- Anzeige -
- Anzeige -
Motorsport-Highlights bei Joyn Streamen

Formel 1: Kurz vor Saisonstart - Aston Martin droht Blamage-Start

  • Veröffentlicht: 02.03.2026
  • 23:45 Uhr
  • Luis Woppmann

Aston Martin steckt seit Wochen in der Krise. Beim Saisonstart in Melbourne könnte es jetzt zur Höchststrafe für den Rennstall kommen.

Kein Team ist so schlecht in das neue Formel-1-Zeitalter gestartet wie Aston Martin. Verspätete Teststarts, Entwicklungsrückstände, zu wenige Testkilometer - all das mündet jetzt wohl in einem absoluten Desaster beim Saisonstart in Melbourne. Wie die italienische Ausgabe von "Motorsport.com" berichtet, könnte ein Teilemangel die Teilnahme am Rennen bedrohen. Zudem soll sogar im Raum gestanden haben, das Rennen gänzlich auszulassen.

Dabei sollte der Start in die neue Formel-1-Ära für Aston Martin eigentlich ganz anders aussehen. Mit Adrian Newey holte man 2025 den Mann, der hinter der Dominanz von Red Bull in den Jahren 2010 bis 2013 und 2021 bis 2024 steckte. Newey gilt in der Formel-1-Szene als "Design-Guru" - mit ihm wollte man nach der enttäuschenden letzten Saison schnelle Fortschritte erzielen und den Anschluss an die Spitze schnellstmöglich wiederherstellen.

- Anzeige -
- Anzeige -

Formel 1: Red-Bull-Show-Event um Yuki Tsunoda wird zur Feuershow

- Anzeige -
- Anzeige -

Formel 1: Aston Martin enttäuschte bereits bei Testfahrten

Aber die Realität sieht anders aus. Schon seit Wochen zeichnet sich ab, dass der AMR26 mit dem neuen Honda-Motor in der aktuellen Form nicht konkurrenzfähig ist. Der Rennstall startete bereits verspätet in die Testphase und kam erst am vorletzten Tag in Barcelona überhaupt aus der Garage. Und auch bei den beiden offiziellen Vorsaison-Testfahrten auf dem Bahrain International Circuit lief es nicht besser.

Am Ende kam man aufgrund von technischen Problemen kaum dazu, das neue Auto zu testen. Im Vergleich zur Konkurrenz besteht daher ein enormer Wissensrückstand. Der ehemaliger Fomel-1-Fahrer und heutige TV-Experte Martin Brundle erklärte bei der "Sky Sports F1 Show": "Für mich ist offensichtlich, dass die Korrelation zwischen den Daten im Windkanal, den CFD-Daten und dem, was die Stoppuhr sagt, überhaupt nicht gegeben ist. Das Auto wirkte nicht wie auf Schienen, als es auf der Bahn war."

Und weiter: "Das große Problem ist, dass die Konkurrenz deutlich mehr Daten gesammelt hat. Mercedes hat mit vier Teams Erfahrungen sammeln können. Man kann sich vorstellen, wie viele Daten Mercedes nach neun Testtagen hat. Ferrari rüstet drei Teams aus, Audi hat sich gut angestellt, aber sie haben nur ihre eigenen Autos mit ihrem Motor. Und Honda hat nur Aston Martin. Das heisst, dass wenn das Auto nicht auf der Bahn ist, dann sammeln sie auch keine Daten."

Externer Inhalt

Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.

Formel 1: Mit Audi und Cadillac - das sind die Fahrer-Paare 2026

1 / 22
<strong>McLaren: Lando Norris</strong><br>In der Formel 1 seit: 2019<br>Vertragslaufzeit: Mindestens bis 2026
© IMAGO

McLaren: Lando Norris
In der Formel 1 seit: 2019
Vertragslaufzeit: Mindestens bis 2026

<strong>McLaren: Oscar Piastri</strong><br>In der Formel 1 seit: 2022<br>Vertragslaufzeit: Mindestens bis 2028
© IMAGO

McLaren: Oscar Piastri
In der Formel 1 seit: 2022
Vertragslaufzeit: Mindestens bis 2028

<strong>Mercedes: George Russell</strong><br>In der Formel 1 seit: 2019<br> Vertragslaufzeit: Bis 2026
© IMAGO

Mercedes: George Russell
In der Formel 1 seit: 2019
Vertragslaufzeit: Bis 2026

<strong>Mercedes: Kimi Antonelli</strong><br>In der Formel 1 seit: 2025<br>Vertragslaufzeit: Bis 2026
© IMAGO

Mercedes: Kimi Antonelli
In der Formel 1 seit: 2025
Vertragslaufzeit: Bis 2026

<strong>Red Bull: Max Verstappen</strong><br>In der Formel 1 seit: 2016<br> Vertragslaufzeit: Bis 2028
© IMAGO

Red Bull: Max Verstappen
In der Formel 1 seit: 2016
Vertragslaufzeit: Bis 2028

<strong>Red Bull: Isack Hadjar</strong><br>In der Formel 1 seit: 2025<br>Vertragslaufzeit: Bis 2026
© IMAGO

Red Bull: Isack Hadjar
In der Formel 1 seit: 2025
Vertragslaufzeit: Bis 2026

<strong>Ferrari: Lewis Hamilton</strong><br>In der Formel 1 seit: 2007<br> Vertragslaufzeit: Mindestens bis 2026
© IMAGO

Ferrari: Lewis Hamilton
In der Formel 1 seit: 2007
Vertragslaufzeit: Mindestens bis 2026

<strong>Ferrari: Charles Leclerc</strong><br>In der Formel 1 seit: 2018<br> Vertragslaufzeit: Mindestens bis 2026
© IMAGO

Ferrari: Charles Leclerc
In der Formel 1 seit: 2018
Vertragslaufzeit: Mindestens bis 2026

<strong>Williams: Alexander Albon</strong><br>In der Formel 1 seit: 2019<br>Vertragslaufzeit: Mindestens bis 2026
© IMAGO

Williams: Alexander Albon
In der Formel 1 seit: 2019
Vertragslaufzeit: Mindestens bis 2026

<strong>Williams: Carlos Sainz</strong><br>In der Formel 1 seit: 2015<br>Vertragslaufzeit: Mindestens bis 2026
© IMAGO

Williams: Carlos Sainz
In der Formel 1 seit: 2015
Vertragslaufzeit: Mindestens bis 2026

<strong>Racing Bulls: Liam Lawson</strong><br>In der Formel 1 seit: 2024<br>Vertragslaufzeit: Bis 2026
© IMAGO

Racing Bulls: Liam Lawson
In der Formel 1 seit: 2024
Vertragslaufzeit: Bis 2026

<strong>Racing Bulls: Arvid Lindblad</strong><br>In der Formel 1 seit: 2026<br>Vertragslaufzeit: Bis 2026
© IMAGO

Racing Bulls: Arvid Lindblad
In der Formel 1 seit: 2026
Vertragslaufzeit: Bis 2026

<strong>Aston Martin: Fernando Alonso</strong><br>In der Formel 1 seit: 2001<br>Vertragslaufzeit: Bis 2026
© IMAGO

Aston Martin: Fernando Alonso
In der Formel 1 seit: 2001
Vertragslaufzeit: Bis 2026

<strong>Aston Martin: Lance Stroll</strong><br>In der Formel 1 seit: 2017<br>Vertragslaufzeit: Bis mindestens 2026
© IMAGO

Aston Martin: Lance Stroll
In der Formel 1 seit: 2017
Vertragslaufzeit: Bis mindestens 2026

<strong>Haas:&nbsp;Oliver Bearman</strong><br>In der Formel 1 seit: 2025<br>Vertragslaufzeit: Bis mindestens 2026
© IMAGO

Haas: Oliver Bearman
In der Formel 1 seit: 2025
Vertragslaufzeit: Bis mindestens 2026

<strong>Haas:&nbsp;Esteban Ocon</strong><br>In der Formel 1 seit: 2016<br> Vertragslaufzeit: Bis mindestens 2026
© IMAGO

Haas: Esteban Ocon
In der Formel 1 seit: 2016
Vertragslaufzeit: Bis mindestens 2026

<strong>Audi: Nico Hülkenberg</strong><br>In der Formel 1 seit: 2008<br> Vertragslaufzeit: Bis mindestens 2026
© IMAGO

Audi: Nico Hülkenberg
In der Formel 1 seit: 2008
Vertragslaufzeit: Bis mindestens 2026

<strong>Audi: Gabriel Bortoleto</strong><br>In der Formel 1 seit: 2025<br>Vertragslaufzeit: Bis mindestens 2026
© IMAGO

Audi: Gabriel Bortoleto
In der Formel 1 seit: 2025
Vertragslaufzeit: Bis mindestens 2026

<strong>Alpine: Pierre Gasly</strong><br>In der Formel 1 seit: 2017<br>Vertragslaufzeit: Bis 2028
© IMAGO

Alpine: Pierre Gasly
In der Formel 1 seit: 2017
Vertragslaufzeit: Bis 2028

<strong>Alpine: Franco Colapinto</strong>&nbsp;<br>In der Formel 1 seit: 2025<br>Vertragslaufzeit: Bis 2026
© IMAGO

Alpine: Franco Colapinto 
In der Formel 1 seit: 2025
Vertragslaufzeit: Bis 2026

<strong>Cadillac: Sergio Perez</strong><br>In der Formel 1 seit: 2011<br> Vertragslaufzeit: Mindestens bis 2027
© IMAGO

Cadillac: Sergio Perez
In der Formel 1 seit: 2011
Vertragslaufzeit: Mindestens bis 2027

<strong>Cadillac: Valtteri Bottas</strong><br>In der Formel 1 seit: 2010<br> Vertragslaufzeit: Mindestens bis 2027
© IMAGO

Cadillac: Valtteri Bottas
In der Formel 1 seit: 2010
Vertragslaufzeit: Mindestens bis 2027

Aston Martin: Nicht-Antritt wäre Worst-Case

Vor dem Saisonstart muss man sich daher ernsthaft die Frage stellen, ob Aston Martin das komplette Rennen absolvieren wird. Honda soll erhebliche Zuverlässigkeitssorgen mit dem neuen Antrieb haben. In den Tests hatte es viele technische Defekte gegeben, wodurch es zu einem Engpass bei der Ersatzverteilversorgung gekommen war. Zeitweise soll man bei Aston Martin tatsächlich darüber nachgedacht haben, gar nicht anzutreten.

Letzteres wollte man aufgrund des riesigen Image-Schadens unbedingt vermeiden, zudem könnte der Nicht-Antritt eines Teams als Verstoß gegen das Concorde-Abkommen und den finanziellen Verpflichtungen gegenüber der Formel 1 gewertet und bestraft werden.

Dass Aston Martin lediglich die Aufwärmrunde absolviert und das Auto anschließend in der Box abstellt, scheint dagegen nicht unmöglich. Ob dieser Extremfall tatsächlich eintritt, bleibt abzuwarten. Für das erste freie Training am Freitag soll es ein neues Update von Honda geben - dann wird sich zeigen, wie gravierend die Situation wirklich ist.

Auch interessant: Ralf Schumacher findet Micks USA-Wechsel in die IndyCar-Serie weiter "unnötig"

Mehr Formel 1
Lando Norris
News

Formel 1: Australien-GP live im TV, Stream und Ticker - läuft der Saisonauftakt im Free-TV?

  • 02.03.2026
  • 15:27 Uhr