steht bei den "Königlichen" noch bis 2027 unter Vertrag, wirkte zuletzt aber nicht mehr glücklich. Hier sehen die "Blues" offenbar ihre Chance. Und am Geld soll es nicht scheitern, als Ablösesumme stehen 155 Millionen Euro im Raum.

<strong>Kees Smit (AZ Alkmaar)</strong><br>Eineinhalb Jahre nach dem Karriereende von Toni Kroos sucht Real Madrid weiterhin einen Taktgeber im Mittelfeld. Laut der spanischen Zeitung "AS" haben die Verantwortlichen für eine Verpflichtung im kommenden Sommer nun den niederländischen Youngster Kees Smit ganz oben auf der Liste. Der 19-Jährige spielt seit seiner Kindheit in Alkmaar und bestritt seit seinem Debüt im Januar 2023 bereits 58 Pflichtspiele. Auch in den Junioren-Nationalteams seines Landes ist er aktiv.
© IMAGO/Orange Pictures

Kees Smit (AZ Alkmaar)
Eineinhalb Jahre nach dem Karriereende von Toni Kroos sucht Real Madrid weiterhin einen Taktgeber im Mittelfeld. Laut der spanischen Zeitung "AS" haben die Verantwortlichen für eine Verpflichtung im kommenden Sommer nun den niederländischen Youngster Kees Smit ganz oben auf der Liste. Der 19-Jährige spielt seit seiner Kindheit in Alkmaar und bestritt seit seinem Debüt im Januar 2023 bereits 58 Pflichtspiele. Auch in den Junioren-Nationalteams seines Landes ist er aktiv.

<strong>Kees Smit (AZ Alkmaar)</strong><br>Der aktuelle Marktwert des 19-Jährigen liegt laut "transfermarkt.de" bei 22 Millionen Euro, zu diesem Preis würde ihn sein Klub aber wohl nicht gehen lassen. Laut "The Athletic" ruft Alkmaar für den Shootingstar rund 60 Millionen auf. Übrigens: Real soll mit dem Interesse an Smit nicht alleine sein. Dem "AS"-Bericht zufolge haben auch der FC Bayern und Borussia Dortmund ein Auge auf ihn geworfen.
© IMAGO/Orange Pictures

Kees Smit (AZ Alkmaar)
Der aktuelle Marktwert des 19-Jährigen liegt laut "transfermarkt.de" bei 22 Millionen Euro, zu diesem Preis würde ihn sein Klub aber wohl nicht gehen lassen. Laut "The Athletic" ruft Alkmaar für den Shootingstar rund 60 Millionen auf. Übrigens: Real soll mit dem Interesse an Smit nicht alleine sein. Dem "AS"-Bericht zufolge haben auch der FC Bayern und Borussia Dortmund ein Auge auf ihn geworfen.

<strong>Mohamed Salah (FC Liverpool)</strong><br>Kommt es zu einer "sensationellen Rückkehr", wie die italienische Zeitung "La Repubblica" berichtet? Demnach träumt die AS Rom von einer Verpflichtung von Mohamed Salah, der von 2015 bis 2017 bereits in der italienischen Hauptstadt spielte. Da die Zukunft des Ägypters beim FC Liverpool nach dem Ärger der vergangenen Wochen immer noch offen scheint, soll die Roma an eine sechsmonatige Leihe denken. Was dagegen spricht: Englischen Medien zufolge wollen die Reds Salah im Winter nicht abgeben und außerdem verdient er rund 460.000 Euro pro Woche.
© Middle East Images

Mohamed Salah (FC Liverpool)
Kommt es zu einer "sensationellen Rückkehr", wie die italienische Zeitung "La Repubblica" berichtet? Demnach träumt die AS Rom von einer Verpflichtung von Mohamed Salah, der von 2015 bis 2017 bereits in der italienischen Hauptstadt spielte. Da die Zukunft des Ägypters beim FC Liverpool nach dem Ärger der vergangenen Wochen immer noch offen scheint, soll die Roma an eine sechsmonatige Leihe denken. Was dagegen spricht: Englischen Medien zufolge wollen die Reds Salah im Winter nicht abgeben und außerdem verdient er rund 460.000 Euro pro Woche.

<strong>Robert Lewandowski (FC Barcelona)</strong><br>Im Sommer 2026 endet Robert Lewandowskis Vertrag in Barcelona. Nun bringt sich laut "BBC" mit Chicago Fire ein konkreter Interessent in Stellung. Der Ex-Verein von Bastian Schweinsteiger soll dem Bericht nach die sogenannten Discovery Rights an Lewandowski besitzen, also exklusive Verhandlungsrechte. Erste Gespräche zwischen dem Barca-Star und der MLS-Franchise sollen bereits stattgefunden haben. Lewandowski zu holen, wird als durchaus strategischer Schachzug eingeschätzt, in Chicago gibt es die größte polnische Community in den USA.
© 2025 Getty Images

Robert Lewandowski (FC Barcelona)
Im Sommer 2026 endet Robert Lewandowskis Vertrag in Barcelona. Nun bringt sich laut "BBC" mit Chicago Fire ein konkreter Interessent in Stellung. Der Ex-Verein von Bastian Schweinsteiger soll dem Bericht nach die sogenannten Discovery Rights an Lewandowski besitzen, also exklusive Verhandlungsrechte. Erste Gespräche zwischen dem Barca-Star und der MLS-Franchise sollen bereits stattgefunden haben. Lewandowski zu holen, wird als durchaus strategischer Schachzug eingeschätzt, in Chicago gibt es die größte polnische Community in den USA.

<strong>Sergio Ramos (CF Monterrey)</strong><br>Mit 39 Jahren denkt Sergio Ramos wohl noch nicht daran, seine Karriere zu beenden. Vielmehr soll sich der langjährige Kapitän von Real Madrid, noch bis Ende 2025 bei Monterrey CF in Mexiko unter Vertrag, schon wieder in Europa umsehen. Laut "Tuttosport" traten seine Berater aktiv an die AC Mailand heran, die Italiener wollen sich wohl im Januar tatsächlich in der Abwehr verstärken.
© Getty Images

Sergio Ramos (CF Monterrey)
Mit 39 Jahren denkt Sergio Ramos wohl noch nicht daran, seine Karriere zu beenden. Vielmehr soll sich der langjährige Kapitän von Real Madrid, noch bis Ende 2025 bei Monterrey CF in Mexiko unter Vertrag, schon wieder in Europa umsehen. Laut "Tuttosport" traten seine Berater aktiv an die AC Mailand heran, die Italiener wollen sich wohl im Januar tatsächlich in der Abwehr verstärken.

<strong>Pep Guardiola (Manchester City)</strong><br>Seit 2016 ist Guardiola Trainer von Manchester City, gewann sechs Meisterschaften, zwei mal den FA Cup und die Champions League. Laut der britischen „Times“ denkt der Erfolgstrainer ernsthaft darüber nach, seine Zeit bei City vorzeitig zu beenden – möglicherweise schon nach dieser Premier-League-Saison. Zwar läuft sein Vertrag noch bis 2027, doch seine Tendenz soll dahingehen, bereits 2026 auszusteigen.
© News Images

Pep Guardiola (Manchester City)
Seit 2016 ist Guardiola Trainer von Manchester City, gewann sechs Meisterschaften, zwei mal den FA Cup und die Champions League. Laut der britischen „Times“ denkt der Erfolgstrainer ernsthaft darüber nach, seine Zeit bei City vorzeitig zu beenden – möglicherweise schon nach dieser Premier-League-Saison. Zwar läuft sein Vertrag noch bis 2027, doch seine Tendenz soll dahingehen, bereits 2026 auszusteigen.

<strong>Mason Greenwood (Olympique Marseille)</strong><br>Wie die Zeitung "Sun" berichtet, soll der FC Barcelona den Engländer Mason Greenwood als potenziellen Neuzugang ins Auge gefasst haben. Demnach könnte der 24-Jährige als Nachfolger von Robert Lewandowski zu den Katalanen wechseln. Ein möglicher Transfer würde aber wohl nicht geräuschlos verlaufen, denn Greenwood gilt als Skandalprofi. In der Vergangenheit wurde er wegen ...
© 2025 Getty Images

Mason Greenwood (Olympique Marseille)
Wie die Zeitung "Sun" berichtet, soll der FC Barcelona den Engländer Mason Greenwood als potenziellen Neuzugang ins Auge gefasst haben. Demnach könnte der 24-Jährige als Nachfolger von Robert Lewandowski zu den Katalanen wechseln. Ein möglicher Transfer würde aber wohl nicht geräuschlos verlaufen, denn Greenwood gilt als Skandalprofi. In der Vergangenheit wurde er wegen ...

<strong>Mason Greenwood (Olympique Marseille)</strong><br>... des Verdachts der Vergewaltigung und Körperverletzung an seiner Freundin festgenommen. Später wurde die Anklage gegen den Fußballstar fallengelassen. Dennoch hatte er bei Ex-Klub Manchester United keine Zukunft, sorgt derzeit allerdings bei Olympique Marseille sportlich für Furore. In 48 Pflichtspielen für die Franzosen erzielte Greenwood 30 Treffer und bereitete zudem zehn Tore vor. Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2029.
© 2025 Getty Images

Mason Greenwood (Olympique Marseille)
... des Verdachts der Vergewaltigung und Körperverletzung an seiner Freundin festgenommen. Später wurde die Anklage gegen den Fußballstar fallengelassen. Dennoch hatte er bei Ex-Klub Manchester United keine Zukunft, sorgt derzeit allerdings bei Olympique Marseille sportlich für Furore. In 48 Pflichtspielen für die Franzosen erzielte Greenwood 30 Treffer und bereitete zudem zehn Tore vor. Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2029.

<strong>Julian Alvarez (Atletico Madrid)</strong><br>Der FC Barcelona hat laut der "Bild" einen Nachfolger für Robert Lewandowski ausgemacht. Die "Katalanen" würden gerne Julian Alvarez von Ligakonkurrent Atletico Madrid verpflichten. Die Funktionäre des Klubs sollen schon vor seinem Doppelpack im Derby gegen Real ein Auge auf den Argentinier geworfen haben. Sein Vertrag bei Atletico läuft bis 2030, und die in Spanien übliche Kaufoption liegt bei 500 Millionen Euro ...
© IMAGO/SID/Mutsu Kawamori

Julian Alvarez (Atletico Madrid)
Der FC Barcelona hat laut der "Bild" einen Nachfolger für Robert Lewandowski ausgemacht. Die "Katalanen" würden gerne Julian Alvarez von Ligakonkurrent Atletico Madrid verpflichten. Die Funktionäre des Klubs sollen schon vor seinem Doppelpack im Derby gegen Real ein Auge auf den Argentinier geworfen haben. Sein Vertrag bei Atletico läuft bis 2030, und die in Spanien übliche Kaufoption liegt bei 500 Millionen Euro ...

<strong>Julian Alvarez (Atletico Madrid)</strong><br>Laut dem Berater des 25-Jährigen bewundere er die spanischen Klubs "und weil er seit seiner Kindheit Fan von Leo Messi ist, glaube ich nicht, dass es viele Argentinier gibt, die nichts für den Barca empfinden.“ Atletico sieht seinen Stürmer allerdings als Aushängeschild des Klubs und hat aufgrund der Vertragssituation die Hoheit in den Verhandlungen.
© Fotobaires

Julian Alvarez (Atletico Madrid)
Laut dem Berater des 25-Jährigen bewundere er die spanischen Klubs "und weil er seit seiner Kindheit Fan von Leo Messi ist, glaube ich nicht, dass es viele Argentinier gibt, die nichts für den Barca empfinden.“ Atletico sieht seinen Stürmer allerdings als Aushängeschild des Klubs und hat aufgrund der Vertragssituation die Hoheit in den Verhandlungen.

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Zu viel Individualismus und Egoismus in der Offensive

Zugegeben, Individualisten hatte Real Madrid auch zu seinen größten Zeiten in der Offensive. Auch ein Cristiano Ronaldo hatte gewisse Allüren und war kein Spieler, der sonderlich aktiv in der Defensive gearbeitet hat. Karim Benzema war zwar fußballerisch überragend, aber ebenfalls kein einfacher Typ.

Man kann aber eben zwei solche Individualisten haben, wenn das Konstrukt im Ganzen stimmig ist. Dies ist bei Real aktuell aber nicht mehr in dem Maße gegeben.

Vinicius Junior, Kylian Mbappé und selbst Rodrygo zählen fußballerisch zur absoluten Extraklasse, jedoch haben sie eben auch alle ihren eigenen Kopf. Das Zusammenspiel ist nicht in der Form gegeben, wie es die Offensivreihen von Bayern, PSG oder Barca vormachen. Vielmehr sind egoistische Aktionen zu sehen, die im Mannschaftssport einfach nicht vertretbar sind.

Hinzu kommt eben, dass sie alle defensiv nicht wirklich die nötigen Meter machen. Das Real Madrid von vor zehn Jahren konnte das kompensieren, das heutige Real nicht mehr.

Keine Teamchemie erkennbar

Egal ob Sergio Ramos, Casemiro, Cristiano Ronaldo oder Karim Benzema - sie alle waren keine einfachen Typen. Sie alle wurden jedoch von einem ungeheuren Erfolgswillen angetrieben. Alleine dieser verbot es ihnen, Dinge zu tun, die dem Mannschaftsklima nachhaltig Schaden zufügen würden.

Auseinandersetzungen untereinander oder mit dem Trainer scheint es kaum gegeben zu haben. Letztlich haben alle Profis für den Erfolg gelebt, so unterschiedlich sie vom Charakter auch gewesen sein mögen.

Genau das ist inzwischen anders. Vinicius Junior, Kylian Mbappé, Jude Bellingham und Co. sind immer wieder mit negativer Körpersprache auffällig geworden und sollen Xabi Alonso nicht den nötigen Respekt entgegengebracht haben.

Aus einer Kultur des Erfolges ist eine Kultur des Meckerns, des Egoismus und der Aufmüpfigkeit neben dem Platz geworden. Die Teamchemie bei den Madrilenen scheint enorm darunter gelitten zu haben. So kann weniger von einer Einheit, sondern vielmehr von mehreren Lagern gesprochen werden.

Ohnehin scheint ein weiser Anführer zu fehlen, der auch mal Tacheles spricht, wenn einer aus der Reihe tanzt.

Dass die ganz großen Erfolge auf diese Weise nicht zu erringen sind, dürfte ziemlich klar sein, selbst wenn die Ausgangslage in La Liga und der Champions League es noch zulassen würde. Es gibt eben auch Teams wie den FC Bayern, bei dem alle Spieler und Trainer Vincent Kompany eine absolut harmonische Einheit bilden.

Man darf bezweifeln, dass Alvaro Arbeloa all diese Probleme mal so im Vorbeigehen beheben kann.

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