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Olympia 2026: Eishockey-Traumfinale zwischen USA und Kanada elektrisiert alle - "Das Beste vom Besten"

  • Aktualisiert: 21.02.2026
  • 10:44 Uhr
  • SID

Das olympische Eishockeyturnier der Männer bekommt sein Traumfinale zwischen den USA und Kanada. Die Vorfreude kennt keine Grenzen.

Es wird ein eher ruhiger Sonntagmorgen in den gediegenen Vorstädten und Downtown-Schluchten Nordamerikas, ruhiger als sonst. Denn was zur Frühstückszeit über die TV-Geräte in Los Angeles und Vancouver, in Dallas, New York, Montreal und Toronto flimmert, ist ein echter Straßenfeger.

Beim Eishockey-Traumfinale der Olympischen Winterspiele in Mailand winkt ein Spiel für die Geschichtsbücher. Kanada gegen die USA - mehr geht nicht! "Es wird nicht einen Fernseher geben, der nicht eingeschaltet ist", sagte US-Star Matthew Tkachuk: "Es ist das Beste vom Besten, das, womit jeder Amerikaner und Kanadier aufgewachsen ist."

Es ist das Duell der Erzrivalen im Eishockey, das Duell der Superlative und Superstars. Seit 2014 hatten die Top-Spieler der NHL das olympische Turnier ausgelassen. Den Wettkämpfen in Pyeongchang 2018, als Deutschland Silber gewann, und 2022 in Peking fehlte in Abwesenheit der Welt-Elite das höchste Niveau. In Mailand sind sie alle da.

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Duell mit politischer Brisanz

Eine ganze Generation von Eishockey-Giganten erhält erstmals die Chance, sich mit Olympia-Gold unsterblich zu machen. Kanada bietet unter anderem Connor McDavid auf, den derzeit wohl besten Spieler der Welt, Nathan MacKinnon, Top-Talent Macklin Celebrini oder Altstar Sidney Crosby. Die USA kontern mit Stars wie Auston Matthews, Torwart Connor Hellebuyck oder den Tkachuk-Brüdern. Die Liste ließe sich beliebig verlängern.

Es geht um Gold, um einen besonderen Titel, um die Ehre und auch den Stolz einer Nation. Das Verhältnis der beiden Nachbarländer ist angespannt, das Match politisch aufgeladen. Davon zeugen die Vorkommnisse bei einem Vier-Nationen-Turnier im vergangenen Februar: In den ersten neun Sekunden des Spiels in Montreal gab es damals gleich drei wilde Schlägereien, die US-Hymne wurde ausgebuht. Das könnte sich wiederholen, wenn US-Präsident Donald Trump, dessen Annexionsrhetorik die Beziehungen stark belastet hat, wie spekuliert zum Finale reist.

Ein Triumphzug der USA soll es werden, wenn es nach dem Willen von Trump geht. Denn eigentlich ist Eishockey-Gold überfällig. "Es ist ein paar Tage her, dass die USA ein solches Turnier gewonnen haben", sagte Angreifer Jack Eichel. 46 Jahre, um genau zu sein: Das "Miracle on Ice" gegen die Sowjetunion 1980 ist eine der großen Legenden des US-Sports, danach sicherte das Team von Herb Brooks durch ein 4:2 gegen Finnland Gold.

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Kann Sidney Crosby spielen?

Die Kanadier kämpfen bei den Männern um ihre 15. Goldmedaille und die erste seit Sotschi 2014. Letztmals im Finale standen sich die Rivalen 2010 in Vancouver gegenüber. Damals schoss Crosby Kanadas Siegtreffer in der Overtime.

Der 38 Jahre alte Kapitän, auch 2014 in Sotschi Olympiasieger, fehlte im umkämpften Halbfinale gegen Finnland (3:2) allerdings verletzt. Ein Einsatz im Finale ist unklar. "Wir sind ein starkes Team mit Tiefe und haben Führungsspieler in allen Reihen", versichert McDavid, der beim Gedanken an das Traumfinale das Gefühl seiner Landsleute teilt: "Ich bin aufgeregt."

Wenn alles vorbei ist, wird es ein eher lauter Sonntagmorgen in den gediegenen Vorstädten und Downtown-Schluchten Nordamerikas, zumindest in einigen. Vorkehrungen für die großen Gold-Partys werden längst getroffen: Im kanadischen Winnipeg beispielsweise dürfen Bars und Restaurants am Sonntag früher öffnen, der Alkoholausschank ist ab 6.10 Uhr Ortszeit gestattet - eine Stunde vor Spielbeginn.

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