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WM 2026: Iran reagiert auf Trump-Aussage und fordert Ausschluss der USA

  • Veröffentlicht: 13.03.2026
  • 17:47 Uhr
  • Tobias Wiltschek

Nach den Äußerungen von Donald Trump über ein mögliches Fernbleiben der iranischen Nationalmannschaft bei der WM holt die nun zum verbalen Gegenschlag aus.

Von Tobias Wiltschek

Die iranische Fußball-Nationalmannschaft hat auf die Aussagen von US-Präsident Donald Trump reagiert, wonach dieser eine Teilnahme des Teams an der WM in Nordamerika im kommenden Sommer für unangemessen hält.

Trump hatte auf seiner eigenen Plattform "Truth Social" geschrieben, die iranische Mannschaft sei willkommen, aber er halte es "wirklich nicht für angemessen", dass sie tatsächlich komme, "im Interesse ihres eigenen Lebens".

Nun holte die Nationalmannschaft des Iran, mit dem sich die USA derzeit im Krieg befinden, zum verbalen Gegenschlag aus.

Wie die "sportschau" berichtet, heißt es auf dem Instagram-Account, der offiziell vom Nationalteam betrieben wird, dass kein "Individuum" und kein "Staat" die WM ausrichte und daher auch nicht über die Teilnahme von Nationalteams an der WM entscheiden dürfe.

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WM: Iran fordert Ausschluss der USA

Das Statement des Iran, das auch über den Telegram-Kanal der Mannschaft veröffentlicht wurde, geht aber noch weiter. "Vielmehr sollte das Land ausgeschlossen werden, das zwar den Titel des Gastgebers trägt, aber nicht in der Lage ist, die Sicherheit der an dieser Veranstaltung teilnehmenden Mannschaften zu gewährleisten", heißt es darin mit Blick auf die USA.

Die FIFA und ihr Präsident Gianni Infantino, der auf dem Instagram-Post der iranischen Nationalmannschaft vertaggt wurde, halten sich angesichts der scharfen Töne zwischen den USA und dem Iran auffällig zurück.

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WM 2026: Thomas Müller nennt seine Favoriten

Dabei rückt der WM-Beginn immer näher. Das Eröffnungsspiel zwischen Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika wird in nicht einmal drei Monaten angepfiffen.

Zudem hat der Krieg auch Auswirkungen auf ein Spiel, das schon in zweieinhalb Wochen stattfinden soll. Der Irak soll am 31. März im Playoff-Finale um eines der letzten WM-Tickets in Mexiko antreten.

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WM: FIFA schweigt zu den drängenden Fragen

Laut Medienberichten soll der irakische Fußballverband darum gebeten haben, das Spiel zu verlegen, da das Team derzeit wegen des Krieges im Nahen Osten nicht komplett nach Mittelamerika reisen könne.

Eine Entscheidung darüber steht ebenso noch aus wie über die Teilnahme des Iran an der WM. Von der FIFA hört man dazu offiziell nichts. Lange aber kann der sonst so wortgewandte Präsident Infantino dazu nicht mehr schweigen. Die Zeit drängt.

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