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WM 2026

WM 2026: Boykott des Iran droht - welches Land könnte nachrücken?

  • Veröffentlicht: 03.03.2026
  • 12:49 Uhr
  • ran.de

100 Tage vor Beginn der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko droht durch den Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten ein Endrunden-Boykott des für das Turnier qualifizierten Irans.

Nach den Angriffen von den USA und Israel droht möglicherweise ein Boykott des Iran für die WM-Endrunde 2026.

"Sicher ist, dass nach diesem Angriff nicht zu erwarten ist, dass wir hoffnungsvoll auf die WM blicken", sagte Mehdi Taj, Präsident des iranischen Fußball-Verbandes.

Vom Fußball-Weltverband FIFA gab es bislang noch keine konkreten Aussagen für den Fall eines WM-Boykotts des Iran. Laut Generalsekretär Mattias Grafström werde man die "Situation beobachten". Doch was würde konkret passieren, wenn der Iran sich tatsächlich für einen Boykott der WM 2026 entscheiden würde?

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Irak oder Vereinigte Arabische Emirate würden nachrücken

Die FIFA-Regularien sind für den Fall eines Boykotts oder Ausschlusses eines eigentlich für eine WM qualifizierten Landes klar. Demnach würde eine andere Nation nachrücken, die aber aus demselben Kontinental-Verband kommt.

Im Fall des Irans würde bei einem Boykott also ein anderes asiatisches Land nachrücken. Das wäre demzufolge der Irak, der allerdings noch im interkontinentalen Playoff spielt. Sollte sich der Irak über diesen Weg für die WM qualifizieren, würden die Vereinigten Arabischen Emirate für den Iran bei der WM 2026 antreten.

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Ein WM-Boykott bzw. -Rückzug hätte in jedem Fall historische Dimensionen. Zuletzt verzichteten 1950 bei der ersten WM nach dem Zweiten Weltkrieg mit Schottland, der Türkei, Indien und Frankreich auf eine Endrunden-Teilnahme.

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Bei USA-Boykott: Droht Iran WM-Ausschluss für 2030?

Ein Boykott der WM hätte für den Iran durchaus beträchtliche finanzielle Folgen. Gemäß den FIFA-Regularien würde ein Verzicht auf die Endrunden-Teilnahme mit einer Geldstrafe von mindestens 250.000 Schweizer Franken (ca. 275.000 Euro) geahndet werden. Sollte sich der Iran kurzfristig für einen Boykott entscheiden, also weniger als 30 Tage vor dem Beginn der WM, wären sogar 500.000 Schweizer Franken (550.000 Euro) an Strafe fällig.

Außerdem wäre der Iran im Falle eines Boykotts dazu verpflichtet, sämtliche turnierspezifischen Zahlungen zurückzuerstatten. Nach FIFA-Angaben erhält jedes für die WM qualifizierte Team 1,5 Millionen US-Dollar, um damit unter anderem die Vorbereitungskosten zu decken. Zudem würde der Iran auf millionenschwere Erfolgsprämien bei der WM verzichten. Sogar für die Plätze 33 bis 48 lotet die FIFA mindestens neun Millionen US-Dollar aus.

Doch gravierender wären die Folgen eines Boykotts für den Iran wohl sogar mit Blick auf die WM 2030. Das FIFA-Regelwerk sieht nämlich vor, dass der Iran bei einem Boykott der Endrunde 2026 für das nächste Turnier 2030 ausgeschlossen werden könnte.

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