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Champions League

FC Bayern München gegen Bayer Leverkusen: Statement-Sieg von Bayern und von Kimmich - Kommentar

  • Aktualisiert: 06.03.2025
  • 13:18 Uhr
  • Martin Volkmar

Der FC Bayern distanziert ein desolates Leverkusen vor allem dank Harry Kane und Joshua Kimmich. Der DFB-Kapitän liefert dabei viele gute Argumente für eine Vertragsverlängerung. Ein Kommentar.

Vom FC Bayern berichtet Martin Volkmar

Das war ein Statement-Sieg des FC Bayern!

Das klare und verdiente 3:0 gegen Bayer Leverkusen hat deutlich gemacht, wer im Moment die Nummer eins im deutschen Fußball ist.

Durch den ersten Erfolg gegen Xabi Alonso nach zuvor sechs sieglosen Pflichtspielen sind vorerst alle Zweifel beseitig, ob die in der Bundesliga bereits enteilten Münchner auch im direkten Duell mit den Rheinländern das bessere Team sind.

Zumal es nach dieser Machtdemonstration wenig Anlass gibt, an eine Wende im Achtelfinal-Rückspiel der Champions-League am kommenden Dienstag zu glauben.

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Bei Bayer Leverkusen geht alles schief

Dafür müsste die Werkself ganz anders auftreten an diesem für sie gebrauchten Aschermittwoch, an dem für sie alles schief ging.

Angefangen bei Totalausfall Nordi Mukiele, dessen Schlafmützigkeit das frühe 0:1 durch Harry Kane (4.) ermöglichte und dessen viel zu hartes Einsteigen bei seiner unnötigen Gelb-Roten Karte (62.), durch das die Partie endgültig entschieden war.

Kurz zuvor hatte Ersatzkeeper Matej Kovar ebenfalls gepatzt und beim 0:2 durch Jamal Musiala (54.) den Ball aus der Hand fallen lassen.

Und schließlich stellte sich auch der eingewechselte Edmond Tapsoba vor dem 3:0 anfängerhaft an, als er Kane deutlich sichtbar festhielt und so den Elfmeter zum Endstand verschuldete (75.).

Doch auch der Rest der Mannschaft ging unter, besonders der komplett wirkungslose Florian Wirtz.

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Joshua Kimmich zeigt überragende Leistung

Kane verwandelte seinen 30. Strafstoß in Folge und setzte durch seinen Doppelpack ebenfalls ein Statement, wie wichtig er in entscheidenden Spielen für die Mannschaft sein kann.

Vor allem aber war es ein Statement von Joshua Kimmich, der eine überragende Leistung zeigte (ran-Note 1) und sich überhaupt nicht die Diskussionen über seine offene Vertragsverlängerung anmerken ließ.

Der Ausgang des Pokers ist weiter unklar, laut Kimmich "liegt der Ball beim FC Bayern", wie er nach der Partie sagte.

VIDEO - "Ball liegt nicht bei mir!" Kimmich zum Vertrags-Poker

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Bayern sollte alles tun, um Kimmich zu halten

Es scheint aber so zu sein, dass der DFB-Kapitän gerne bleiben würde, wenn man sich doch noch auf eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung einigen kann.

Wenn man seinen Auftritt gegen Leverkusen, aber auch in der gesamten Saison zum Maßstab nimmt, dann sollte Bayern alles tun, um mit dem von Max Eberl und Co. zum "Kapitän der Zukunft" ernannten Kimmich bald möglichst eine Einigung zu finden.

Die Machtdemonstration im Prestigeduell gegen Leverkusen hat viele Argumente geliefert – für Kimmich, für Kane und auch für den FC Bayern.

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