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NFL: Kyler Murray findet neues Team - Quarterback-Coup offiziell
- Aktualisiert: 13.03.2026
- 11:54 Uhr
- Luis Woppmann
Kyler Murray wurde am Anfang der Offseason von den Arizona Cardinals entlassen. Jetzt hat der ehemalige Nummer-1-Pick eine neue Franchise gefunden.
Kyler Murray wird neuer Spieler der Minnesota Vikings. Das hat die Franchise inzwischen auch offiziell bestätigt. Der 28-Jährige unterschreibt laut NFL-Insider Ian Rapoport einen Einjahresvertrag.
Murray wurde am Anfang der Offseason von den Arizona Cardinals entlassen. Schon während der Saison hatte der ehemalige Pro-Bowler seinen Stammplatz an Jacoby Brissett verloren.
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Die Cardinals drafteten Murray 2019 an erster Stelle. Seitdem konnte er aber nie nachhaltig in Arizona überzeugen. Murray absolvierte in Arizona in sieben Jahren 87 Spiele und warf für 20.460 Yards und 121 Touchdowns, dabei leistete er sich zudem 60 Interceptions. In der vergangenen Saison absolvierte er wegen einer Fußverletzung nur fünf Spiele.
Minnesota Vikings: Murray im Duell mit McCarthy
Für den aktuellen Vikings-Quarterback J.J. McCarthy sind das keine guten Nachrichten. Er war 2024 an zehnter Stelle ausgewählt worden, verpasste seine Rookie-Saison aber nach einer schweren Knieverletzung.
2025 war er dann der Starter, konnte aber nicht überzeugen und fehlte zudem immer wieder verletzt. McCarthy wird 2026 mit Murray um den Platz als Starter kämpfen.
Für die Vikings ist das eine potenziell sehr gute Lösung mit geringem Risiko: die Cardinals zahlen Murray für 2026 noch 36 Millionen Dollar garantiertes Geld. Angesichts des Minimum-Vertrags für Murray über 1,3 Millionen Dollar gehen die Vikings kein großes Risiko ein, sondern bekommen im Idealfall ein Duo, das sich gegenseitig zu Höchstleistungen pusht.
Vor allem McCarthy könnte von Murray profitieren. Es dürfte zudem klar sein, dass der Nummer-1-Pick von 2019 extrem motiviert sein wird, es seinen Kritikern und seinem Ex-Team zu zeigen. Nicht zu vergessen, dass die Vikings in der vorletzten Saison bereits Sam Darnold wieder zu einem Top-Spielmacher gemacht haben. Head Coach Kevin O'Connell hat offenbar ein Händchen dafür, das Potenzial von Quarterbacks auf dem Abstellgleis auszuschöpfen und sie wieder in die Spur zu bringen.
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