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College Football - Bill Belichick erlebt Klatsche zum Abschluss - wie geht es für die NFL-Legende weiter?

  • Veröffentlicht: 30.11.2025
  • 13:14 Uhr
  • Andreas Reiners

Für Bill Belichick endete seine erste College-Saison mit einer Klatsche und einer 4-8-Bilanz. Die große Frage: Zieht es ihn noch einmal in die NFL?

Von Andreas Reiners

Bill Belichick wird sich nicht mehr ändern. Der 73-Jährige blieb deshalb auch nach der abschließenden Klatsche gegen N.C. State unverbindlich.

Und natürlich wortkarg.

Man könnte es wie Deion Sanders machen und nach einer desaströsen College-Saison vom letzten Abendmahl sprechen und warum jetzt alles besser wird. Zum Beispiel, weil angesichts der Erwartungen alles besser werden muss.

Doch Belichick bleibt sich treu.

"Man sieht ja, wie viel Arbeit noch vor uns liegt", sagte Belichick nach dem 19:42 mit seinen North Carolina Tar Heels gegen das Wolfpack. Unter dem Strich steht eine 4-8-Saison. Zum ersten Mal seit 2018 absolvieren die Tar Heels kein Bowl Game.

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Bill Belichick: Offseason der nächste Schritt

Einen Ausblick bekamen die Journalisten auch nicht geliefert. "Die Saison ist vor ein paar Minuten zu Ende gegangen", sagte Belichick nach dem Spiel. "Und jetzt gehen wir in die Offseason über. Das ist der nächste Schritt."

Falsch ist das nicht, aber auch oberflächlich. Klar ist, dass durch das verpasste Bowl Game der Kader für 2026 ganz oben auf der Prio-Liste von Belichick und General Manager Michael Lombardi steht, die keine Zeit verlieren werden. Neue Spieler dürfen ab Mittwoch unterschreiben, und Medienberichten zufolge sollen bereits rund 40 Verpflichtungen eingeplant sein.

Belichick hat alle Hände voll zu tun nach einer Saison, in der es Lichtblicke gab, aber zu viel schieflief, um die hohen Erwartungen an seine Arbeit zu erfüllen.

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Bill Belichick hat etwas zu beweisen

Als Head Coach erlebte er zuletzt 2023 eine positive Saisonbilanz, damals mit 10-7 bei den New England Patriots. Es ist die einzige seit 2019.

Man könnte nun zur Tagesordnung übergehen, wie Belichick es vorgegeben hat. Also verfolgen, was die Verantwortlichen in der Offseason personell unternehmen, um die Tar Heels in die Zukunft zu führen.

Was bei Belichick allerdings immer mitschwingt, sind die NFL-Gerüchte.

Zuletzt hieß es, zwei Teams hätten angeblich Interesse, ein drittes könnte sich unter Umständen auch mit ihm beschäftigen. Teams müssten für eine Verpflichtung auch nur eine Million Dollar zahlen, um ihn aus den College-Verpflichtungen freizukaufen. Dass er angesichts seiner Erfolge immer noch einen guten Namen hat, ist unbestritten.

Bill Belichick: Nur ein Job-Interview

Was dagegen spricht: Seit seinem Ende bei den Patriots nach der Saison 2023 gab es nur ein Job-Interview aus der NFL - mit den Atlanta Falcons. Was für einen Coach mit seiner Reputation genauso dürftig ist wie es sich liest.

Es ist fraglich, ob Belichicks knorrige und spezielle Art heute in der NFL überhaupt noch gefragt ist, Verdienste hin oder her. Und eigentlich ist das überschaubare Interesse seit zwei Jahren bereits eine passende Antwort darauf.

Auch der Trend zu immer jüngeren Trainern ist ein Fingerzeig. Nur noch sechs Head Coaches sind älter als 60, immerhin 20 dafür 50 oder jünger. Der Generationenwechsel hat nicht begonnen, die NFL steckt mittendrin.

Außerdem gab es ein recht frisches Statement nach Gerüchten über ein mögliches Engagement bei den New York Giants, die sich von Brian Daboll getrennt hatten.

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Bill Belichick: Deutliches Statement zu NFL-Gerüchten

"Trotz der kursierenden Gerüchte habe ich keine NFL-Head-Coach-Posten angestrebt – und werde es auch nicht tun", sagte Belichick, nachdem er zuvor noch lobende Worte für die Giants verteilte, wo er bereits von 1979 bis 1990 arbeitete.

Und weiter: "Seit meiner Ankunft in Chapel Hill hat sich mein Einsatz für das UNC-Football-Programm nicht verändert. Wir bekommen enorme Unterstützung von der Universität, unseren Alumni und der gesamten Carolina-Community. Mein Fokus liegt ausschließlich darauf, dieses Team weiterzuentwickeln, unsere Spieler besser zu machen und ein Programm aufzubauen, auf das die Tar-Heel-Fans stolz sein können."

Für Belichick-Verhältnis geradezu ein Pamphlet.

Fraglich, ob er sich bei einem NFL-Angebot daran nicht mehr erinnert bzw. erinnern kann. Was eine Rückkehr aber freilich nicht ausschließen muss, wenn alle Konstellationen passen.

Belichick hat schon immer sein Ding gemacht - und wird sich auch in der Hinsicht nicht mehr ändern.

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