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NFL: New York Jets werden für den Geno-Smith-Trade zu Unrecht belächelt - ein Kommentar

  • Aktualisiert: 13.03.2026
  • 11:53 Uhr
  • Luis Woppmann

Die New York Jets investieren mit Geno Smith in ihre Zukunft - wenn auch indirekt. Ein Kommentar.

von Luis Woppmann

Neue Saison, neuer Starting Quarterback für die Jets: Mit Geno Smith kommt ein alter Bekannter zurück nach New York. Der Deal wird von vielen belächelt, dabei ist er genau das Richtige für die Franchise.

Die Jets sind seit Jahren der Prügelknabe in der AFC East. Das letzte mal, dass man die Playoffs erreichen konnte, war 2010. Seitdem befindet man sich Jahr für Jahr in einem Rebuild, bisher ohne jeglichen Erfolg. Nicht wenige Fans halten den Besitzer Woody Johnson für den schlechtesten der Liga.

Zu allem Überfluss hat der Division-Rivale aus New England gezeigt, wie man es in einem Viertel der Zeit besser macht. Es ist klar, dass sich etwas ändern muss - und das tut es mit Geno Smith.

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Nun mag der Deal im ersten Moment wenig Sinn ergeben. Man holt einen 35-jährigen Quarterback am Ende seiner Karriere, der bereits über seinen Zenit hinaus ist. Von der abgelaufenen Saison und Smiths zahlreichen Interceptions dürften die Raiders-Fans noch jahrelang Albträume haben.

Aber die Saison hatte auch etwas Gutes: Die Raiders waren so schlecht, dass sie den Nummer-1-Pick bekommen. Dadurch kann sich Las Vegas mit Fernando Mendoza den mit Abstand besten Quarterback seiner Klasse holen und sein Team in den nächsten Jahren um ihn aufbauen.

Und ähnlich könnte es bei den New York Jets in der kommenden Saison laufen: Von Geno Smith kann man keine Leistungsexplosion mehr erwarten und auch im Rest der Mannschaft gibt es viel zu viele Schwachstellen, um ernsthaft große Sprünge zu machen. Daher entscheidet man sich für ein Übergangsjahr mit dem Motto: Je schlechter, desto besser.

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Und das ist gar nicht despektierlich gemeint: Bei den Jets scheint man endlich erkannt zu haben, was längst auch jeder Außenstehende verstanden hat: Ein Rebuild braucht Zeit. Zum Vergleich: Die erste Saison der Patriots mit Drake Maye endete mit einer 4-13 Bilanz und die erste Saison der Bears mit Caleb Williams endete mit einer 5-12 Bilanz.

Die diesjährige Quarterback-Klasse ist schlichtweg nicht stark genug, um einen hohen Draft-Pick zu investieren, und auch in der Free Agency wäre es für die Jets fast unmöglich geworden, an einen Top-Quarterback zu kommen.

Stattdessen investiert man in der Defense in die Zukunft und wartet auf den Draft im nächsten Jahr. Denn dort gibt es einen deutlicher stärkeren Quarterback-Jahrgang, unter anderem ist auch das Mega-Talent Arch Manning dann verfügbar. Bis dahin heißt es: Möglichst viel verlieren, möglichst viel Entwicklung.

Immerhin ist es auch ein Homecoming für Geno Smith. Der 35-Jährige wurde 2013 von den Jets gedraftet und verbrachte dort die ersten vier Jahre seiner Karriere. Für seine Rückkehr hätte er sich bestimmt bessere Umstände gewünscht, aber sollte er die Franchise in eine bessere Zukunft führen, wird er sich damit vermutlich zufrieden geben.

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